Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Über exzessiven Sprichwortgebrauch und Bananenschnapsräusche,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der letzte König von Schottland: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:Giles Foden erzählt vom Schotten Nicholas Garrigan, der nach Beendigung seines Medizinstudiums nach Uganda reist und dort als Arzt arbeiten möchte. Bald trifft er auf Idi Amin und tritt schließlich in seinen Dienst. Anhand Nicholas' Geschichte berichtet Giles Foden dem Leser vom Machtwechsel Obote/Amin, vom Leben, Aufstieg und Fall des ugandischen Diktators sowie von der Schuld, der Unschuld und der Verantwortung des Einzelnen in totalitären Regimen. Mein Eindruck: Giles Foden entwirft ein plastisches Bild von Uganda in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und bringt dem Leser die Geschichte des Landes und die Diktatur Idi Amins näher. Dabei beschreibt der Autor Massaker und Folterszenen (oft zu) detailliert, doch lässt seine Protagonisten eher farblos und oberflächlich erscheinen. Mir hat bisweilen die Authentizität gefehlt, und ich empfand einige Schilderungen als zu unrealistisch und unglaubwürdig. Leider bietet der Autor auch keine Aufklärung darüber, welche Anteile des Buches fiktiv sind und welche wahrheitsgetreu berichtet wurden - diese Information hätte ich mir sehr gewünscht, da ich mich mit ugandischer Geschichte nur wenig auskenne und nach der Lektüre gerne wüsste, ob Fodens Buch neben dem Unterhaltungswert auch historische Hintergrundinformationen bietet. Mein Resümee: Alles in allem ein gutes, spannendes und fesselndes Buch. Etwas schade finde ich jedoch, dass der Leser am Ende nicht sicher sein kann, was wahr und was fiktiv ist, und dass Foden seine Protagonisten eher farblos bleiben lässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hintergrundwissen Afrika,
Von T.Roy "Troy" (Ludwigsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der letzte König von Schottland: Roman (Taschenbuch)
Persönlich war ich längere Zeit in Zentralafrika, auch kurz in Uganda und es sind beim Lesen diese Buches viele Erinnerungen hochgekommen. Dieses Buch ist ein Spiegel Afrikas zur Zeit Idi Amins. So ist großteils Afrika. Nachhilfe für die Gutmenschen. Giles Foden hat längere Zeit in Afrika gelebt, das es den Arzt nicht gegeben hat, sondern dieser Teil Fiktion war, konnte ich fast nicht glauben. Die Details absolut stimmig. Die Szene mit dem road block und dem kontrollierenden Soldaten in Pantoffeln, jeder der richtig in Afrika unterwegs war kennt diese Szenen, in der Realität meist noch härter. Was die Faszinations Amins auf den Arzt betrift ist das absolut nachvollziehbar. Die Rolle der Engländer sehr treffend dargestellt. Der Arzt war übrigens nicht der Geliebte Amins, weiss nicht was die Rezension Perlentaucher da gelesen hat, verstehen wollte Sie das Buch nicht, es passt auch nicht in das arme kolonial geknechtete Afrikabild. Und was die Ironie anbetrifft, real britisch. Was die Situation Afrikas anbetrifft und nimmt man den Dafur dann ist vieles auf keinen Fall besser geworden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
|
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|