4.0 von 5 Sternen
Der Mann fürs Grobe, 14. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Held von Dublin (Gebundene Ausgabe)
Im Roman "Der letzte Held von Dublin" erzählt Hugo Hamilton die Geschichte von Pat Coyne, einem Dubliner Polizisten. Coynes Spitzname, "Mr. Suicide", mit dem ihn seine Kollegen bedacht haben, macht dieser irische Polizist alle Ehre.
Dieser irische "Dirty Harry" zieht nächtens durch die Down-Town von Dublin. Abseits der touristischen Trampelpfade von Grafton Street, Trinity College und St. Stephens Green wird ein Mann fürs Grobe benötigt: Und Pat Coyne ist dieser Mann - ungeschickt, ignorant und stur.
Der letzte Held von Dublin ist ein schwarzhumoriger Krimi der Extraklasse, der an einen Film noir der 50er Jahre erinnert.
Zwei Jahre später schrieb Hugo Hamilton einen weiteren "Pat Coyne" Roman: "Ein schlechter Verlierer".
Hugo Hamilton, eigentlich Johannes (oder Sean) Ó hUrmoltaigh, wurde 1953 in Irland als Kind eines irisch-nationalen Vaters und einer deutschen Mutter, die aus dem in Trümmern liegenden Deutschland nach Dublin gekommen war, geboren. Seine Muttersprachen sind Gälisch und Deutsch.
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