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Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere
 
 
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Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere [Broschiert]

Taras Grescoe , Franka Reinhart
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Ausführliche Inhaltsangabe und Rezension: Jetzt reinlesen [111kb PDF]
  • Broschiert: 560 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (25. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673459
  • ISBN-13: 978-3896673459
  • Originaltitel: Bottomfeeder
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.597 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Taras Grescoe
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer Grescoes informationsreiche, spannend geschriebene Reportage gelesen hat, wird nicht mehr unbedacht in die Tiefkühltruhe greifen." (Marion Lühe, Die Welt )

"Wenn Sie, atemlos vor Spannung, Taras Grescoes Der letzte Fisch im Netz. Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere gelesen haben, dann wird Ihnen Ihr nächster Besuch im Supermarkt so gruselig vorkommen wie ein Besuch in der Gerichtsmedizin. Unbedingt lesen, ein brillant erzähltes Buch!" (Lutz Bunk, Deutschlandradio Kultur )

"In Der letzte Fisch mussten viele Zahlen und Fakten Platz finden, weil einiges zusammenkommt, wenn man eine Recherchetour durch vier Kontinente unternimmt. Deswegen ist dieses kluge, gut geschriebene Reisesachbuch dick wie ein Ziegelstein geworden, was aber nichts macht, da es gut in Häppchen gelesen werden kann." (Katharina Granzin, taz )

Kurzbeschreibung

Eine Reise um die sieben Weltmeere auf der Suche nach dem ökologisch vertretbaren Fischteller

Wir ruinieren die wertvollste Nahrungsquelle des Planeten – die Meere – in selbst für Experten erstaunlichem Tempo, nicht zuletzt mit gnadenloser Überfischung. Ob Thun-, Hai- oder Schwertfisch, bis zu 80 % des weltweiten Bestands an Speisefisch sind heute verschwunden, für Kabeljau hat sich ein lukrativer Schwarzmarkt etabliert, viele Küstenregionen erleben ihren ökologischen und finanziellen Niedergang. Taras Grescoe berichtet in "Der letzte Fisch im Netz" abermals aus dem Spannungsfeld zwischen Marktwirtschaft, Konsum und Umwelt. Er hat sich auf eine Reise um die sieben Weltmeere auf der Suche nach dem ethisch vertretbaren Fischteller gemacht. Von portugiesischen Sardinen über Marsailler Bouillabaisse zu Alaskaseelachs und Fischstäbchen, indischem Shrimp-Curry und Thunfisch-Sushi; ob Gourmettempel, Großmarkthalle oder Fast-Food-Filiale – Grescoe legt dar, wie der Fisch vom Wasser auf unseren Tisch kommt und was dabei falsch läuft.

Neben Staunen machenden Schilderungen von den – noch erlebbaren – Wundern der Ozeane als Lebensraum liefert er eine dringend notwendige Reportage über die Zerstörung ganzer Ökosysteme wie auch über nachhaltig bewirtschaftete Bestände, sinnvolle Fangmethoden und andere Maßnahmen, die dabei helfen können, die Meere zu retten.

"Fisch ist aus!" An diese Ansage, so Taras Grescoe, werden wir uns gewöhnen müssen, wenn wir unsere Gewohnheiten nicht sehr bald ändern.


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine (Fisch)reise um die Welt, 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere (Broschiert)
Der letzte Fisch im Netz

Taras Grescoe hat ein Meisterwerk geschrieben. Es geht um die Überfischung der Meere. Es geht um den Wahnsinn der EU Fischereipolitik. Es geht um die Kurzsichtigkeit einiger weniger. Es geht um eine Kultur des (Fisch)Essens in Zeiten der Überfischung und des Klimawandels.

Ist es, unter den gegebenen Umständen, ethisch vertretbar Fisch zu essen? Grescoe, selbst ein Fischliebhaber- und Kenner, beantwortet die Frage mit einem klaren JA. Aber wir sollten bewusst Fisch verzehren. Statt die überfischten Bestände der oberen Nahrungskette weiter zu strapazieren ist es sinnvoller und nachhaltiger sich mit den Sorten der unteren Nahrungskette anzufreunden. Sardinen sind ein Beispiel für eine, noch? ausreichend vorhandene Fischsorte.

Weniger ist mehr - diese alte Weisheit gilt auch beim Fisch. Es geht darum zu lernen mit Genuss zu essen. Es geht darum eine alte Kultur des Essens wieder zu entdecken. Es geht darum mit allen Sinnen zu essen und nicht Fast Food im Stehen. Es geht auch um die Geselligkeit beim Essen. Ich bin noch in einer Familie aufgewachsen in der das gemeinsame Essen selbstverständlich war. Zwar ohne Tischgebet. Aber gemeinsam. So etwas kennen wir heute kaum noch. Leider. Auch damit ist ein Stück Kultur verloren gegangen.

Taras Grescoe schreibt nicht nur spannend und flüssig. Er schreibt auch ohne moralischen Zeigefinger. Er schreibt aus der Perspektive eines Menschen der gerne isst. Am liebsten Meeresfrüchte. Er schildert in seinem Buch Fischsorten von denen ich noch nie etwas gehört habe. Er schildert Fangmethoden die uralt und gerade deshalb nachhaltig sind.

Wir können mit dem Autor eine Reise um die Welt unternehmen. Immer unter dem Blickwinkel des Fisches gesehen. Es geht um Überfischung, um Klimawandel, um Massenproduktion. Wir lernen die verwerflichen Folgen der EU Fischereipolitik kennen welche die Existenzen kleiner Fischereibetriebe vernichtet und letztlich dazu führt das sich die Fischsorten verringern. Das ist VerbraucherSchutzPolitik aus Brüssel.

Der Autor zieht als Fazit das wir auch weiterhin Fisch essen sollen und können. Wir können weiterhin geniessen. Aber mit offenen Augen und allen Sinnen. Wir sollen versuchen zunehmend Fische der unteren Nahrungskette zu essen und vor allem sollen wir wieder Genuss am Essen entdecken. Weniger ist mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen und weitergeben, 8. Januar 2011
Von 
C. Marchand (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere (Broschiert)
Der Autor schreibt spannend und unterhaltend, so dass man trotz deprimierendem Thema bis zum Schluss die gute Laune behält und immer weiterlesen muss. Und man lernt einiges, auch für den eigenen Konsum. Auch wenn der Autor manchmal etwas gar locker, flockig über viele Probleme geht, so kommt doch klar rüber, dass es so nicht weitergeht und welche Massnahmen man ergreifen müsste, sowohl persönlich als auch politisch. Auf diese Art ist das Buch für eine breite Leserschaft geeignet und eignet sich auch gut als Geschenk an Hobbyköche im Freundeskreis. Die Dicke des Buches könnte einige abschrecken, aber es liest sich so flüssig, dass man recht schnell durch ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn nicht bald sich einiges ändert, wird Fisch ein reines Luxusnahrungsmittel werden und die Meere leergefischt bleiben, 8. Juli 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Fisch im Netz: Wie wir die wichtigste Nahrungsquelle der Welt retten können - die Meere (Broschiert)
Früher war er in Massen die Hauptnahrungsquelle der armen Menschen. Heute ist Fisch zu einem Lebensmittel geworden, das teurer ist als Fleisch und das man im Restaurant in der Regel nur unter den hochpreisigen Edelangeboten findet.

Das liegt unter anderem daran, dass die früher unendlich scheinende Ressource Fisch langsam zur Neige geht. Eine hemmungslose und profitgiergesteuerte Überfischung unserer Meere überall auf dem Planeten haben zu diesem Zustand beigetragen. Die ehemals prosperierenden Fischereiregionen an den Küsten dieser Welt erleben schon seit vielen Jahren einen ökologischen und finanziellen Niedergang.

Der amerikanische Journalist und Sachbuchautor Taras Grescoe hat für dieses dicke, aber immer gut lesbare Buch das gesamte Spannungsfeld zwischen Marktwirtschaft, Konsum und Umwelt im Zusammenhang mit dem Produkt Fisch ausgelotet. Neben ganz erstaunlichen, teilweise sogar regelrecht unterhaltsamen Schilderungen von dem immer noch bestaunenswerten Wunder der Ozeane als Lebensraum für Tiere und Existenzgrundlage für Menschen liefert er eine dringend notwendige Reportage über die Zerstörung ganzer Ökosysteme.

Aber auch zahlreiche Informationen und Beispiele sind in dem Buch beschrieben von nachhaltig bewirtschafteten Fischbeständen, sinnvollen Fangmethoden und viele andere wichtige Maßnahmen, die helfen können, die Meere zu retten.

Wenn nicht bald sich einiges ändert, wird Fisch ein reines Luxusnahrungsmittel werden und die Meere leergefischt bleiben.

Das Buch ist ein gutes Beispiel für ein warnendes Sachbuch, das dennoch in Sprache und Stil unterhaltsam ist und sich damit von der weit verbreiteten Untergangsliteratur wohltuend unterscheidet.
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