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Der letzte Exorzismus [Blu-ray]

Patrick Fabian , Ashley Bell , Daniel Stamm    Freigegeben ab 18 Jahren   Blu-ray
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,00
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Produktinformation

  • Darsteller: Patrick Fabian, Ashley Bell, Iris Bahr, Tony Bentley, Louis Herthum
  • Regisseur(e): Daniel Stamm
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 3. März 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0049EXUGE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.920 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

DER LETZTE EXORZISMUS ist eine Fake-Doku. Der Film ist ganz im Stil einer Dokumentation gehalten, inklusive Interviews, die direkt in die Kamera gesprochen werden. Der Ansatz ist nicht neu, das gab es im Genre-Film schon häufiger. Ein Grund, es immer wieder zu versuchen, ist sicherlich der, dass man erhofft, durch diesen Anschein der Realität das zumeist zahme Horrorgeschehen ebenfalls real erscheinen zu lassen und damit wirkungsvoller zu gestalten. In dieser Beziehung funktioniert auch DER LETZTE EXORZISMUS, denn dieser Film schafft es durchaus, ein paar Szenen zu gestalten, die wirklich gruselig sind, etwa, wenn der Kameramann von Nell angegriffen wird. Es sind jedoch eher weniger solche Szenen, die den Film ausmachen. Was ihn glaubwürdig erscheinen lässt, sind die durch die Bank sehr gut besetzten Schauspieler, denen man abnimmt, echte Menschen aus Fleisch und Blut zu sein. In großen Teilen funktioniert der Film also. Aber er funktioniert nicht uneingeschränkt. Die Macher würden wahrscheinlich sagen, die Ambivalenz ist beabsichtigt, aber zum Ende hin verzichtet der Film zu sehr auf Antworten. Er lässt Fragen offen, die die innere Logik der Geschichte wiederum in Frage stellen. In besonderem Maße gilt dies für das Finale, das plötzlich weniger mit der Besessenheit als vielmehr mit etwas gänzlich Anderem zu tun hat (hier jedoch nicht gespoilert werden soll). Die Aufnahmen, die Regisseur Daniel Stamm hier gelingen, sind aufregend. Der dunkle Wald, die wackelige Kamera, die Panik der Filmenden, das Schauspiel, das sich vor ihren Augen abspielt, und die Drehbuchsymmetrie, nach der  Nells gezeichnete Visionen bittere Realität werden - das alles hat Atmosphäre und wirkt nach. Man würde sich nur einfach wünschen, dass der Film etwas früher auf diese Ebene eingeschwenkt wäre und in Hinblick auf einige drängende Fragen mutig Stellung bezogen hätte. Fazit: Technisch gut gemacht, am Ende jedoch etwas aus dem Ruder laufend.

Moviemans Kommentar zur DVD: Einhergehend mit dem Stil des Films gibt es natürlich einige Beeinträchtigungen. Die Farben sind matt und realistisch, so wie das Leben hatl aussieht. Rauschen ist in höherem Maße vorhanden und der Kontrast hat bei Nachtszenen, aber auch in dunklen Räumen schon stark zu kämpfen. Die Schärfe ist oberflächlich gut, aber Details wie einzelne Haarsträhnen oder Texturen von Kleidungsstücken sind nicht besonders erkennbar. Das Problem bei Filmen wie diesen ist, dass die Dialoge im Deutschen nie natürlich wirken. Das geht dem Dokustil entgegen. So sind die Dialoge sehr steril und viel zu laut abgemischt. Das Original ist da viel stimmiger, sowohl im Soundmix, als auch in der Lautstärke, mit der die Dialoge dargestellt werden. Umgebungsgeräusche der Farm wie etwa Vogelgesang gibt es immer wieder. Effekte sind besonders am Ende des Films in stärkerem Maße eingesetzt. Die DVD besitzt zwei Audiokommentare, die von Eli Roth, Eric Newman und Tom Blis sowie Daniel Stamm, Ashley Bell, Patrick Fabian und Louis Herthum bestritten werden. An Information ist hier alles geboten, was man zum Film wissen muss. Besonders gefällt Stamm, der sehr intelligent herüberkommt. Das kurze Making Of bietet da nur Wiederholungen dessen, was man schon in den AKs hören konnte. Enthalten ist auch eine Dokumentation über wahre Exorzisten-Geschichten. Das ist interessant, aber man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, hier einer Fake-Doku zuzusehen, was angesichts des Films doch recht passend ist. Es gibt außerdem den Trailer. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der Letzte Exorzismus - Blu-ray Disc

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoller Film mit abstrusem Schluss 23. Juli 2011
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Diese "Pseudo-Dokumentation" ist spannend und eindringlich - fast bis zum Schluss, aber leider nur fast.
Die 16-jährige Nell, die mit ihrem Vater und ihrem Bruder auf einer abgelegenen Farm in Louisiana lebt (die Mutter ist bei einem Unfall ums Leben gekommen), glaubt ebenso wie ihr strenggläubiger Vater, dass sie von Dämonen besessen sei. Der Vater engagiert den ehemals evangelikalen Reverend Cotton Marcus, einen bekannten Exorzisten, seine Tochter von dem Dämon zu befreien. Tatsächlich hat der Reverend seinen Glauben verloren und will den "letzten Exorzismus" benutzen, um die Praktiken von Exorzisten zu entlarven. Die Situation von Nell und ihrer Famile wird überzeugend dargestellt; man kann nachvollziehen, wie es zu der "Besessenheit" von Nell gekommen ist.
Leider wird der Film durch den völlig überraschenden, aber auch völlig unglaubwürdigen und abwegigen Schluss entwertet. Ohne die überflüssige und abstruse Schlussszene hätte ich dem Film ohne Bedenken 5 Sterne gegeben. Die Darstellung von Ashley Bell, die Nell spielt, ist großartig und eindrucksvoll. Allein deswegen lohnt es sich, den Film anzusehen, und deswegen bewerte ich den Film trotz des entsetzlichen Endes (wenn auch mit Bedenken) noch mit 4 Sternen.
Leute, die sich für psychische Konflikte insbesondere auf fundamentalistisch-religiösem Nährboden interessieren, können sich den Film gut ansehen (wenn sie von dem Schluss abstrahieren können). Horrorfans dürften wohl eher nicht auf ihre Kosten kommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr beeindruckende Pseudo-Doku 16. Dezember 2011
Format:DVD
Einleitend muß ich sagen, daß bei all den durchwachsenen Kritiken hier viele einen großen Fehler machen. Sie vergleichen sozusagen Äpfel mit Birnen.
Daß "Der letzte Exorzismus" eine Pseudo-Doku ist, dürfte beim Schauen auch der Letzte bemerkt haben.
Was hier geboten wird ist nicht ein traditioneller Film, man wird stattdessen vom Kameramann des Films mit in die Handlung einbezogen.
Die Mutter aller Mockumentary's ist unbestritten "Blair Witch Project", und mit diesem spannenden Streifen kann sich DER LETZTE EXORZISMUS ohne Probleme messen.
Es muß nicht immer Blut in Strömen fließen oder Körperteile abgesäbelt werden um Spannung und Entsetzen beim Zuschauer zu erzeugen.
Auf die Handlung des Films möchte ich nicht eingehen, denn die wurde jetzt schon hundert Mal durchgekaut.
Mein Fazit: Der (deutsche) Regisseur hat es geschafft, die durchweg super spielenden Darsteller zu realen Personen werden zu lassen. Zu jedem Zeitpunkt nimmt man die Geschehnisse als echt wahr, es gibt einige böse Schrecksekunden und die Spannungsschraube wird kontinuierlich angezogen.
Das Ende selbst ist überraschend, entsetzlich und läßt Platz für sehr viel Kopfkino.
Viele halten die letzten Minuten für unglaubwürdig. Aber klar ist auch: Wenn man den Film im Kopf Revue passieren läßt, findet man auch die eine oder andere Erklärung für die Geschehnisse am Ende.
Uns hat die Handlung noch einen ganzen Teil der Nacht wach gehalten, wir haben lange überlegt und eine für uns schlüssige Erklärung der letzten Minuten des Films gefunden.
Daumen hoch für diese wirklich spannende Produktion, die nach Blair Witch auf jeden Fall auf's Siegertreppchen gehört !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Dämon und der Reverend.... 22. Juni 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Von einem Kameramann gefilmt macht die Journalistin Iris Reisen (Iris Bahr) eine Dokumentation über den bekannten Evangelisten und Prediger Reverend Cotton Marcus (Patrick Fabian) aus Baton Rouge. Er erzählt von seiner Frau (Shanna Forrestal) und seinen Kindern. Schon von Kindesbeinen an wurde Cotton Marcus von seinem Vater zum Prediger ausgebildet, aufgrund dieser Erziehung machte er dann im Anschluss Furore als Kinderprediger.
Cotton Marcus ist im religiösen Süden eine feste Größe bei vielen Erweckungsveranstaltungen, gelegentlich führte er sogar Exorzismen durch.
Doch der beliebte Gottesmann steckt schon seit Jahren in einer echten Glaubenskrise, denn vieles was er seinen Schäfchen predigt, ist zuerst einmal raffiniertes rhetorisches Handwerk und reine Show um weitere Gemeindemitglieder zu gewinnen, die dann brav den Zehnten abgeben. Das ist guter Fundamentalismus im heutigen Amerika. Dazu gehört auch der emotional agierende Prediger, der die Gemeinde emotional hochpusht wie Cotton Marcus einer ist.
Er selbst glaubt aber gar nicht mehr an Gott und so sind seine Teufelsaustreibungen reine Show und mit diversen Taschenspieler- und Zaubertricks aufgepeppt, dh. mit simplen technischen Tricks werden scheinbare Reaktionen von Geistern und vom Satan simuliert.
Nachdem es in jüngster Zeit bei Exorzismen seiner Kollegen zu Todesfällen kam, entscheidet er sich, einen letzten Exorzismus vor laufender Kamera durchzuführen, der diesen Budenzauber entlarven und das Publikum aufklären soll.
Dazu fährt das Team (Er, die Journalistin, der Kameramann) zu einer abgelegenen Farm in der ländlichen Umgebung von Louisiana. Der strenggläubige Louis Sweetzer (Louis Herthum) hat Angst um seine 16jährige Tochter Nell (Ashley Bell), die von einem teuflischen Dämon besessen sein soll.
Die Szweezers leben seit Jahren mehr oder weniger isoliert von der Aussenwelt, auf der Farm werden zahlreiche Tiere brutal getötet aufgefunden.
Die Begrüßung für den Pator und das Kamerateam fällt eher frostig aus, denn Nells Bruder Caleb (Caleb Landry Jones) droht gleich unmissverständlich mit Gewalt, falls seiner Schwester was passieren sollte
Ring frei also zur ersten Runde in Sachen Teufelsaustreibung...
"Der letzte Exorzismus" ist im Stil einer scheinbaren Doku gedreht und dazu gehören natürlich auch die leichten Wackler der Handkamera.
Produzent war Eli Roth, Regie führte der deutschstämmige Jungregisseur Daniel Stamm, der bereits 2008 durch sein Debüt "A necessary Death" Beachtung fand.
Ich hatte von diesem Exorzismusfilm nicht viel erwartet, da die Kritiken ja eher schlecht waren.
Umso erstaunter war ich von der unheimlichen Atmosphäre des Films und den stilsicheren, subtilen Horrorelementen, die immer sehr sparsam - dafür aber umso effektiver umgesetzt wurden.
"The last Exorzism" ist ein sehr gelungener Genrebeitrag, ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich in der letzten Zeit einen ähnlich guten Film über Teufel und Exorzismus gesehen hätte.
Also bitte nicht von der schlechten Kritik beeinflussen lassen.
Darüberhinaus schildert der Film am Anfang einen sehr realistischen Blick auf Amerikas Fundamentalisten und aufs dortige Pfingstgemeindengeschehen.
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3.0 von 5 Sternen Schade eigentlich...
Viele sagen, das FoundFootage-Genre habe seine besten Tage schon lange hinter sich - ich bin da toleranter und sehe immer noch das enorme Potential, das dieser Sichtwinkel aus... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Polygraph veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen So ein Mist...
Großes Kompliment an den Designer/Grafiker, der das Super-Cover erarbeitet hat, nur leider passt der Film nicht dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Leander veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Found-Footage für Anfänger
Inwieweit der Film dem Zuschauer gefällt hängt ganz davon ab, ob er etwas mit Found-Footage-Filmen anfangen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von _lily_ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grusel in Dokumentationsform
Bei dem Film handelt es sich um einen Film der mit einer Digi Cam gefilmt wurde, dieser Film ist ähnlich wie REC. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von ChromeSkull veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der letzte Exorzismus .. hoffentlich.
Ein Reverend, der Exorzismus nach einigen tragischen Vorfällen ablehnt und sich von den Leitmotiven der Kirche abwendet, will in einer Dokumentation zeigen was für ein... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Anna Liz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Rausgeschmissenes Geld
Nja, da ich solche Filme gerne ansehe, weil mich das Thema interessiert, kaufte ich diesen Film! Außerdem versprach das Cover und der Trailer sehr viel! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von M. Gernot veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz ok für einen netten Horrorabend, aber kaufen? Nein
Zum ausleihen für einen netten Horrorabend, ist der Film doch ok . Im Vergleich zu vielen Low Budget Produktionen die es in Videotheken gibt und meist das ausleihen nicht Wert... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Florian Mathes veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen wäre da der schluss nicht......dann ja dann.....
Leider hat die Mehrheit der Rezessoren hier absolut recht.

Der Film fängt vielversprechend an und geht gut und eindrucksvoll mit dem Thema um und auch auf das Thema... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Movie Man veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schade ums Geld
Ich mag Horrorfilme, aber dieser ist mit Abstand der schlechteste Film. Das Ende erinnert mich ein wenig an Blair Witch Projekt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Karo veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Potenzial verschenkt
Meinungen gehen ja bekanntlich auseinander... und ich persönlich fand den Film wirklich ziemlich langweilig - was sehr schade ist, denn die Story an sich hätte (abgesehen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Severina veröffentlicht
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