Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Total lustig, 2. November 2008
Ich schreibe diese Rezension im Auftrag meinr zwölfjährigen Tochter. Folgendes möchte sie zu diesem Buch mitteilen:
"Der Anfang des Buches ist direkt spannend.
Sehr lustig ist die Sichtweise der Elfen auf die Menschen.
Im Buch findet man sozusagen noch einen 2. Band 'Der letzte Drache'.
Der 2. Band fängt fast völlig unabhängig vom ersten Band 'Der letzte Elf' an.
Doch im Laufe des Buches findet man dann die Parallelen.
Trotzdem ist das Buch nach den ersten 50 Seiten mein neues Lieblingsbuch geworden.
Auch der Umschlag ist ja schon ein wunderschöner Blickfang."
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn der Elf dem Drachen Liebesromane vorliest..., 5. September 2008
Das wunderschöne Cover ist eigentlich daran Schuld, dass ich zu diesem Buch griff. Denn der Klappentext klingt nach einer Geschichte, wie ich sie im Fantasy-Bereich schon unzählige Male gelesen habe Ein Held, der loszieht und die Welt vor dem Untergang retten soll Und so könnte man meine Erwartung, als ich die ersten Seiten aufschlug mit höflich interessiert beschreiben, doch schon nach den ersten Zeilen merkte ich, dass ich hier etwas ganz Besonderes in den Händen hielt, und bald war ich so gefesselt von der Geschichte, dass ich das Buch erst wieder zur Seite legte, als ich die kurzweiligen 368 Seiten mit den Helden gelacht, gelitten, und mitgefiebert hatte.
Schon der Anfang spricht eine wunderbar warmherzige Sprache, die einen sofort in den Bann zieht. Der kleine Elf wächst einem ziemlich schnell ans Herz. Er, der Kürzlicherstgeborene wird von seiner Großmutter weg geschickt, weil ihre Welt im Regen versinkt. Er soll gehen, ohne sich umzudrehen, was er aber natürlich doch tut und so mit ansehen muss, wie sie auf ihrem Stuhl einfach sitzen bleibt und wartet, dass das Wasser steigt.
Yorschkrunsquarkljolnerstring, so lautet sein kompletter Name, aber weil alle, die ihn hören immer Gesundheit sagen, wenn er ihn nennt, kürzt ihn er zu Yorsch ab. Bei seiner Wanderung trifft er erst auf eine Frau, vor der er schreckliche Angst hat, weil er meint, sie würde ihn ganz sicher und bestimmt mit Rosmarin würzen und verspeisen und später gesellt sich ein Jäger zu ihnen, der sie auf ihrer Suche nach der Behausung des letzten Drachen begleitet. Denn laut einer Prophezeiung müssen der letzte Elf und der letzte Drache sich finden, damit der Regen aufhört und da niemand noch einen Elfen außer Yorsch gesehen hat, scheint er es zu sein, der diese Aufgabe erfüllen und sich auf die Suche nach dem Drachen machen muss. Arglos und unschuldig weigert sich der kleine Elf zu essen, was einmal gelebt hat und seine erste magische Tat besteht darin, das Kaninchen, dass der Jäger eigentlich braten wollte, wieder zu beleben. Alle, die ihm begegnen verzaubert er durch seine unschuldige Art, doch zuallererst ist der kleine Yorsch eine kleine Nervensäge und jammert den lieben langen Tag, wenn er seinen beiden Weggefährten nicht gerade von seinem letzten Schnupfen und den Farben des Rotzes erzählt. Da hilft es nur, wenn die beiden ganz plötzlich einen Rosmarinstrauch am Wegesrand erwähnen.
Sie erleben einige Abenteuer zusammen und als sie auf den Drachen treffen, der uralt ist und nicht mehr fliegen kann, verspricht Yorsch bei ihm zu bleiben, während die Frau und der Jäger weiterziehen. Fortan muss der letzte Elf dem Drachen unendlich kitschige Liebesromane vorlesen und seine hypochondrischen Krankheitssymptome ertragen. So gehen die Jahre dahin, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und das eintönige Leben von Yorsch wird turbulent. Wie es kommt, dass ein Elf in einem nach Vogeldreck stinkenden Hochzeitskleid auf dem Rücken eines Drachen durch die Lüfte fliegt, und welche Abenteuer zu bestehen sind, das verrate ich natürlich nicht, doch es wird spannend.
Spannend, humorvoll und feinfühlig geschrieben, so kann man zusammen fassend sagen - es geht um die warmen Momente im Leben, um das Glück, aber auch um Verlust und um das, was Freundschaft vermag. Es ist, als ob die Autorin selbst ein Stückchen Magie in diesem Buch versteckt hat, denn ihre Geschichte ist bezaubernd schön Ein Fantasy-Märchen, das für Kinder gedacht ist, das aber sicherlich auch Erwachsene in seinen Bann ziehen wird. Eine Geschichte, die wärmt und gut tut...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Kinderbuch auch für Erwachsene!, 17. August 2008
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Wie könnte man dieses Buch am besten beschreiben?
Es ist bezaubernd, poetisch, gefühlvoll ... traurig und witzig zugleich ... voller kleiner Lebensweisheiten gespickt und bisweilen herrlich sarkastisch v.a. dank der bissigen Kommentare, die der Drache über uns Menschen so von sich gibt.
Ich würde meinen, man könnte den Roman auch ruhigen Gewissens mal mit dem berühmten Kinderbuch "Der kleine Prinz" vergleichen - dank dessen klugem Inhalt nicht nur ein Märchen für die kleinen Leser!
Dieser Vergleich wird besonders durch die erste Hälfte vermittelt, da sie aus der Perspektive eines altklugen und doch ziemlich naiven Kindes beschrieben wird ... bloss, daß es sich weder um ein Menschen- noch um ein ausseridisches Kind handelt, sondern um ein Elfenkind ... tschuldigung, um einen unlängstgeborenen Elf! ^_~
Doch auch später, als der Elf Yorsch ( sein vollständiger Name ist für den Normalo kaum aussprechbar ) ein Jüngling geworden ist, verliert er trotzdem nicht seinen Frohgemut und vermittelt immer noch eine positive Lebenseinstellung! Auch wenn es weniger zu lachen gibt, da die Erzählperspektive oft zu einem Waisenmädchen wechselt ( deren Leben eng mit dem Elfen in Verbindung steht ) und die Story so einen Oliver Twist - Flair entwickelt!
Bestimmte Allegorien zu unserer Welt kann man auch entdecken:
So ist das Verhältnis zwischen Elfen und Menschen sehr ähnlich dem zwischen Indianern und weissen Siedlern in Amerika der Pionierzeit!
Oder die Tatsache, daß Elfen nur deutlich erkennbare gelbe Mäntel tragen dürfen bzw. müssen und sie in eingeriegelten streng bewachten Gebieten wohnen, erinnert nicht nur von Ungefähr an die Juden im Mittelalter bzw. der Nazizeit.
Durch all das wird die eigentlich simple Fantasygeschichte, die in einer typischen Fantasywelt spielt, enorm bereichert.
FAZIT:
"Der letzte Elf" ist wie "Der kleine Prinz" ein Kinderbuch, welches auch für Erwachsene lesenswert sein kann.
PS:
Wer "Nijura - Das Erbe der Elfenkrone" mochte, dem könnte auch dieses Buch gefallen ( da es einige Parallelen enthält )!
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