Die Autorin, selbst angehende Krankenschwester, hat 20 Tage auf einer Station in einem Krankenhaus verbracht, diesmal als Patientin: Bei ihr wurde eine Uberfunktion der Schilddruese untersucht. Neben ihr, im selben Zimmer, lag ein krebskrankes Maedchen im Endstadium der Krankheit, Aranka, 23 Jahre alt und bereits sehr schwach.
Wie schwer es der Autorin fiel, sich diesem Maedchen ohne Furcht zuzuwenden und wie schwierig es sein kann, dem Tod so offensichtlich ins Auge zu blicken, wie unsicher man sich fuehlt einem Sterbenden gegenueber, welche unsinnigen Aengste man durchleben kann und was die Autorin schliesslich aus der Freude und Lebenskraft der sterbenden Aranka fuer ihr eigenes Leben gewinnen konnte, davon handelt dieses Buch.
Es ist wie ein Tagebuch geschrieben, aus der Ich-Perspektive der Autorin, Gespraeche zwischen Schwestern, Aerzten und Patienten werden in ausfuehrlicher Erinnerung wiedergegeben.
Das Buch wirkt fast wie ein Roman und weist die Maengel, aber auch die Staerken eines Krankenhauses auf, ohne anzuklagen oder zu beschoenigen.
Ich persoenlich fand das Buch bewegend und konnte zwar die Angst der Auorin vor dem Tod und dem Gespraech mit Aranka nicht ganz nachvollziehen, fand aber ihre Wandlung sehr beachtenswert und habe schliesslich fuer mich selbst viele Eindruecke und Gedanken gewonnen.