Viel ist passiert in den anderthalb Jahren zwischen Juni 2005 und Dezember 2006 im Leben von Else Buschheuer. Der Aufbruch aus dem geliebten New York in die fremd gewordene sächsische Heimat wird zur Berg- und Talfahrt der Emotionen. Doch das Neue und Unbekannte lockt, hat es immer getan. Sie soll die erfolgreiche Talkshow "Riverboat" im MDR als Moderatorin übernehmen. Eine Zeit der dramatischen Fehlbesetzung sei das gewesen, sagt sie heute. Ein Gefühl, ein Kuckuckskind, nicht mehr angenommen zu sein. Sie kommt nicht immer zurecht mit ihrer neuen Rolle als "Ossi", ist überfordert mit dem Entschluss, den sie mit 40 fasste: endlich sesshaft zu werden. Sie fliegt nach Kathmandu, nach Südafrika, nach Kroatien, fährt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Peking und verabschiedet sich zwischendurch immer wieder von ihrer Wahlheimat New York. In ihrem Internettagebuch, das mittlerweile Kultstatus genießt, können "Freunde der Sonne" und "Hasen", wie Else ihre Leser nennt, unter www.else.tv seit sieben Jahren pausenlos das Hoffen und Scheitern der Schriftstellerin und Moderatorin verfolgen. Im "leipzig tagebuch" hat Else Buschheuer die Erlebnisse der vergangenen Monate in komprimierter Form verbuschheuert.