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Die leinenweiße Braut. Ein Hansekrimi. Tatort Osnabrück
 
 
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Die leinenweiße Braut. Ein Hansekrimi. Tatort Osnabrück [Broschiert]

Carlo Feber
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Die Hanse in der Europäischen Verlagsanstalt; Auflage: 1 (3. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3434528210
  • ISBN-13: 978-3434528210
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 460.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Carlo Feber
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Osnabrück im Jahre 1447: Die Hanse droht der Stadt Osnabrück mit einem Handelsverbot für Leinen, da die Beschwerden über minderwertiges und falsch gestempeltes Leinen überhand nehmen. Als von einem Kaufmannswagen ein großer Ballen Leinen rutscht, wickelt sich aus dem blutigen Stoff ein Leichnam. Der Tote ist der Prüfmeister Thomas Reker. In sein Genick tief eingetrieben stecken die scharfen Metallstifte einer Flachshechel. Der Ratsherr Simon Leent soll zusammen mit dem jungen Adlatus Erwin Ertmann dem Mörder des Leinenprüfers auf die Spur kommen. Der Verdacht fällt auf den lebenslustigen Reimer Knuf, der sein Alibi verschweigt, weil er die Nacht mit der schönen Kaufmannstochter Margit verbracht hat, deren Ehre er schützen will...

Über den Autor

Carlo Feber, geboren 1965, studierte Politologie in Berlin und Paris. Er arbeitete als Arbeitswissenschaftler und als Projektmanager im Medienbereich.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rosa Welz
Format:Broschiert
Dieser historische Krimi spielt in der Leinenstadt Osnabrück, in der Zeit Mitte des 15. Jahrhunderts, als Osnabrück in der Hanse war. Alles beginnt - natürlich - mit einem Mord: Die Leiche des Osnabrücker Leinenprüfers fällt, in einen Stoffballen gewickelt, von einer Kutsche. Der Ratsherr Simon Leent wird beauftragt, den Mörder zu finden. Dabei hilft ihm der junge Student Ertwin Ertmann, der eine historische Figur ist, in Osnabrück lebte und dort später Bürgermeister wurde.

Sehr schön verbindet Carlo Feber die Auseinandersetzungen zwischen Stadt, Hanse und Kirche mit der Liebesgeschichte zwischen dem mordverdächtigen Leinenprüfer Knuf und der Kaufmannstocher Margit. Wirklich beeindruckend sind die vielen historischen Details aus dem mittelalterlichen Alltag, die liebevoll in die Handlung eingebaut werden - so erfährt man bei der Lektüre dieses Krimis, was so ein Leinenprüfer eigentlich zu tun hatte. Und wie es mit dem Geld funktioniert hat! In einer Szene leert der Ratsherrn Simon Leent den Geldsack eines Verdächtigen, und alle möglichen Münzen kullern auf den Boden: Osnabrücker Weißpfennige, gegengestempelte Silbergroschen und böhmische Goldgulden ... Für uns in Euro-Zeiten ein Albtraum, doch das Mittelalter kannte nun mal keine grenzüberschreitenden Währungen.

Carlo Feber hat ein historischen Krimi geschrieben, der Spaß macht und lohnenswert zu lesen ist: für Krimifreunde und für Menschen, die mehr über die Geschichte erfahren wollen.
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