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Die leichten Schritte des Wahnsinns.
 
 
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Die leichten Schritte des Wahnsinns. [Taschenbuch]

Polina Daschkowa , Polina Daskova , Margret Fieseler
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 454 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 11 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746618843
  • ISBN-13: 978-3746618845
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 169.944 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Polina Da?kova
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Moskau im Frühjahr 1996. Lena Poljanskaja, junge Mutter und erfolgreiche Journalistin, gehört zu den Privilegierten in ihrem von wirtschaftlicher Not und Korruption gebeugten Land. Lenas einziges Problem ist das ihrer Geschlechtsgenossinnen überall auf der Welt: Wie bringe ich Kind und Karriere unter einen Hut?

Doch das ändert sich schlagartig, als Mitja, der Bruder ihrer besten Freundin, ermordet wird. Polizei und Staatsanwaltschaft glauben an Selbstmord, doch Lena hat Zweifel und gerät dadurch selbst ins Visier der Mörder. Ein Sprengstoffanschlag auf sie und ihre kleine Tochter schlägt fehl; Mitjas Frau und der Popstar Asarow haben weniger Glück. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die wahren Hintergründe einer Mordserie an jungen Mädchen, die sich 14 Jahre zuvor in Tobolsk, im tiefsten Sibirien, abspielte, ans Licht kommen.

Der Zufall in Form einer berufsbedingten Reise nach Tobolsk bietet Lena die Gelegenheit, vor Ort zu recherchieren. Bald scheint es, als sei sie nur noch von Feinden umgeben. Eine geheimnisvolle Ärztin mit zwei Identitäten, ein verliebter Popproduzent und die Spitzen der Tobolsker Mafia -- alle haben es auf Lena abgesehen. Einer der berüchtigtsten Killer Russlands wird Lenas scheinbar aussichtsloser Lage im letzten Moment eine überraschende Wendung geben.

Das Leben der Romanheldin Lena hat sicherlich Ähnlichkeit mit dem ihrer Schöpferin, der Kriminalschriftstellerin Polina Daschkowa. Der Leser erfährt viel über den russischen Alltag, der sich in mancher Hinsicht erstaunlich wenig von dem unseren unterscheidet, in anderen Dingen aber immer noch sehr fremdartig anmutet. Die eigentliche Krimihandlung ist stellenweise etwas an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man sich auf die vielen Zufälle und die psychologisch manchmal nicht ganz glaubwürdigen Figuren einlässt, bietet der Roman spannende Unterhaltung mit einem Schuss Exotik. --Anna Hochsieder -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Die Haare zu Berge

Ein Krimi von Polina Daschkowa

Endlich kommen Krimis auch aus Russland. Noch sind es erst drei Autoren, die bei uns von sich reden machen: die beiden Moskauerinnen Alexandra Marinina und Polina Daschkowa und der Kiewer Andrei Kurkow. Aber es wird nicht dabei bleiben. Deutsche Verlage haben den boomenden russischen Krimimarkt entdeckt.

Es begann damit, dass der Argon-Verlag sich die Rechte der legendären Erfolgsautorin Marinina sicherte, deren seit 1993 entstandene zwanzig Krimis schon 1999 in ihrer Heimat eine Auflage von 15 Millionen Exemplaren erreicht hatten; inzwischen liegt auf Deutsch bereits der vierte Hardcover-Band vor, und die ersten Bände erscheinen als Taschenbuch. Der Umstand, dass die Autorin, Jahrgang 1957, selber zwanzig Jahre als promovierte Juristin bei der Miliz arbeitete, trägt offenbar erheblich zu ihrer Glaubwürdigkeit bei und bindet ihre vorwiegend weiblichen Leser mit Leib und Seele an die Identifikationsfigur Anastasija Kamenskaja, die als Kommissarin im Dienst zuverlässig jeden Fall der Serie löst und als Privatperson Nastja gelegentlich auch einen Einblick in ihr Liebesleben gewährt.

Ebenfalls vor zwei Jahren griff der Diogenes-Verlag zu und nahm Andrei Kurkow unter Vertrag. Zwar konnte der 1961 geborene Kiewer mit den Moskauer «Sisters in Crime» und ihren Auflagen keineswegs konkurrieren, doch hatte er immerhin schon zu 17 realisierten Filmen die Drehbücher geschrieben. Literarisch ist Kurkow zweifellos der interessanteste der drei Autoren. Er hat Witz, er hält sich nicht sklavisch an die Grenzen des Realismus, und er geht dem Leser nicht mit erzieherischen Sentenzen auf die Nerven.

Zu Marinina und Kurkow gesellt sich nun Polina Daschkowa mit ihrem Roman «Die leichten Schritte des Wahnsinns» , einer Neuerscheinung des Aufbau-Verlags. Daschkowas Krimis sind dicker als Marininas, aber ähnlich erfolgreich. Die 1960 geborene Moskauerin, die ein ordentliches Literaturstudium abgeschlossen hat, legte vor vier Jahren ihren ersten Roman vor. Mittlerweile sind es schon zehn, und obwohl Daschkowa jährlich nur drei, Marinina aber vier Romane schafft, hat Erstere mit einer Auflage von 12 Millionen durchaus Chancen, Letzterer den Rang abzulaufen.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, 1982 und 1996, also vor und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, was durchaus seinen Reiz hat. Er führt Komsomolzen, Milizionäre, Geheimdienstler, Triebtäter, neue Russen, Drogen-abhängige, Auftragskiller und andere vor und bietet so durchaus einen Querschnitt durch die Gesellschaft oder das, was die Polizei und die Regenbogenpresse dafür halten. Der Text ist spannend: Wann immer eine Flaute droht, stellt sich prompt eine neue Leiche ein. Er ist psychologisch differenziert: So gibt es selbst unter den Verbrechern gute Menschen, manche schreiben sogar Gedichte; andere haben eine Bibliothek, die sich durchaus sehen lassen kann und die sie auch benutzen; es gibt Mörder, die kinderlieb sind, Verbrecher, die sich bessern, Triebtäter, die Achmatowa und Mandelstam lesen und sich wirklich verlieben.

Kurz, nichts Menschliches ist Daschkowa fremd. Und sie lässt nichts unerklärt: Haarklein erfahren wir, warum die Drogenabhängige ihren Stoff braucht und der Triebtäter mordet (die Drogenabhängige kann keine Kinder bekommen, der Triebtäter hat als Heranwachsender seinen Vater in flagranti beim Fremdgehen ertappt). Das allerdings entspricht so sehr den Klischees, dass einem weniger angesichts der kriminalistischen Handlung als angesichts der Erklärungen – «Ein Mensch, der mindestens zweimal wöchentlich geohrfeigt wird, ist kaum noch imstande, auf etwas oder jemanden stolz zu sein» – die Haare zu Berge stehen und die Lektüre vergällt wird. Gut, dass Russland inzwischen seine eigene Massenliteratur hat. Gut, dass man sie hier inzwischen genauso wie die amerikanische lesen kann. Gut aber auch, dass man sie nicht lesen muss.

Birgit Veit -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Flimann
Format:Taschenbuch
Die Kritiken vor mir rügen die klischeehafte Charaktere und den unglaubwürdig wirkenden Plot.

Dieser Krimi ist mit Sicherheit nicht mit einer Folge "Autopsie" gleichzusetzen. Seit wann muss ein guter Krimiroman das richtige Leben zu 100% widerspiegeln? Und vor allem, sind die Charaktere wirklich so farblos gestaltet, wie häufig vor mir angedeutet, oder sind es einfach andere Leute, anderes Land?

Bezüglich Zufälle und Leben: Als guter Christ glaubt man ja an Gottesführung und das vorbestimmte Schicksal, wenig Raum für Zufälle. In Russland gabs 70 Jahre lang keine Religion, da gibts auch noch Zufälle, auch ganz unglaubliche!

Wer etwas anderes sucht, als USA-Krimis, wird bei Daschkowa mit Sicherheit fündig. Man sollte jedoch nicht vergessen: Die russische Seele ist tiefer als die Gewässer Baikals.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Krimi vom Feinsten 21. August 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch gibt uns tiefe Einblicke in die dunkelsten Ecken der russischen Gegenwart und gleichzeitig einen Rückblick in die Anfang 80iger Jahre.Da ich in dieser Zeit selbst 3 Jahre in Moskau gelebt und gearbeitet habe und auch meine jetzt erwachsene Tochter in Moskau geboren ist, habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Zum ersten Mal habe ich russische Gegenwartsliteratur gelesen und war beeindruckt. Für Krimifans ein absolutes Muß, obwohl sehr realistisch.Für Leser ohne Russischkenntnisse sind nur die Namen der Protagonisten etwas schwierig zu lesen. Ich warte schon mit Spannung auf eine neue Übersetzung der erfolgreichsten Autorin im neuen Rußland.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn die Handlung durchschaubar ist, fasziniert die merkwürdige, fremde Welt im Ausgang des sowjetischen Wertesystems, in welche die Handlung den Leser entführt. Die Mentalität des russischen Alltagsmenschen wird einem auf diese Weise jenseits der üblichen Klischees nähergebracht. Das Set: ein erhängter russischer Liedermacher, ein Gestrüpp aus Drogen, Intrigen und dem sowjetischen Parteibonzensystem. Bis in die Chefetagen der russischen Medienmogule verfolgt Polina Daschkowa die Wirrungen der verschiedenen Handlungsstränge: Eine schöne russische Therapeutin, ein Kindermörder den seine Vergangenheit einholt und eine Welt zwischen sowjetischer Kolchose und mafiosem Zwielicht stehen dabei im Mittelpunkt. Was nach Stereotypen klingt wird durch den psychologisch feinsinnigen Schreibstil in ein immer undurchsichtigeren Strudel hinabgeführt. Wer athmosphärische Dichte mehr schätzt, als einen subtilen Plot, wird hier ausgezeichnet bedient. Für die übrigen Leser gilt: solides Mittelmaß. Die Konstellation jedoch, das sei abschließend noch angemerkt, ist so einmalig, dass ich noch in keinem angelsächsischen, amerikanischen oder deutschen Krimi ein vergleichbares Arrangement gefunden habe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nette Unterhaltung für zwischendurch
Das Buch liest sich recht flüssig und eigent sich daher sehr gut für die Lektüre nebenbei. Leider gibt es keinen wirklichen Spannungsbogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2009 von Dennis Bösebeck
Eher mittelmäßig bis langweilig
Ich muß gestehen, ich habe das Buch nur bis zur Hälfte durchgelesen, (oder sollte ich treffender sagen: durchgehalten) und das auch nur, weil ich vergeblich darauf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2008 von Käthe Wagner
sollte man gelesen haben
gut geschrieben, anschaulich und spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. tiefgründiger als man auf den ersten Blick meint

sollte in keinem Bücherregal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2007 von Pitty87
Woher kommt das Lob vom Klappentext?
OK. Das "Brigitte" kein Literatenblatt ist, das ist bekannt. Aber hat der oder die Kritiker/in von Brigitte das Buch überhaupt gelesen? Oder nur die ersten 100 Seiten? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2006 von BGN
In Moskau und Sibirien
Mitja, ein Liedermacher, wird erhängt in seiner Wohnung aufgefunden. Selbstmord nach Drogenkonsum, lautet das Ergebnis polizeilicher Ermittlungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2005 von marielan
Überschneidungen
Ich habe vor kurzer Zeit alle Krimis von Alexandra Marinina verschlungen, und habe dadurch die russischen Autoren kennengelernt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2004 von "miclar2004"
Sehr schönes Buch für Schnelleser
Abgeschreckt vom Cover und der "Brigitte" Empfehlung habe ich doch diesen Krimi gekauft. Die ersten 30-40 Seiten pläterschn vor sich hin und passen sehr gut in die... Lesen Sie weiter...
Am 16. Januar 2004 veröffentlicht
kann man lesen, muss man aber nicht
Mittlerweile werden ja immer mehr russische Krimiautoren ins Deutsche übersetzt. Diese hier gehört in ihrem Heimatland zu den erfolgreichsten. Was Hoffnungen weckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2003 von Henning Kolf
Zu viele Zufälle
Auf dem Buchrücken von "Die leichten Schritte des Wahnsinns" steht "Unglaublich dicht und spannend!" - und das stimmt. Aber ein "Meisterwerk" ist es keinesfalls. Lesen Sie weiter...
Am 11. März 2003 veröffentlicht
Waaaahnsinnig!
Nasdrowje, Schwäästerchen, chaben säär viel ruusische Sääle! - Durch die Bezeichnung des Buches als Meisterwerk in "Literaturen" neugierig geworden,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2003 von PAZL
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