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Eine kurze Geschichte der Spekulation [Gebundene Ausgabe]

John Kenneth Galbraith , Wolfgang Rhiel
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

28. Januar 2011
In Finanzdingen haben wir ein extrem kurzes Gedächtnis, konstatierte der amerikanische Ökonom J. K. Galbraith schon 1990. Seine scharfe Analyse zeigt, nach welchen psychologischen Regeln die Finanzmärkte funktionieren.Spekulationswellen enden mit tödlicher Sicherheit im Crash. Das sagt einem der gesunde ökonomische Menschenverstand. Aber warum lassen sich trotzdem zahllose Anleger stets aufs Neue von abenteuerlichen Gewinnversprechen blenden und hinters Licht führen? John Kenneth Galbraith arbeitet mit Witz und lässiger Souveränität die Gemeinsamkeiten der großen spekulativen Perioden in den letzten Jahrhunderten heraus. Er beschreibt die massenpsychologischen Mechanismen, die Euphorien entstehen lassen, und wie man sie erkennt. Uwe Jean Heuser nimmt den Faden kongenial auf und ergänzt in seinem Vorwort die Einschätzung der jüngsten Finanzkrise.

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Eine kurze Geschichte der Spekulation + Im freien Fall: Vom Versagen der Märkte zur Neuordnung der Weltwirtschaft + Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics
Preis für alle drei: EUR 39,93

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 4 (28. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821865113
  • ISBN-13: 978-3821865119
  • Originaltitel: A Short History of Financial Euphoria
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.486 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist eine bissige, höchst vergnüglich zu lesende Lektion in Sachen menschlicher Dummheit und Unbelehrbarkeit. In zwei mal zwei Stunden hat man das Buch gelesen. Lachend und traurig zugleich. Eine kurze Geschichte der Spekulation ist das Buch eines Weisen, der sich lustig macht über die fixe Bereitschaft der Menschheit, sich begeistert ins Unglück zu stürzen und sich jedes Mal davon zu überzeugen, dass diesmal alles ganz anders ist, dass diesmal dem Rausch kein Kater, dem Aufstieg kein Abstieg folgen wird. Galbraith hat die Hoffnung aufgegeben ... Das gibt dem Buch bei allem bärbeißigen Humor einen Grundton tiefer Trauer." (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 25. März 2010) "Es ist ein Lesevergnügen. Natürlich müsste das Buch Pflichtlektüre sein für Politiker, Anleger und Finanzprofis." (Markus Zydra, Süddeutsche Zeitung, 27. Februar 2010) "Das Buch sei allen ans Herz gelegt, die beim nächsten Knall nicht zu den Dummen gehören wollen." (Schweizer Fernsehen, Juni 2010) "Galbraith arbeitet mit Witz und Souveränität die Gemeinsamkeiten der großen spekulativen Perioden in den letzten Jahrhunderten heraus." (Der Aktionärsbrief, 6. Mai 2010) " ... die Neuauflage von Galbraiths Werk (ist) ein schlauer Zug, liest sich das Buch dich in frischer Erinnerung an die Finanzkrise mit Bereicherung - und Erstaunen über die verblüffenden Parallelen aller geplatzten Blasen der vergangenen 400 Jahre." (Daniel Puntas Bernet, NZZ am Sonntag, 28. März 2010) "Ratgeber für den schnellen Erfolg an der Börse gibt es viele - doch die wenigsten werden zum Klassiker. Anders ist es mit John K. Galbraith, der die historischen Fehler der Spekulanten griffig wie witzig aufarbeitet - unterhaltsam auch für diejenigen, die lieber die Finger von Aktien lassen." (Peter Lausmann, Rhein Zeitung, 13. April 2010) " Auch die Wirtschaftswissenschaft folgt Moden und verstärkt sie. Schön illustriert dies das neue, erstmals auf Deutsch erschienene Buch des legedären, 2006 verstorbenen amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers John Kenneth Galbraith ... Wäre die Sache nicht so ernst, müsste man sagen, sie lese sich vergnüglich." (Robert Misik, Falter, März 2010) "Ein Lesevergnügen für passionierte Krisenbeobachter." (Herfried Münkler, Welt Online, 20. Juni 2010) " ... scharfe Analyse." (Buchreport, 17. März 2010) "... allen potenziellen Spekulanten als Pflichtlektüre empfohlen." (Jörg Lichter, Handelsblatt, 5. März 2010) " ... eine spannende und lehrreiche Lektüre." (Buchhändler heute, Februar 2010)

Über den Autor

John Kenneth Galbraith, geboren 1908 in Kanada, ist einer der bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler der Welt. Er lehrte in Princeton und Harvard, war Mitglied im Kriegskabinett Franklin D. Roosevelts und später u.a. Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos gültige Erkenntnisse 15. Januar 2011
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Grundsätzlich war ich ja zunächst etwas skeptisch, ob ein erstmalig 1990 veröffentlichtes Buch (noch) lesenswert sein kann, aber ich habe mich gerne eines Besseren belehren lassen. Ohne sich zu sehr in Details zu verzetteln, werden kompakt Ursachen und Gründe von Spekulationsblasen aufgezeigt und analysiert. Dies erfolgt zugleich sehr fundiert und trotzdem verständlich bzw. auf eine unterhaltsame Art und Weise.

Es ist schon sehr erstaunlich um nicht zu sagen faszinierend, wie es dem Autor gelingt die Ursachen der New-Economy-Blase und der amerikanischen Immobilienblase zu beschreiben, obwohl diese zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht absehbar waren. Würde der zwischenzeitlich leider verstorbene Autor das Buch heute schreiben, so hätte er zwar die zwischenzeitlichen Blasen sicherlich mit aufgenommen, seine Schlussfolgerungen wären jedoch weiterhin zutreffend und müssten nicht abgeändert werden.

Erwähnenswert ist noch, dass es sich weniger um ein Buch sondern eher um ein kleines Büchlein handelt, die mit großem Schriftbild gedruckten ca. 100 Seiten lassen sich problemlos an einem Abend durchlesen. Sofern man dies und den Zeitpunkt der Erstveröffentlichung berücksichtigt, ist aus meiner Sicht der Buchpreis etwas zu hoch, aber diese Einschätzung ist natürlich subjektiv.

Fazit:
Für jeden privaten und/oder institutionellen Investor lesenswert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spekulation als das Leben 29. August 2010
Von avvocato
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Menschen sind. Menschen hoffen, ängstigen sich und - ermöglichen unbewusst Spekulationsblasen.
Was im Übrigen weit von sich gewiesen wird; schuld an "periodisch wiederkehrenden Verheerungen" (Emile Zola) sind natürlich immer ruchlose "Spekulanten", die "Finanzmärkte", gerne auch Hurricanes, sonstige Unwetter und "unvorhersehbare" Unbilden (wie der Autor zeigt).

Dass tatsächlich aber der Mensch im Mittelpunkt steht, der Anleger in seiner Gier, ohne den spekulative Blasen und nachfolgend zwingende Crashs undenkbar sein würden - das zu verdeutlichen, ist das große Verdienst dieses Autors.

Knapp (nur wenig über 100 Seiten in nicht zu kleiner Schrift), aber nachdrücklich und sehr - auch für Nicht-Wirtschaftskundige! - verständlich breitet dieser das Universum menschlichen Übermaßes vor dem erkennenden Auge aus: Hoffnungen, Sehnsüchte nach finanzieller Unabhängigkeit, Hybris, Panik, Depression.
Alles zu Grunde gelegt im menschlichen Streben nach Mehr; der Verstand wird "ausgeblendet", es walten schiere Gier und Wahnhaftigkeit.

Völlig sachlich und zwingend legt der Autor dar, wie, warum und weshalb periodisch es zu derartigen Balsenausbildungen mit nachfolgdenden Crashes kommt, ja kommen muss, um - gleichsam nach "reinigendem" Gewitter - das Terrain wieder aufzubereiten für abermalige Bubbles. Historische Beispiele (von den berüchtigten holländischen Tulpenzwiebeln bis hin zum Crash 1987 an der Wall Street spannt sich der Bogen) dienen als Eckpunkte.

Ein wichtiges Büchlein: interessant für psychologisch Interessierte, beachtenswert für Soziologiegeneigte, und - geradezu unverzichtbar für Wirtschafter und Anleger.

Daher: nicht nur wichtig zum Verständnis von Börse, nein: wichtig zum Verständnis der menschlichen Natur. Höchstpunkte.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Spekulationsblasen unvermeidbar sind 30. Juli 2010
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es sind Szenen wie aus einem Wirtschaftsthriller: vornehme Frauen, die für den Erwerb einer Aktie mit Börsenmaklern ins Bett steigen; betrügerische Banker, die der Aufsichtsbehörde Nägel unter den Goldmünzen als Einlagensicherung andrehen; oder angesehene Politiker, die ihren guten Ruf an ein offensichtliches Pyramidensystem verkaufen. Die vielen Geschichten, die John Kenneth Galbraith mit einer gewissen Genugtuung zum Besten gibt, sind traurig, aber wahr: Sie entlarven den Marktteilnehmer als gierigen, irrationalen, ja oft sogar schwachsinnigen Menschen, der partout nicht aus der jahrhundertealten Geschichte der Spekulation lernen will. Er müsste sich dann nämlich mit einer unangenehmen Wahrheit abfinden: Nicht die Banker und Ganoven, die mangelnde Finanzmarktregulierung oder die Naturgewalten sind schuld daran, dass es in schöner Regelmäßigkeit knallt. Nein, wir sind es selbst, weil wir stets von Neuem der Verheißung einer wunderbaren Geldvermehrung auf den Leim gehen. Der 2006 verstorbene Autor hat 1990 ein mitreißendes Buch mit prophetischem Charakter geschrieben. getAbstract legt es allen ans Herz, die beim nächsten Knall nicht zu den Dummen gehören wollen.
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