Pressestimmen
Zusammenfassung: In der kenntnisreichen und einfühlsamen Arbeit von Niemeyer-Langer werden Leben und Werk der Künstlerin vorgestellt, zugleich auch zentrale Fragen psychoanalytischer Biografik und Kunstinterpretation berührt. (...) Materialiter ist Niemeyer-Langers Buch somit eine eindrucksvolle Kritik an Freuds Sublimierungsthese (bewusste und unbewusste Triebwünsche werden im Kunstwerk als erfüllt dargestellt). (Neue Zürcher Zeitung)
Kurzbeschreibung
Eine wissenschaftliche und zugleich leidenschaftliche Betrachtung von Leben und Werk Niki de Saint Phalles. Basierend auf einer psychoanalytischen Sichtweise eröffnet die Autorin einleitend eine Debatte über Kreativität und Kunst. Dem folgt eine lebendige Schilderung des inneren Wachstums Niki de Saint Phalles über Ihren Weg der Kunst, der sich in den Stationen ihrer künstlerischen Entwicklung wiederfinden lässt. Niemeyer-Langer gelingt eine vermittelnde Darstellung zwischen komplexen psychodynamischen Zusammenhängen, faszinierender Lebensgeschichte und den herausragenden Kunstwerken einer außergewöhnlichen Frau. Der Lesende erlebt nicht nur den kreativen Dialog, den die Künstlerin über ihre Werke mit sich und mit ihrem Publikum führt, sondern erfährt auch von ihrem Liebesdialog mit Jean Tinguely, ihrem inspirierenden Lebensgefährten und Begründer dynamischer Kunst.