Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine interessante Doku über alte sumerische Texte..., 21. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der kosmische Code: Das Wissen der Götter enthüllt. Die unglaubliche Wahrheit über die Anunnaki, die der Menschheit kosmische Geheimnisse preisgaben (Gebundene Ausgabe)
Zecharia Sitchin (einer von wenigen Orientalisten, die die Keilschift der Sumerer lesen können) greift in seinem vorliegenden Buch auf die alten sumerischen Texte des Altertums zurück, die zeitlich der Bibel vorausgehen. Er versucht dabei die eigentliche Natur von Prophezeihungen und historischen Tatsachen zu enthüllen - den "Kosmisches Code", den die Baumeister von den Sternen verwendeten um unsere Rasse zu erschaffen. Bereits zu Anfang spricht er von einem Plateau, was den Namen Golan-Höhen trägt und ein Stonehenge des nahen Osten darstellt. Aus der Luft betrachtet erblickt man eine merkwürdige, aber äußerst bedeutsame Struktur konzentrischer Steinkreise. Sitchin beantwortet im Anschluß die Frage, wer diese Stätten wann und zu welchem Zweck erbaute. Im weiteren Verlauf seines Buches spricht er von genetischen Veränderungen vor tausenden von Jahren an Humanoiden, die den Anunnaki (= die vom Himmel kamen) entsprachen. Die Diskussion und die vorgeschlagene Lösung eines solchen "Mischwesen" ist sogar in der Bibel wiederzufinden. Und die Erschaffung eines solchen Wesen ist selbst in einigen sumerischen Texten festgehalten. Der Orientalist Sitchin beschreibt auch das Volk der Sumerer, das sich vor 6000 Jahren in einem Land, was wir heute Irak nennen, entwickelte. Dieses legte den Grundstein für alle weiteren Hochkulturen bis hin zu unserer Gesellschaft. Wie es scheint, rangen viele Völker Jahrhunderte um Fortschritt und Entwicklung, aber die Kultur der Sumerer brachte diese Wunder anscheinend über Nacht hervor, als wurden sie ihnen eingegeben (z.B. astronomisches Wissen). Weiter ist die Rede von himmlischen Reisen der Propheten, die man in sumerischen Texten entdeckte und nach Ansichten Sitchins Besucher waren, die die Kulturen lehren wollten. Dabei spricht er von göttlichen "Büchern", die hernieder kamen, in denen geheimes Wissen um das Sonnensystem, die Astronomie und den Kalender offenbarten. Auch an dieser Stelle beantwortet der Autor die Frage, was dies für Bücher waren, und welche Art von Schrift sich auf ihnen befand. Er geht dabei auch auf den biblischen Bericht über Moses ein, der vom Berg Sinai zu Gott dem Herrn aufstieg und auf die Tafeln die Zehn Gebote schrieb, wie Gott sie ihm diktierte. Doch die Schrift auf den Tafeln war keineswegs die langsame mesopotamische Keilschrift gewesen, sondern eine buchstabengetreue Wiedergabe - eine "alphabetische Schrift"! Doch wer war der geniale Erfinder? Und was war eigentlich der Zweck eine neue Schrift zu erfinden? In einem weiteren Kapitel spricht der Autor von verborgenen Codes und mystischen Zahlen, die Schlüssel zur Vergangenheit und Zukunft sein sollen und in heiligen Schriften verborgen sind. Auch mesopotamische Verschlüsselungsmethoden habe es gegeben und ferner noch weitere Schlüsselzahlen, die unheimlich großes Wissen auf den Gebieten der Astronomie, aber auch Genetik erahnen lassen. Zecharia Sitchin spricht auch von sogenannten "Prophezeihungen", die Schriften aus der Vergangenheit und allgegenwärtige Überlieferungen aus der Zeit vor der Sinflut sind. Diese sollen eindeutig, abgesehen von allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch Zukunftsprophezeihungen enthalten haben. Im Zusammenhang mit der Sinflut spricht er auch von Raumflughäfen und weiteren Einrichtungen, die als Landeplätze dienten. Sitchin sagt dazu "Nabel der Erde". Überlieferung bestätigen, daß es diese Orte gegeben haben muß. Denn nach der Sinflut soll den Anunnaki ein funktionstüchtiger Landeplatz zur Verfügung gestanden haben, der schon vor der Sinflut existierte. Sumerische Schriften beschreiben sogar ein biologisches Labor in den Zederbergen, was nach der Sinflut dazu gedient hätte, das Leben auf der Erde wieder herzustellen. Sitchins neues Werk ist ungeachtet einiger umstrittener Thesen, eine interessante, aber dennoch ausgefallene Dokumentation über die Hinterlassenschaften der Götter vor tausenden von Jahren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wir müssen unser Gottesbild korrigieren., 2. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der kosmische Code: Das Wissen der Götter enthüllt. Die unglaubliche Wahrheit über die Anunnaki, die der Menschheit kosmische Geheimnisse preisgaben (Gebundene Ausgabe)
Zecharia Sitchin ist einer der wenigen Sprachwissenschaftler, die die alten Keilschriften lesen können. Und da diese in Stein gemeißelt oder in Tontafeln überliefert sind, darf man ihnen mehr Glauben schenken, als den meisten Versionen der Bibel. Papier ist geduldiger, vergänglicher und muß häufiger übertragen werden - mit all den Änderungswünschen der Päpste etc. Der Kanon der biblischen Schriften ignoriert bereits andere Versionen(z. B. das Thomas-Evangelium), die nicht in das Weltbild der Kirche passen. Im Gegensatz hierzu kann man die Tontafeln in vielen Museen der Welt besichtigen. Kein abschreibender Mönch hat sie geändert. Der "Gott" des Alten Testamentes war zu hören, zu sehen, sprach mit seinesgleichen - anderen "Göttern", aß mit Abraham unkoschere Gerichte - er benutzt schon auf der ersten Seite der Bibel für seine Schöpfungsabsicht den einfachen Plural (nicht majestatis). Er und seine Konsorten waren rachsüchtig und manchmal geradezu gemein. Wenn er seinem Volke voranging, erschlug er schon mal hunderttausende von Gegnern. Den Menschen schuf er, um ihn den Garten Eden bestellen zu lassen - nicht aus Liebe zur Welt. Sollten Sie Liebe in der Natur entdecken, dann muß eine andere Macht am Werk sein, aber nicht der "Gott" des Alten Testaments. Und das beweist Sitchin in all seinen Büchern, von denen leider nicht viele ins Deutsche übersetzt worden sind. Es ist eine manchmal aufwendige, immer aber eine interessante Lektüre. Wenn Ihr Englisch gut genug ist, lesen Sie die Originale. Breaking the Godspell (nach Freer) würde gut in unsere Zeit passen, in der moslemische, christliche oder jüdisch-orthodoxe Fundamentalisten im Namen Gottes so viel Haß verbreiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Von einem Skeptiker, 8. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der kosmische Code: Das Wissen der Götter enthüllt. Die unglaubliche Wahrheit über die Anunnaki, die der Menschheit kosmische Geheimnisse preisgaben (Gebundene Ausgabe)
Zwar bin ich kein Experte für dieses Themengebiet, sondern "nur" ein Skeptiker bei jeder Form von Verschwörungstheorien (und letztendlich fällt auf dieses Buch in diese Kategorie, weil ja die "Mainstream"-Archäologen etwas verheimlichen). Daher habe ich auch meine Meinung zweigeteilt. Den inhaltlichen Teil finde ich recht gut recherchiert. Man kann aus diesem Buch sehr viel interessantes über die alten Kulturen im Nahen Osten und auch einiges Naturwissenschaftliches lernen. Dies ist auch sehr interessant geschrieben. Gegenüber "traditionellen" Lehrbüchern ist es ebenfalls sehr sachlich gehalten. Dadurch hebt es sich positiv gegenüber anderen "Verschwörungs"-büchern ab. Wenn man die Teile mit den ausserirdischen Göttern weglässt, könnte sich Sitchin sogar mit anderen Wissenschaftlern messen. Der Verschwörungsteil ist dann aber wieder ganz von den Verschwörer-Argumentationsketten geprägt. So berichtet er von der "Geburt" der Menschen durch die Göttin. Im nächsten Satz kommt ein Fund eines Medaillons mit der Darstellung einer Frau und Kind. Und weil beides Fakt ist, muss es da einen Zusammenhang geben. Nur der Mittelteil fehlt: die Antwort auf das Wieso des Zusammenhangs. Auch ignoriert er alle anderen Erklärungsansätze. Z.B. Stonehenge - es gibt einen solchen auch im Nahen Osten und beide sind perfekt ausgerichtet, also können es nur Ausserirdische gewesen sein, die den Menschen in beiden Gebieten das Wissen gegeben haben. Kürzlich wurde festgestellt, dass der Architekt aus den Alpen stammen könnte. Ungefähr gleiche Entfernung zu GB und Israel. Oder wie wäre es mit Vorläufermodellen aus Holz, wodurch die Ausrichtung perfektioniert wurde und die aber nicht erhalten geblieben sind. Auch bei den Pyramiden gab es trapezförmige Vorläufer und beim Hebräischen wurden auch Ähnlichkeiten zu älteren Schriftzeichen gefunden. Somit spräche vieles dafür, dass dieses Wissen eben nicht aus dem Nichts gekommen ist (was für einen UFO-Besuch sprechen würde), sondern tatsächlich eine längere Entwicklung hinter sich hat (was für einen mühsamen Selbstlernprozess der Menschen spricht). Wie man auch immer man meine Kritik sehen mag, empfehlen würde ich es trotzdem. Entweder als Skeptiker, der die Argumente der "Gegenseite" hören möchte, oder weil man die Argumente für wahr hält und man meine skeptischen Kritikpunkte widerlegen möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|