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Was konstruiert Kunst? Kunst an der Schnittstelle von Konstruktivismus, Systemtheorie und Distinktionstheorie
 
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Was konstruiert Kunst? Kunst an der Schnittstelle von Konstruktivismus, Systemtheorie und Distinktionstheorie [Broschiert]

Stefan Weber
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Passagen Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3851653572
  • ISBN-13: 978-3851653571
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.125.065 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Weber
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was wird durch Kunst konstruiert? Wer oder was konstruiert Kunst als „Kunst“? Hat man sich erst einmal auf die Verabschiedung des autonom-schöpferischen Subjekts und auf den Konstruktcharakter von Kunst geeinigt, wird die Frage nach den Funktionsweisen des Systems erneut akut. Die Differenzierung Kunst/Nicht-Kunst ist im Bezugsrahmen werkinterner Kategorien längst schon obsolet geworden, während ein kompliziertes Geflecht von scheinbar „kunstfremden“ Parametern die Kontrolle übernimmt. Gerhard Johann Lischka entwirft mit seiner Bilder-Skizze „Medienformen“ eine integrierte Geschichte der Kontexte künstlerischer Kommunikation. Siegfried J. Schmidt beobachtet Kunst aus der Perspektive des soziokulturellen Konstruktivismus als sich selbst konstruierendes Symbol- und Sozialsystem – auch im Zeitalter einer „Medienpoiesis“. David J. Krieger beschreibt Kunst als semiologisches Kommunikationssystem im Rahmen einer Kybernetik dritter Ordnung. Rodrigo Jokisch untersucht mit seiner Distinktionstheorie, einer neuen Logik des Sozialen, die Schnittstelle von eigensinniger Kunst und eigensinniger Technik. Stefan Weber skizziert mögliche kunsttheoretische Überlegungen jenseits von Konstruktivismus und Systemtheorie.

Der Autor über sein Buch

Konstruktivismus und Systemtheorie als neue Kunsttheorien
Das realistische Denken fragte: Was ist Kunst (ihrem Wesen nach)? Die neue Frage lautet: Wer oder was konstruiert Kunst (als Kunst)? Der vorliegende Band führt erstmals antirealistische Kunsttheorien wie Konstruktivismus, Systemtheorie und Distinktionstheorie zusammen, um einen neuen Kunstbegriff zu erproben. Mit einer Bilderskizze mit 96 Fotos von der Steinzeit bis zum Cyberspace von Gerhard Johann Lischka und Texten von Siegfried J. Schmidt, Gerhard Johann Lischka, David J. Krieger, Rodrigo Jokisch und Stefan Weber.

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Format:Broschiert
Sehr instruktives Buch für (nicht nur) sozialwissenschaftliche Betrachtung der Kunst in der modernen Gesellschaft. Dass aufgrund von Entdifferenzierungstendenzen gleich eine Art Überholtheit der Luhmann'schen systemtheoretischen Analyse angedeutet wird, muss nicht unbedingt geteilt werden, auch wenn schon allein durch diese (und andere interessante) These(n) eine begrüssenswerte intellektuelle Auseinandersetzung in Gang gebracht wird. Ich habe in jedem Fall von diesem Buch profitiert und kann es nur weiterempfehlen.
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