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Wie kommt der Hunger in die Welt? Ein Gespräch mit meinem Sohn
 
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Wie kommt der Hunger in die Welt? Ein Gespräch mit meinem Sohn [Gebundene Ausgabe]

Jean Ziegler , Hanna van Laak
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 155 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570003590
  • ISBN-13: 978-3570003596
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean Ziegler
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warum sterben Menschen an Hunger, während andere Nahrungsmittel vernichten? Kinderfragen, die den Finger in eine schwärende Wunde legen, nimmt Jean Ziegler zum Anlass für sein neues Buch. Die Erde könnte 12 Milliarden Menschen ernähren. Wir sind aber nur 6 Milliarden, von denen viele niemals satt werden. Warum? Kinder fragen, wo Erwachsene sich mit dem scheinbar Unvermeidlichen abgefunden haben. Aber kann man angesichts der Massengräber des Hungers zur Tagesordnung übergehen? Angestoßen von den Fragen seines Sohnes hat Jean Ziegler das Wissen um den Welthunger zusammengetragen. Anhand seiner alarmierenden Erkenntnisse wird überdeutlich: Hunger ist nicht Schicksal, sondern gemacht. Ziegler fordert radikales Umdenken und kritisiert den immer hemmungsloseren globalen Kapitalismus und die immer mörderischere Diktatur des Finanz-Kapitals. Es kann keine Enklaven des Glücks in einer Welt voller Schmerzen geben. Wie können wir unseren Kindern in die Augen sehen, wenn wir ein Fünftel der Menschheit widerstandslos dem Untergang preisgeben?

Klappentext

»...gelingt es Jean Ziegler, seine Gegner in argumentativen Notstand zu treiben.«
Der Tagesanzeiger, Zürich

»Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich.«
Hans Koschnick -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gibt eine informative Einführung in ein sehr komplexes und auch sehr kompliziertes Thema.
Wer sich schon einegehender mit den Problemen beschäftigt hat, der liest dieses Buch wohl ziemlich schnell durch.
Ich finde es aber eine nette, nicht zu erdrückende Einführung, bei der besonders die Frage nach dem "WARUM?" behandelt wird.

Jean Ziegler, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, erzählt in einem fiktiven Gespräch mit seinem Sohn, warum es Hunger auf der Welt gibt, und warum dieser nicht weniger, sondern mehr wird.

Dies ist besonders für Kinder und Jugensliche eine gute Einführung und Meinungsbildung, da es einfach, denoch informativ geschrieben ist.

Ich fand das Buch sehr interessant und es regt zudem das Interesse an, sich in einigen der angeschnittenen Bereiche weiter zu vertiefen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Flynx
Format:Taschenbuch
Jean Zieglers Buch soll eine Einführung in das Thema Wie kommt der Hunger in die Welt" sein. Auf einfach verständliche Weise legt Ziegler in Form eines fiktiven Gesprächs mit seinem Sohn seine Sicht dieser Frage dar.

Leider erscheint Zieglers Analyse in vielen Punkten oberflächlich und emotional getrübt. Auch gelingt es ihm nicht, seine eigene Position innerhalb des Systems der internationalen Hilfsorganisationen zugunsten einer übergeordneten Warte zu verlassen und deren Handeln kritisch zu hinterfragen. Er empört sich über die mangelnde Hilfe der reichen Staaten für die Hungernden der dritten Welt, ohne jedoch langfristige Lösungen des Problems vor Ort aufzuzeigen. Fremdhilfe kann immer nur eine kurzzeitige Lösung sein. Langfristig führt sie zu Abhängigkeit. Er beschreibt die aufopferungsvolle Arbeit der internationalen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen in heldenhaften Farben, ohne jedoch die offensichtliche, langfristige Wirkungslosigkeit dieser Arbeit aufzuzeigen und neue Ansätze zu entwickeln.
Der Bürgerkrieg als Ursache des Hungers in vielen Staaten Afrikas und Lateinamerikas wird gegeißelt. Als Auslöser dieser Kriege beschreibt Ziegler Fremdsteuerung durch die reichen Staaten oder die bösen" internationalen Konzerne. Das Opfer ist hingegen immer der edle Wilde". Diese Romantisierung der Opfer und die klare Einteilung der Welt in Gut und Böse erfolgt durch den gesamten Text. Natürlich gab und gibt es die Einflussnahme fremder Mächte und Konzerne. Das sich jedoch auch nach erfolgreichen Revolutionen die neuen Machthaber in Ländern der dritten Welt regelmäßig in kürzester Zeit als genauso korrupt wie ihre Vorgänger erwiesen und das gleiche System der Vetternwirtschaft lebten, wird ausgeblendet. Das es gerade in Afrika vielfach anscheinend nicht gelingt den Menschen ein Nationalgefühl anstatt der Verhaftung in Stammesdenken zu geben, um landesinterne Konflikte und Vetternwirtschaft, die daraus entstehen, zu überwinden, wird nicht problematisiert. Wenn Ziegler dann an Punkte gelangt, die sein Modell nicht mehr erklären kann, nimmt er Zuflucht in die Emotionalität, empört sich und ruft den Altruismus des Menschen an. Der wesentliche Grund, warum Kapitalismus so gut oder besser so viel effektiver funktioniert, liegt meines Erachtens im wesentlichen darin, dass er nicht auf Altruismus, sondern auf den natürlichsten Instinkten des Menschen aufsetzt. Diese sind nun mal zutiefst egoistisch.
Erstaunlich fand ich, wie ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung des Hungers in diesem Buch völlig marginalisiert wird: Bevölkerungswachstum. In vielen Staaten der dritten und zweiten Welt muss die Wirtschaft jedes Jahr gewaltige Steigerungen erreichen, nur um das Wachstum der Bevölkerung auszugleichen (China z.Zt. ca. 6 % pro Jahr). Zieglers einziger Kommentar dazu ist ein: Ach das passt schon!

Insgesamt ist dieses Buch ein hilfreicher Ansatz als Ausgangspunkt für eigene Überlegungen, sollte aber sehr kritisch gelesen werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die sich mit der Ungerechtigkeit dieser Welt nicht abfinden können, aber nie ausreichend Zeit gefunden haben, sich über die Hintergründe zu informieren. Jean Ziegler macht einige der Mechnismen transparent, die die Wirtschaftsmaschinerie zu ungunsten bestimmter Menschengruppen antreiben. Das leicht lesbare Buch sorgt nicht nur für Aha-Erlebnisse, sondern stellt auch einen Wegweiser auf, der die Richtung für weitere Recherchen - und aktives Engagament - anzeigt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Darum Jugendgerecht weil
es in Interview-Form geschrieben ist und offenbar auf Ziegler's Sohn zugeschnitten. Trotzdem oder grade deswegen zeigt er die Mechanismen die dem Welthunger Vorschub leisten auf. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
Schwach umgesetzt
Jean Ziegler ist ein profunder Kenner der herrschenden Ungerechtigkeit zwischen Erster und Dritter Welt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Peter Schneider
Tja, wie kommt er nun in die Welt - der Hunger
Daß dies kein echtes Vater - Sohn-Gespräch ist war mir von vornherein klar.
Das Buch ist aber gut geschrieben und beschreibt die Sachlage klar und einfach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Peter Kirstein
Von wenigen Glanzpunkten abgesehen eine große Enttäuschung
Jean Ziegler ist ein bekannter Schriftsteller und arbeitet seit 2000 als Sonderberichterstatter der UNO-Menschenrechtskommission für das Recht auf Nahrung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2004 von "markusbeckmann3"
Anklage gelungen, aber wo bleibt die Lösung?
Dieses Buch klagt den Hunger und die Unterernährung in der Welt an. 800 Millionen Menschen leben ohne ausreichende Ernährung, jährlich verhungern rund hundert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2003 von "djauernig4"
Welche Lösung gibt es für den Hunger in der Welt?
Dieses Buch klagt den Hunger und die Unterernährung in der Welt an. 800 Millionen Menschen leben ohne ausreichende Ernährung, jährlich verhungern rund hundert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2003 von "djauernig2"
Sehr informativ, aber...
Das Buch ist sehr informativ und enthält eine Menge interessanter Fakten und Zahlen. Dafür und für den humanitären Aufklärungscharakter hätte es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2002 von falkj.info
Jeder sollte das lesen!
Erschreckend, informativ, verständlich geschrieben. Man kann es einfach nicht weglegen und ist einfach nur erschüttert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2002 von J. Sanders
Ein so wichtiges Buch zu einem so hohen Preis!?
Diese Art von Texten gehören gratis an Schulen und Haushalteverteilt. Ziegler ist natürlich gewohnt brilliant. Das Thema mehrals brisant. Lesen Sie weiter...
Am 16. Dezember 2000 veröffentlicht
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