Der kleine Trenk vom Tausendschlag möchte einmal ein ganz, ganz großer Ritter werden. Aber das ist leichter gesagt als getan. Denn Trenk heißt deshalb Tausendschlag, weil sein Vater so viele Prügel bezieht. Haug vom Tausendschlag ist nämlich ein armer Bauer, der die Abgaben an seinen Ritter, den gemeinen Wertolt der Wüterich, nicht zahlen kann. Dem Ritter gehört er wie das Land, auf dem er ackert, wie seine Schweine und seine Kinder, also auch Trenk vom Tausendschlag. Als eines Tages wieder einmal der eigentlich ganz nette Büttel des Ritters vorbeikommt, um Haug für seine übliche Portion Schläge abzuholen -- und auch noch ankündigt, demnächst das kleine Ferkel der Tausendschlags mitzunehmen, wird es Trenk zu bunt. Er macht sich mit dem Ferkel auf den Weg, um Ritter zu werden. Wie er das dann tatsächlich schafft, welche Abenteuer ihm dort begegnen und welche Rolle feige Rittersöhne, raffinierte Gaukler, bekehrte Räuber, gefährliche Drachen oder trickreiche Ritter dabei spielen, davon erzählt
Der Kleine Ritter Trenk von Erfolgsautorin
Kirsten Boie.
Der Kleine Ritter Trenk ist ein wundervolles Buch über große Träume, die unerfüllbar scheinen und trotzdem in Erfüllung gehen. Es ist ein Buch voller Humor und Spannung,. Und es ist ein Buch, in dem man auf spielerische Art und Weise ganz nebenbei sogar einiges über das dunkle Mittelalter lernen kann. Gänzlich sympathisch wird es Leseabenteuer nicht zuletzt durch die zauberhaften Zeichnungen von Barbara Scholz. Ein Lesevergnügen für junge Ritter und Burgfräuleins ab sechs Jahren. --Isa Gerck
TV Spielfilm, 02.-15. September 2006
"Leichtfüßig, aber mit Tiefgang führt Kirsten Boie in die mittelalterliche (Märchen-) Welt der Ritter."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Oktober 2006
"Vor allem das kraftvolle, stringente Tempo, mit dem die Geschichte vorwärts drängt, zieht Leser und Zuhörer mit. Unterstützt wird dies alles von den reich eingestreuten, einfachen und ausdrucksstarken Illustrationen von Barbara Scholz. Der kleine Ritter Trenk entfaltet aus dem heiteren Übermut und der Geradlinigkeit, mit der er daherkommt, eine ganz eigene subtile Kraft."
Frankfurter Rundschau, 04. Oktober 2006
"Ihre Beschreibungen der mittelalterlichen Szenerie, der Sitten und der Denkungsart zeichnen ein genaues, anschauliches Bild jener Zeit - besser, als es manches Geschichtsbuch vermag. Denn Boies Erzählkunst spricht alle Sinne an."
Kölner Stadt-Anzeiger, 02. Oktober 2006
"Der Leser muss sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Ihn erwarten Boies kunterbunte Worte, stimmige Illustrationen von Barbara Scholz und die Einsicht, dass das Ritterleben keinesfalls so romantisch war, wie manche Autoren kleinen Lesern gerne weismachen."
Praxis Deutsch, Oktober 2008
"Wieder erweist sich Boie als würdige Erbin Astrid Lindgrens, und wie so viele Bücher der großen Schwedin nicht zuletzt durch deren kultivierte und zugleich übermütige Sprache zu Klassikern geworden sind, so hat auch der `Trenk` das Zeug dazu."
WDR 5, Lilipuz, Dezember 2006
"Ein wunderbares (Vor-) Lesebuch für die ganze Familie, in dem man ganz nebenbei viel über die Ritterzeit erfährt. Pfiffig geschrieben und mit großartigen Bildern illustriert."
Tages-Anzeiger, 16. Dezember 2006
"Kirsten Boie hält sich in ihrem Mittelalter-Roman für Kinder an die historische Realität und vermischt sie virtuos mit Motiven aus Märchen und sagen; Ritterturniere, ein Burgfräulein, Räuber und Drachen sorgen dafür, dass Trenk die Abenteuer nie ausgehen. Der Roman ist nicht nur für Jungen ein großes Vergnügen, schließlich ist das Burgfräulein Thekla noch eine Spur tollkühner als Trenk selbst."
Neue Zürcher Zeitung, 24. Dezember 2006
"Wieder einmal erreicht Kirsten Boie "Lindgren-Niveau", erzählt überzeugend von großen Themen - leicht, locker und mitfühlend. Und wieder einmal ist ein Kinderbuch-Held und Welteroberer eine wunderbare Mischung aus kühn und hilflos, vorwitzig und anlehnungsbedürftig."
Westfalen-Blatt, 24./25. Juli 2010
"Bis am Ende alles gut wird, habt ihr einen Riesenspaß und erfahrt, wie das Leben im Mittelalter aussah. Ein Buch, das man einfach lesen muss!"