Es geht nie wirklich in die Tiefe, und da ist das mehr an Namen wirklich weniger. Das Lexikon wirkt willkürlich, manche Namen, die man erwartet, gibt es nicht, andere, besonders so ziemlich alle Nazigrößen, will man eigentlich auch gar nicht wissen. So kommt denn auch kein für irgendwas wirklich nützliches Lexikon bei den Recherchen von Dietmar Urmes heraus, sondern eher ein Band unnützen Wissens, nur halt ohne den Charme, den solche Werke zum Beispiel von Ben Schott haben.
Ein Buch, das nett aussieht im Regal, aber keines, das jemand dringend braucht. Es wäre doch viel interessanter, die Namen der Nachbarn herleiten zu können, als den von Kirk Douglas oder Alkibiades. Nutzlose Bücher müssen eigentlich schöner sein.