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Der kleine Machiavelli. Handbuch der Macht für den alltäglichen Gebrauch
 
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Der kleine Machiavelli. Handbuch der Macht für den alltäglichen Gebrauch [Gebundene Ausgabe]

Peter Noll , Hans R Bachmann
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Pendo Verlag (März 2003)
  • ISBN-10: 3858425583
  • ISBN-13: 978-3858425584
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 723.971 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das kleine Handbuch der Macht ist eine Satire. Es ist eine Abrechnung mit den grauen Eminenzen, die, von Statussymbolen umgeben, die Geschicke großer Konzerne lenken. "Das Interesse des Managers kann mit dem Interesse des Unternehmens übereinstimmen, tut es auch hin und wieder, muß es aber nicht." In diesem Stil ziehen die beiden Autoren die Lebensweise und den Führungsstil von Geschäftsführern durch den Kakao.

Despektierlich nennen sie sie "graue Mäuse", die unbedingt verheiratet sein und über genügend Statussymbole wie Haus, Ferienhaus, Mercedes, alte Stiche und Antiquitäten verfügen müssen. Besondere Branchen erfordern besondere Verhaltensweisen. Ein Manager in der Zigarettenindustrie muß rauchen, ob er will oder nicht. Denn die Liebe zum eigenen Produkt steht an erster Stelle und sollte ernst genommen werden -- bis zur totalen Überforderung.

Trotz ihrer vielen Einschränkungen im Dienste der Macht sind Manager immer gefährdet, ihren Posten zu verlieren. Sobald irgendeine Panne geschieht, müssen sie als Sündenbock herhalten. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist die Entlassung per "goldenem Handschlag". Deshalb haben die Autoren fürsorglich patente Rezepte zur Sicherung des Arbeitsplatzes zusammengetragen. Außerhalb der Firma macht es Sinn, Mitglied eines Gremiums zu werden, beispielsweise im Parlament oder noch besser im Vorstand der Arbeitgebervereinigung.

Ein Topmanager muß dafür sorgen, daß andere für ihn arbeiten, und er muß diese fleißigen Bienen kontrollieren. Das kann er auch per Handy von seinem Feriendomizil aus, in dem er sich gerade ein verlängertes Wochenende gönnt. Die Regeln in dem Bändchen versprechen -- richtig angewendet -- den Posten eines Direktors. Nur eines darf der Manager auf keinen Fall sein: eine Frau... --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein Buch, das in den vergangenen Jahren Wort um Wort an Wirklichkeitsgehalt gewonnen hat.« Der Tagesspiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pointiert, prägnant, professionell, 28. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Machiavelli (Taschenbuch)
Auf den 140 Seiten reiht sich ein déjà vu Erlebnis an das andere, sodass man dieses Büchlein nur ungern aus der Hand legen möchte, bis auch die letzte Seite gelesen wurde. Von Old-Boy-Networks über Graue Mäuse - jene Manager, die nicht besonders auffallen, sich jedoch geschmeidig in Machtstrukturen fügen - bis zu Dirty Tricks im Power Play der Top-Manager und der strategischen Karriereplanung junger Menschen beschreiben die Autoren ziemlich alle vorstellbaren und unvorstellbaren Schachzüge, um in die Geschäftsleitung, quasi den Olymp der Wirtschaft, emporzuklettern. Amüsant sind die auf den letzten Seiten zusammengefassten Karriereratschläge für den Rezipienten, welche deutliche Kritik - jedoch in ernsthafte Dogmatik gekleidet - an der Unternehmenskultur von größeren Firmen und deren Manager erkennen lassen; gut zu lesen, pointiert formuliert, prägnant in Ausdruck und Umfang. Kurzum eine feinsinnige Satire professioneller Autoren.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Manager-Satire, 7. August 2003
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Machiavelli. Handbuch der Macht für den alltäglichen Gebrauch (Gebundene Ausgabe)
In der Teppichetage des Top-Managements gelten andere Regeln, als Normalsterbliche es sich vorstellen. Nicht um das Wohl des Unternehmens geht es, sondern ums persönliche Vorwärtskommen, das Vermeiden von karrierehinderlichen Stolperfallen und das Schmieden von Allianzen und Intrigen. Kein Wunder, dass Manager einen so zeitintensiven Job haben - vor lauter Ränkeschmieden kommen sie nicht zum Arbeiten. Mit mildschwarzem Humor überdecken Peter Noll und Hans Rudolf Bachmann in ihrem satirischen "kleinen Machiavelli", für wie schädlich sie das Gebaren im Top-Management der Unternehmen halten. Es ist vor allem das Staunen über die Absurditäten, das den Tonfall des Fast-schon-Klassikers aus den 1980er Jahren prägt. Und inzwischen sind die Sitten womöglich noch rauer geworden. Wir empfehlen den "kleinen Machiavelli" allen, die erschreckende Wahrheiten am liebsten schmunzelnd goutieren.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was muß man tun, um erfolgreicher Manager zu werden..., 22. März 2003
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Machiavelli (Taschenbuch)
... sich einfach nur an die Regeln dieses Buches halten: Betriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaft studieren und zwar an der richtigen Uni, die richtigen Verbindungen knüpfen, geschicktes Power Play betreiben, die richtige Frau heiraten und vieles mehr.
Dann muß man noch die Verbote strikt beachten: eine Frau sein, einen schnittigen Sportwagen fahren, sich beim Benutzen von Produkten der Konkurrenz erwischen lassen, eine größere Grünpflanze oder einen aufwendigeren Ledersessel im Büro haben als der Chef, dem Firmengründer zum Verkauf seines Unternehmens raten, auch wenn dies noch so notwendig ist...

Entlarvend und witzig dargestellt sind diese Regeln und sie zeigen, daß Manager nicht nur Menschen sondern auch eine ganz bestimmte Spezies Mensch sind. Alle "Kreativen" und "bunten Vögel" haben wenig Chancen in die oberen Sphären der Macht vorzudringen, wo die seltsam unauffälligen "grauen Mäuse" regieren und an ihren Netzwerken knüpfen.

In diesem lustigen und zeitlos wahren Büchlein wird die Welt der Vorstandsetagen und des gehobenen Mangagments gezeigt, der Werdegang eines Managers und wieso bestimmte Firmen wider besseren Wissens ihrer Manager in den Untergang schlittern.

Auch die Moral und Verantwortung des Managers wird durchleuchtet, wobei das Buch bisweilen nach beißender Satire klingt, aber von den jüngsten Realitäten in der Weltwirtschaft regelmäßig bestätigt wird.

Alles, was in dem Buch steht ist heute noch aktuell. Deshalb habe ich mein 20 Jahre altes Exemplar nach wie vor in der Fachbibliothek stehen. Bisweilen ordere ich ein Neues, das ich an Kollegen und Freunde verschenke. Ganz besonders gerne zum Anlaß der Beförderung.

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