Der kleine Herr Jaromir wohnt in einem Hochhaus im sechsten Stock, und da er zu klein ist, um den sechsten Knopf im Fahrstuhl zu erreichen, springt er immer so hoch er kann. Meistens reicht es nur bis zum dritten oder vierten Knopf, so dass er die restlichen Treppen zu Fuß gehen muss. Herr Jaromir ist ein gutmütiger kleiner Mann, der sich in seinem Alltag über vieles wundert und immer das beste aus einer Situation macht. So bleibt er zum Beispiel eines Tages im Fahrstuhl stecken und vertreibt sich die Zeit damit, den Aufzug in ein Tomatenbeet zu verwandeln, oder er lädt einige Passanten zu einer U-Bahnfahrt ein und feiert mit ihnen in der U-Bahn Weihnachten, als der Fahrkartenautomat nicht das erwartete Wechselgeld ausspuckt, sondern acht zusätzliche Fahrkarten.
Das Buch ist zum Schmunzeln, aber es ist auch ein Spiegel unseres Alltags und des Umgangs miteinander, den freundlicher zu gestalten nur wir selbst in der Hand haben.
Durch seine einfache und klare Sprache und die Einteilung in abgeschlossenen Kapitel eignet sich das Buch sehr gut zum Vorlesen im Vorschulalter, aber auch zum Selberlesen in den ersten Schuljahren.