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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine skurrile, originelle Geschichte um die Liebe, das Leben und Lebensgenuss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit (Gebundene Ausgabe)
« Guter Kaffee ist ein Kunstwerk, eine Projektion von Glück. » (Gerhard J. Rekel)« Glück ist kein Schicksal, sondern eine Wahl. Des richtigen Hotels. » (Katja Senjor) « Tut mir leid, einfach nicht groß genug. (Der Abschiedsbrief der kleinen Lilly) » (John Irving) Mit diesen drei dem ersten Teil seines Romans "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" vorangestellten Zitaten hat mich Paul Mesa auf die Geschichte der kleinen Bica neugierig gemacht. Bica (1,49 m groß; trinkt am liebsten einen Galao) ist sechsundzwanzig und arbeitet als Zimmermädchen im Kleinen Schoßhotel (nein, das ist kein Tippfehler, und nein, es handelt sich nicht um ein Etablissement des Rotlichtmilieus), wo auch ihre portugiesische Mutter Maria Teves bis zu ihrem Tod vor zwei Wochen als Hausdame angestellt war. Eigentlich glaubt die bis dato kinderlose Bica nicht an die alte Familienregel, die ihr ihre Mutter immer wieder eingebläut hat: Sieh zu, dass ich einen Enkel habe, wenn ich sterbe, sonst komme ich nicht in den Himmel". Zu Bicas Trauer kommt hinzu, dass sie seit einiger Zeit in Galao verliebt ist, der sie aber nicht sonderlich beachtet. Kurzerhand durchsticht Bica, die so schnell wie möglich ein Baby bekommen möchte, alle Kondome, die sie in den Hotelzimmern finden kann - schließlich weiß man nie, wem man begegnet und was sich daraus ergeben könnte. Als Bica in ihrer Trauer weinend im Bad sitzt, zieht der Duft von frisch gekochtem Kaffe nach dem Spezialrezept ihrer Mutter herein und sie hört ihre Mutter rufen - die tatsächlich auf dem roten Sofa sitzt und schon wieder anfängt, ihr gute Ratschläge zu erteilen. Ob an der Familienregel vielleicht doch etwas dran ist? Turbulente Tage kommen auf Bica und die Kollegen und Bewohner des Kleinen Schoßhotels zu... Die Geschichte von Bica ist ein bisschen skurril und verrückt, witzig, ganz schön naiv, sehr märchenhaft, durchaus turbulent, erstaunlich weise und hat einen traurigen Kern und einiges an Wahrheit. Sie ist so bittersüß wie manch ein Kaffee und wird von Paul Mesa originell, humorvoll, charmant, bezaubernd, sensibel und mit der Leichtigkeit, die die Scherenschnitte auf dem Cover des Buches vermitteln, erzählt. À propos Kaffee: ganz offensichtlich liebt der Autor Kaffee, denn er lässt uns bei jeder seiner Figuren die Information zukommen, wie diese ihren Kaffee bevorzugt. Und ganz offensichtlich liebt der Autor Portugal, das er uns über die Geschichte von Bicas Mutter und den diversen Vätern Bicas nahe bringt. "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" ist eine Geschichte, die man einfach zur Unterhaltung genießen kann, die aber auch einiges bietet, um sich über Liebe in ihren verschiedenen Formen, Leben und Lebensgenuß Gedanken zu machen. Paul Mesa bietet mit einigen Lebensweisheiten in seinem Roman genug Anstöße dazu. Ich habe trotz des durchaus traurigen und anspruchsvollen Kerns "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" am Ende mit einem Lächeln auf den Lippen geschlossen, denn es ist ein Genuss dieses kleine Buch bei zwei oder drei guten Kaffees zu lesen... Danke, Herr Mesa, von einer zufriedenen Leserin (1,78 m; trinkt am liebsten Latte Macchiato, im Sommer auch mal Frozen)! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
klein, aber oho,
Von Fräulein Mia (Freiburg i Brsg.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit (Gebundene Ausgabe)
"Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" ist ein Lesevergnügen, das in keiner Hotelbibliothek fehlen sollte.Es erzählt die Geschichte eines Zimmermädchens (Bica 1,49m), es erzählt von Genuß und Leidenschaft, von Kaffee und Kaffeekochkunst, von Müttern und Töchtern, von treuen und untreuen Männern und mutigen und feigen Frauen - kurzum von allem, was mit Liebe zu tun hat. Sehr schön zu lesen und gut gemacht - Stück für Stück kommt der Leser hinter Bicas Geschichte und so formt sich im Laufe des Buches eine komplexere Hauptfigur, als sie auf den ersten Blick scheint. Einziger Nachteil: Kaffeesucht quasi vorprogramiert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mit Charme und Chuzpe, die kleine Bica,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit (Taschenbuch)
Die Idee allein ist wunderbar: Ein sehr kleines, kreatives Zimmermädchen durchpikst im Hotel dieKondompackungen, um für einen Baby-Boom zu sorgen. Wer das heimlich vollbringst, ist Bica (1,49 m groß, trinkt am liebsten einen Galao). Bica ist hoffnungslos verliebt in einen gutaussehenden Anzugträger, der keinen Weiberrock unangetastet lassen kann. Deshalb ist Bicas Schwärmerei für ihn auch vielmehr eine Flucht vor der Liebe als ein Hinterherlaufen. Er ist unerreichbar. Den Erreichbaren weist sie zunächst weit von sich. Daneben gibt es auch noch ihre tote Mutter, die immer noch Gespräche mit ihr führt und der sie sich durch Liebe und auch Schuldgefühle verbunden fühlt und viele andere spleenige Angestellte des kleinen Schoßhotels. Diese kleinen Verrücktheiten und Absurditäten vermittelt der Autor mit viel Witz und Leichtigkeit. Jede Person wird mit ihrer Kaffeevorliebe vorgestellt und auch entlarvt. Es amüsiert mich sehr, wie Bica mit Chuzpe und Einfallsreichtum den Geheimnissen um ihre Familiengeschichte auf die Spur kommt. Denn eigentlich geht es weniger um durchpikste Kondome oder um ihre Männersuche, sondern vielmehr um die Aufarbeitung ihrer Kindheitstrauma. Leider warfen mich einige Rückblenden, in denen häufig von ihren Erlebnisse mit diversen Stiefvätern erzählt wurden, aus dem Lesefluss. Aber Bicas Charme tröstete mich wieder darüber hinweg. Sie ist manchmal zu klein, aber mit einer großen Portion Mut und Ideenreichtum beschenkt. Zum Schluss lernt auch sie, dass man verzeihen können muss, und dass ihre sehr charismatische Mutter eben auch ein Mensch mit Fehlern war. 'Paul Mesa' schreibt beschwingt, mit viel Menschenliebe und mit tiefgründigem Humor. Sein Buch hat mich mit einem wohligen Gefühl im Bauch zurück gelassen. Und mit einem großen Verlangen nach Cappuccino, mit viel Schaum und wenig Zucker. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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