Dieser Satz hat es mir wirklich angetan, als ich dieses Buch meinem Sohn vorgelesen habe, und wir mussten beide lachen.
Aber der Reihe nach:
Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde Matilda, das Stachelschwein, und Oskar, der Fressdrache, dürfen mit Professor Champignon nach Ägypten auf Forschungsreise. Die drei Freunde müssen mit allerlei Hindernissen fertig werden und werden vom Professor getrennt, der von Räubern entführt wird. Die Kamele sollen sie durch die Wüste zu den Pyramiden bringen, und da kommt eben auch der oben zitierte Satz vor.
In der Pyramide angekommen, geht es gleich weiter mit den Abenteuern: Eine verborgene Kammer, in der sich ein Sarkophag mit einer Mumie befindet, muss gefunden werden, und dann ist da ja auch noch Professor Champignon, der befreit werden muss ...
Mit guten Einfällen und weil sie zusammen halten, gelingt es natürlich den drei Freunden, auch dieses Abenteuer zu bestehen.
Wir haben schon mehrere Bücher vom kleinen Drachen Kokosnuss, aber ich finde, dieses ist das allerschönste. Ich muss (oder darf?) noch vorlesen, und das macht mir hier auch wirklich Spaß: Die Geschichte ist spannend, sprachlich zwar einfach gehalten und doch abwechslungsreich. Kinder können auch beim Vorlesen der vorwiegend in wörtlicher Rede gehaltenen Geschichte gut folgen, weil meistens auch erwähnt wird, wer gerade spricht. Die Verben in den Begleitsätzen sind ganz unterschiedlich, da erfahren Kinder dann auch gleich, dass man nicht immer nur etwas "sagt", sondern auch erwidern, flüstern, raunen, stottern oder erklären kann.
Zum Thema Pyramiden und Ägypten gibt es unzählige Sachbücher, auf der Suche nach einem Geschichtenbuch bin ich aber auf dieses gestoßen, und auch hier wird viel Hintergrundwissen zum Thema vermittelt. So ganz nebenbei eigentlich, denn im Vordergrund steht ja die Geschichte um Kokosnuss und seine Freunde.
Obwohl mein Jüngster eher Bagger- und Baustellenbücher-Fan ist (diese Bücher mag ich aber überhaupt nicht vorlesen ;-)), mag er die Geschichten um den kleinen Drachen Kokosnuss sehr. Er kann sie noch nicht selbst lesen, entwickelt aber Ehrgeiz, damit das bald klappt.