Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen
Absolut reizend, 8. Juli 2009
Der kleine Dichter ist ein Werk der Maria-Schell Tochter Marie Theres Kroetz Relin. Man könnte fast meinen, dass die Autorin hier zwischen den Zeilen aus dem Nähkästchen ihrer geschiedenen Ehe mit dem Dramatiker Franz Xaver Kroetz plaudert.
Ein Kinderbuch der besonderen Art, das Kreativität auf mehreren Ebenen fördert und fordert, mit reizenden Illustrationen zum Ausmalen, einem sprachlich leichtfüßigen Märchen und einer kleinen Herausforderung an die Leser am Ende des Buchs.
Sehr empfehlenswert, besonders für Kinder im Kindergarten und Grundschulalter - und auch für Eltern.
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5.0 von 5 Sternen
Die Gedanken sind frei (zum Ausmalen....), 16. November 2008
Der kleine Dichter" ist ein ganz entzückendes kleines Mal-Buch. Ein wenig Philosophie für Kinder zum Ausmalen. Und auf wohltuende Weise erlaubt sich die Autorin am Schluss, die Kinder (und Erwachsenen!) dazu aufzufordern, sich einmal selbst Gedanken zu machen. Das überrascht!
In einer Gesellschaft der Fertiggerichte und perfekt servierten Nachrichten ist die letzte Seite für die Lesenden und Ausmalenden ja fast schon ein Skandal. Ja, was ist denn nun (m)ein guter Satz?
Ja, Skandal. Denn das Büchlein ist nicht nach Mainstream gestrickt. Es kommt nicht aufwändig und protzig daher, sondern einfach und liebevoll. Und außerdem ganz nah am Leben.
Es bietet die Möglichkeit, mit Farben auszumalen und am Ende mit Hilfe eigener(!) Gedanken eine im Grunde einfache (und doch so schwierige) indirekte Frage zu beantworten. Aus freien Stücken.
Wunderbar.
Man kann dieses philosophische kleine Malbuch denen empfehlen, die noch mit ihren Kindern spielen und kommunizieren. Sicher ist es auch für Kindergärten und viele andere Institutionen geeignet. Und am Ende kann es dann sein, dass die Kinder vielleicht die überraschendere und phantasievollere Antwort wissen.
Wer weiß...
Mein guter Satz ist: Die Gedanken sind frei!
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5.0 von 5 Sternen
Ein zauberhaftes Büchlein, 21. Oktober 2008
Meine erste Begegnung mit dem Büchlein war fast eine magische Begegnung. Ich fühlte mich von dem Bild des kleinen Dichters auf dem Einband auf eine sonderbare Weise angezogen.
Der kleine Dichter wirkt so unglaublich traurig. Man möchte ihn eigentlich in den Arm nehmen und ihm bei der Suche nach seinem ersten guten Satz helfen.
Dieses Bedürfnis verstärkt sich von Seite zu Seite. Je mehr der kleine Dichter sich bemüht, desto mehr möchte man ihm helfen. In einfachen Worten und Sätzen werden die Bemühungen des kleinen Dichters um einen guten Satz beschrieben, so dass jedes Kind und auch jeder Erwachsene sofort den tieferen Sinn der Suche entdecken kann. Wenn er dann nach vielen Anstrengungen endlich sein Ziel erreicht und seinen guten Satz geschrieben hat, freut man sich mit ihm. Die Melancholie ist aus seinem Gesicht gewichen und er lächelt verschmitzt, so als wollte er sagen: Ich hab meinen guten Satz geschrieben, jetzt bist du dran."Genauso endet die Geschichte dann auch. Der Leser wird dazu aufgefordert, seinen guten Satz zu schreiben. Und jetzt kommt man an den Punkt, der das Büchlein pädagogisch wertvoll macht. Man versucht seinen eigenen guten Satz zu schreiben und merkt, wie schwer das wirklich ist.
Mit dem kleinen Dichter hat Marie Theres Kroetz-Relin einmal mehr ihr literarisches Talent gezeigt. Obendrein hat sie sich noch als begabte Illustratorin bewiesen. Nichts wirkt gekünstelt. Der kleine Dichter ist eine wunderbare Geschichte mit zauberhaften Bildern zum Ausmalen. Eigentlich ist das Büchlein viel zu schade zum Ausmalen, deshalb sollte man es sich am besten gleich doppelt bestellen.
Helga Würz
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