Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Der kleine Bruder
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der kleine Bruder [Gebundene Ausgabe]

Sven Regener
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (76 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 4 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 16. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 19,95  
Audio CD, Audiobook EUR 10,00  
Hörbuch-Download, Ungekürzte Ausgabe EUR 13,95 oder GRATIS im Probeabo von Audible.de
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der kleine Bruder gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Videos ansehen



Wird oft zusammen gekauft

Der kleine Bruder + Neue Vahr Süd + Herr Lehmann: Ein Roman
Preis für alle drei: EUR 53,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Neue Vahr Süd EUR 24,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Herr Lehmann: Ein Roman EUR 8,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 281 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382180744X
  • ISBN-13: 978-3821807447
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 12,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (76 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 116.708 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sven Regener
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Sven Regener auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Irgendwann im Leben eines Mannes -- zumeist so kurz nach 40 -- denkt man an die Zeit zurück, in der man jung war. Dann kauft man sich Bücher, die einem ins Gedächtnis bringen, wie es damals war zu leben, welch klebrige Brause man trank oder welch schaurige Musik man gehört haben soll. Wenn man ein kreativer Mann ist, dann schreibt man gleich ein Buch über diese seine Jugend, das schon wegen der darin vorkommenden, inzwischen verschwundenen Produkt- und Musikgruppennamen bei den Gleichaltrigen gut ankommt. Florian Illies ist so ein Mann, oder Frank Goosen. Oder Sven Regener eben. Sven Regener ist der Komiker unter den Nostalgikern. Er hat Humor, den man aber vollends nur verstehen kann, wenn man bei der Bundeswehr war oder selbst in jener Zeit gelebt hat, in der seine Bücher spielen. Der Anfang von Der kleine Bruder ist ein gutes Beispiel dafür. Da fährt der Protagonist Frank Lehmann auf der Suche nach seinem großen Bruder Manfred, einem Künstler, von Bremen nach Westberlin, und ist krampfhaft darum bemüht, 100 Stundenkilometer nicht zu überschreiten. Dazu muss man wissen, dass damals in der DDR hinter jeder Autobahn-Hecke ein Polizei-Trabant gelauert hat, der nur darauf wartete, Wessis harte Devisen aus der Tasche zu ziehen. So jedenfalls glaubt man sich als Mensch über 40 zu erinnern. Wer so eine Fahrt schon einmal mitgemacht hat und die Situation versteht, kann über Regeners Beschreibung lauthals lachen. Andere können an vielen Stellen wohl nur schmunzeln.

Zu lachen und zu schmunzeln gibt es viel in Der kleine Bruder. Denn Frank Lehmann trifft nicht auf seinen Bruder, wohl aber auch dessen durchgeknallte WG, auf Hausbesetzer, schräge Musiker -- und, natürlich, auf die Frauen. An Stelle des verschollenen Manfred, der in Berlin aus unerklärlichen Gründen Freddie heißt, wird Lehmann zu einer Krisensitzung abkommandiert. Und der Leser über 40 kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, woher Sven Regener all seine skurrilen Einfälle hernimmt -- und warum er ihm damit die eigene Vergangenheit derart lebendig wieder vor Augen führt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Der kleine Bruder erschien im Juli 2010 als Hörspiel mit insgesamt zwei CDs. Es ist der letzte Teil der Lehmann-Trilogie von Erfolgsautor Sven Regener und gleichzeitig das Bindeglied zwischen den Lebensabschnitten von Frank Lehmann in Bremen und West-Berlin. Der Protagonist Frank wurde als „untauglich“ aus dem Wehrdienst entlassen und seine Freundin ist ihm davongelaufen. So beschließt er 1980 spontan, Bremen den Rücken zu kehren und zu seinem großen Bruder Manfred, einem Künstler in Berlin-Kreuzberg, zu fahren. Doch sein Bruder ist verschwunden. Er trifft nur auf dessen chaotische WG, seltsame Hausbesetzer und merkwürdige Musiker. Nicht mal der angeblich beste Freund seines Bruders, Karl, hat eine Ahnung wo „Freddie“ - wie sein Bruder in Berlin genannt wird - steckt. So versucht Frank selbst seinen Weg in Berlin zu gehen.

Wie bei der Hörspieladaption von Herr Lehmann führte auch hier Sven Stricker Regie und die Hauptsprecher sind erneut die Schauspieler Florian Lukas (als Frank), Bjarne Mädel (als Karl) sowie Florian Manteuffel (als Erzählerstimme). So ist das Hörspiel wieder gelungen besetzt. Sven Stricker schafft es, eine gekonnte und stimmige Klangcollage zu präsentieren, in der das West-Berlin der 80er Jahre auflebt - mit reichlich Punkmusik.

Der Autor Sven Regener lebt in Berlin und ist Sänger wie auch Texter der Band Element of Crime. Mit Der kleine Bruder und Neue Vahr Süd konnte der Autor seinen beeindruckenden literarischen Erfolg fortführen. - Juliane Sesse und Björn Akstinat / www.imh-service.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(19)
(4)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

76 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (14)
3 Sterne:
 (20)
2 Sterne:
 (12)
1 Sterne:
 (13)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.1 von 5 Sternen (76 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

112 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ein schwacher Abschluss, 27. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Bruder. 5 CDs (Audio CD)
Dies vorneweg: Ich mochte den ersten Regener-Roman sehr, aber vor allem Neue Vahr Süd gehört zu meiner absoluten Lieblingsliteratur, und ich habe das Hörbuch dazu dutzend Male gehört, rauf und runter, bis ich schliesslich jede Passage verinnerlicht hatte. Der zwischen allen Fronten stehende Frank Lehmann, der sich widerwillig von den Ereignissen treiben lässt und sich in beiden Romanen ständig für sein Verhalten rechtfertigen muss hat mich tief beeindruckt. Und irgendwie hat Regener in beiden Büchern immer wieder wundervolle Dialoge und Szenen eingebaut, die sich in mein Gedächtnis eingebrannt haben - die Begegnung mit dem Hund, das erste Streitgespräch mit der schönen Köchin Katrin, die Eskalation mit den Studenten im Auto, der Fackellauf, die Axt in der Tür, der nachdenkliche Dialog mit Wolli am Fluß... alles für sich stehend schon rührend menschliche Geschichten, die zusammen genommen ein Werk erschaffen haben, das leicht nasal von Regener vorgetragen für mich zu einem absoluten Klassiker geworden ist.

Ich war bis aufs Äußerste auf den dritten Teil gespannt, der die losen Enden zwischen Frank Lehmanns zerissenen Leben in Bremen und den Ereignissen in Berlin aufklären sollte. Leider sind meine hohen Erwartungen an den dritten Band enttäuscht worden. Der Roman beginnt noch recht witzig mit der Fahrt nach Berlin, mit der NVS endete, Wolli quatscht endlos auf Frank ein, der sein altes Leben endlich hinter sich lassen will.

Und es passieren in Berlin eine Menge Dinge - leider hatte ich aber die ganze Zeit das gefühlt, daß nichts wirklich GESCHIEHT. Die neuen Figuren wie P.Immel, der Bassist Martin oder Chrissie zeigen keinen echten Charakter, sie sind mehr wie Statisten, die eine fade Story vorantreiben sollen. Und leider schlagen die sehr ausschweifenden Dialoge, die ich in Lehmann und NVS so genossen habe, hier in völlige Belanglosigkeit um: Im Kapitel "Die Abrechnung" wird in minutiösen Details eine ermüdende Rechnung aufgestellt, die jeden Witz oder Charme vermissen lässt. Der typische Regener-Stil ist noch da, aber das Fundament dahinter fehlt - an einigen Stellen ist es nicht mehr wunderbar konfus und versponnen, sondern einfach nur noch langatmig, belanglos und teilweise sogar - so schwer es mir fällt das zu sagen - nervtötend.

Vor allem aber hält sich Regener hier mit Situationen auf, die zu nichts führen und auch für sich genommen nicht interessant sind, während man sich die ganze Zeit fragt, wo denn nun Franks Bruder Martin steckt und was mit ihm geschehen ist. Die Auflösung ist dann dermaßen antiklimatisch und gekünstelt daß ich nach dem Hören erstmal richtig sauer war. Ich habe daß Gefühl daß Sven Regener im Gegensatz zu Lehmann und NVS hier keine echte Motivation hatte, es gibt keine einzige Szene die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Das Schlimmste jedoch ist, daß wir von Frank nichts Neues erfahren. In den Vorgängerromanen durchlebt er ständig Krisen, ist zwischen Welten hin-und hergerissen, legt im Grunde gar keinen Wert auf einen Standpunkt und lebt dennoch nach seiner eigenenen Philosophie. Davon ist in diesem Roman nichts mehr zu spüren. Er handelt, wie alle anderen Figuren hier auch, mit bloßen Gesten, es wird wieder eine Menge Zeug geredet, aber ohne echte Inspiration, ohne Feuer, und als dann tatsächlich wieder das "Man redet nicht über Anwesende in der dritten Person" an die Reihe kam, fiel mir auf, wie viel lieber ich in diesem Moment Neue Vahr Süd gehört hätte. Bisher ging es bei allem Trubel immer um den inneren Zustand von Frank, aber der beschränkt sich hier leider nur auf die ständige Sorge um seinen Bruder.

Mir kommt es vor als hätte Sven Regener hier versucht einfach die Lücken zu schliessen, und für Fans der ersten beiden Romane ist dies hier natürlich Pflicht. Aber für sich genommen ist das Buch nahezu bedeutungslos, es passiert dies und jenes, ohne daß auch nur irgend jemand am Ende schlauer (oder dümmer) ist als zu Beginn.

Zwei Punkte gebe ich für gelegentliches Schmunzeln und die Tatsache, daß man dennoch viel, viel Schlimmeres lesen oder hören kann. Vielleicht ist Der Kleine Bruder auch kein so schlechtes Buch, aber der versteckte Tiefgang der anderen beiden Bücher ist hier leider nirgendwo zu finden. Ein Lückenfüller im wahrsten Sinne des Wortes.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Berlin einmal aus der WG Perspektive betrachtet!, 2. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Bruder (Gebundene Ausgabe)
Frank, der bundeswehruntaugliche kleine Bruder, macht sich auf, seinen großen Bruder Manni, der sich als frei schaffender Künstler in Berlin betätigt, zu besuchen.

Mit Wolli fährt er die lange Strecke von Bremen nach Berlin. Als sie in Berlin ankommen, tauchen die alt bekannten Namen der aus Dörfern zusammen gefügten Stadtteile auf: Charlottenburg, Wilmersdorf, der Kudamm, --Frank staunt, wie lange es dauert, bis man die Stadt wirklich sieht. Endlich sind sie in Kreuzberg! Das ist das Viertel der Bohème, der Punker, Hippies und Gammler. In einem Hinterhof findet Frank wirklich die WG des Bruders,--nur ist dieser nicht da! Es weiß auch so recht niemand, wo er sich aufhält. Also taucht Frank nach einigen Überredungskünsten erst einmal ein in das Leben als Mitbewohner. Kurt und Erwin, Chrissie und andere gestalten ihren Alltag recht legère. Man raucht, trinkt, gammelt, ---und schwingt irre Reden! Das Wort > Scheiße< wird in allen Variationen vielfach verwendet.

Berlin ist immer noch die westliche gelegene Insel im Osten vor der Wende.

Sven Regener hat in seinem Roman ein bestimmtes Klima in der Stadt treffend eingefangen: junge Leute, die gegen eine in ihren Augen überholte Bürgerlichkeit aufbegehren, und die einen eigenen Lebensstil pflegen, der gegen jegliche Konvention angelegt ist. Die Abenteuer, die Frank auf der Suche nach seinem Bruder durchläuft, lassen einen Blick zu in die Hinterhöfe und Punkkneipen und in die Szenetreffs für junge Leute. Zwischen 20 und 25 Jahren meint man, die Welt halte noch alle Möglichkeiten offen, und man müsse sich nur aussuchen, wohin man treiben wolle. Zwischen Kneipenwirt und Taxifahrer, Gallerist, Künstler oder Kellner,--Frank hat die Qual der Wahl. Er beschaut sich in Ruhe, was um ihn herum so läuft, bleibt aber ein stiller Beobachter, der sich teils naiv und teils genervt von seinen Beobachtungen zeigt.

Wer noch keinen der bisher erschienenen Lehmannromane kennt, wird sich amüsieren, wenn auch die übertriebene Fäkaliensprache gewöhnungsbedürftig ist. Atmosphärisch gekonnt zeigt Regener einen Ausschnitt aus dem Berlin der achtziger Jahre. Zwischen Pubertät und Erwachsenwerden liegt eine lange Zeit. Hier ist sie beschrieben auf eine schnodderige Art im Berliner Schnauzestil!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Drowning in Berlin, 25. Dezember 2008
Von 
Paula Jakob "diesiebenraben" (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Bruder (Gebundene Ausgabe)
Daß es mit Frank Lehmann weitergehen muss nachdem die

Bundeswehr ihn nicht mehr wollte und seine Uschmannisch - hartmuteske WG implodiert ist, war ja klar, denn da muss ja eine Brücke sein, zwischen Bundeswehr - Frank und Herrn Lehmann. Also begleiten wir Frank und den sinnfrei schwallenden Wolli über die Transitstrecke nach West - Berlin und mitten rein in eine Mauerstadt - Nostalgie - Show vom Feinsten, wunderbar authentisch besetzt mit schwäbischen Hausbesetzern, die eigentlich Hausbesitzer sind, was aber Kunst ist, angestrengt Subkultur spielenden Punks, abgeklärten Galeristinnen, Dichtern, die vor allem dicht sind, Schultheiß trinkenden Lebenskünstlern und einem das alles bestaunenden Frank in einem sehr stimmungsvollen Kreuzberger Hinterhof - und Kneipen - Ambiente. Das macht Laune und trifft den Zeitgeist der ganz frühen Achtziger perfekt!!!!! Regeners Figuren leben und haben diesen sehr sperrigen Charme der damaligen WG- Szene, wo gerne mal galt: "Ist es mit Menschen, ist es ein Gespräch, ist es mit Erwin, ist es ein Plenum!"

Frank sucht seinen Bruder Manni, der aber in Berlin Freddie heißt und spurlos verschwunden ist. Die Suche nach Freddie dauert zwei Nächte, die Tage kann man vernachlässigen und dazu werden viele Zigaretten gedreht, viel Dosenbier getrunken und allerlei geredet. Wie gesagt, man kann sich freuen an Regeners spitzer Feder und seinen wie Karikaturen wirkenden Dummschwätzern, die es aber leider bis heute 1:1 genauso in fast jeder sogenannten Szene - Kneipe zu bewundern gibt, aber irgendwann läuft die Schwallschiene ein wenig leer und die schon von anderer Seite bejammerten flachen Dialoge oder Telefonate mit der zunehmend hysterischen Mutter Lehmann

mit viel "Soso" beginnen auch mal zu langweilen. Action sucht man in diesem Büchlein vergebens, eine "richtige" Handlung auch, das ist also kein Pageturner, das ist nur ein Labertaschen - Buch,das muss man wissen, Sven Regener ist kein Dan Brown!!!! Auf seine spezielle Art hat mich Frank Lehmann fast ein wenig an Snake Plissgen in "Die Klapperschlange" erinnert, eine ähnlich geschlossene Gesellschaft in dunkler Umgebung und und er ist der Einzige, der nicht durchdreht und den Überblick behält, auch wenn er am Ende nicht den Präsidenten rettet sondern- naja, lest selbst.

Zum still in sich reinkichern ist es sehr gut geeignet und es hat Spaß gemacht, zu erfahren, wie Herr Lehmann letzlich der wurde, der er ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Der kleine Bruder [Audiobook] (Audio CD) 0 30.07.2008
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de