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So klein, und doch so stark - Tagebuch eines viel zu früh geborenen Babys: Eine Frühchen-Mutter erzählt
 
 
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So klein, und doch so stark - Tagebuch eines viel zu früh geborenen Babys: Eine Frühchen-Mutter erzählt [Broschiert]

Nina Pfister
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 236 Seiten
  • Verlag: Edition Riedenburg; Auflage: 1 (November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902647221
  • ISBN-13: 978-3902647221
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn das Baby als Frühgeburt zur Welt kommt, stellen sich von einer Sekunde auf die andere unerwartete Aufgaben an die frischen Eltern und das begleitende Umfeld. Was es heißt, sein Baby in der 24. Schwangerschaftswoche zur Welt zu bringen, beschreibt Nina Pfister (geb. Irlbeck) in ihrem feinfühligen und sehr detaillierten Buch "So klein, und doch so stark". Ninas Buch handelt aber nicht nur davon, dass ihr Sohn viel zu früh geboren worden ist. Es zeigt auch, dass eine Frühgeburt eine Gratwanderung des Lebens sein kann und man die Hoffnung niemals aufgeben sollte! Denn obgleich der jungen Mutter anfangs von den Ärzten gesagt wurde, es sei egal, wo sie ihr Kind zur Welt bringe, sterben werde es so oder so - ist Elias heute ein glückliches, gesundes Kind, das von seiner Familie heiß geliebt wird. Und, besonders schön: Elias hat vor wenigen Monaten eine kleine Schwester bekommen. Lara kam am errechneten Geburtstermin zu Hause im Geburtspool zur Welt. Nina ist somit auch eine der über 250 glücklichen Hausgeburtsmütter aus dem Buch "Luxus Privatgeburt" (edition riedenburg 2009, ISBN 978-3902647153). **** "Es sind noch vier Tage bis zur „offiziellen Lebensfähigkeit“ unseres ungeborenen Sohnes. Die Ärzte erhöhen nochmals die Dosis der Wehenhemmer, doch die von der Hebamme gerufene Oberärztin meint lediglich: 'Da ist jetzt nichts mehr aufzuhalten!' Ich drücke ein paar Mal, und da rutscht der Winzling auch schon in seiner kompletten Fruchtblase aus mir heraus. Sie ist noch nicht einmal geplatzt. Wie klein er ist! Im Kreissaal ist es mucksmäuschenstill. Alle warten darauf, ob Elias die Kraft und den Willen zum Leben hat. Die Welt scheint in diesem Moment völlig still zu stehen. Doch dann geschieht das eigentlich Unmögliche: Elias bewegt die kleinen Ärmchen und Beinchen und gibt einen leisen, quäkenden Laut von sich."

Über den Autor

Dies ist die Geschichte von Elias, geboren in der 24. Schwangerschaftswoche. Seine Mutter Nina Pfister (geb. Irlbeck) (28) hat schon bald nach der viel zu frühen Geburt damit begonnen, ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Als Erinnerung für sich selbst, als Mutmacher für andere Betroffene und als Danksagung an das Leben. Ninas Erzählungen, Briefe und Tagebucheinträge sind Zeugnis dafür, wie wichtig es ist, in den Stunden der Ungewissheit und des Zweifels ein familiäres und freundschaftliches Netzwerk um sich zu wissen, das einen auffängt. Der kleine Elias ist heute ein aufgeweckter Junge, dem man seine Frühgeburt kaum noch anmerkt. Während der Arbeit an diesem Buch war Nina erneut schwanger. Elias‘ kerngesunde Schwester Lara kam am errechneten Geburtstermin zu Hause zur Welt.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und überhaupt nicht reißerisch, 3. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: So klein, und doch so stark - Tagebuch eines viel zu früh geborenen Babys: Eine Frühchen-Mutter erzählt (Broschiert)
Wenn eine Mutter darüber schreibt, wie sie wochenlang mitansehen muss, ob ihr Neugeborenes den nächsten Tag erleben wird und welchen medizinischen Notwendigkeiten es ausgesetzt ist, kann man sicher sein, dass dieses sensible Thema nicht reißerisch aufgezogen wird. Schlicht, oft geradezu nüchtern, beschreibt Nina Pfister den Alltag auf der Frühgeborenen-Intensiv und die Schwierigkeiten, das individuelle Schicksal mit der Klinikroutine zu verbinden.

Obwohl schon der Klappentext verrät, dass Baby Elias seinen schweren Start ins Leben unbeschadet überstehen wird, bangt man mit den Eltern mit, wenn er am Darm operiert werden muss, seine Beatmung nicht gut funktioniert oder er von einer Station auf eine andere verlegt wird. Dafür sorgt der persönliche, an Tagebuch-Einträge erinnernde Stil. Über weite Strecken spricht die schreibende Mutter ihr Kind direkt an. Ehrlich, aber weder beschönigend noch dramatisierend, wird die Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Bangen und Hoffen wiedergegeben.

Besonders eindrucksvoll sind jene Passagen des Buches, in denen die Verletzbarkeit junger Eltern kranker Kinder deutlich wird. Unsensible Äußerungen des Klinikpersonals, gedankenlose und somit die Mutter-Kind-Bindung störende Klinikabläufe oder die Ängste, die unbedachte Einschätzungen der Situation erzeugen, vermitteln ein klares Bild davon, wie sehr eine Familie in einer solchen Extremsituation nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich den Ärzten und PflegerInnen "ausgeliefert" ist.
Da der kleine Elias im Lauf seiner ersten Lebensmonate in drei verschiedenen Krankenhäusern untergebracht war, lässt sich auch für den Laien gut erkennen, wie unterschiedlich die Arbeitsweisen der Stationen sind und von welchen Angeboten die kleinen Patienten und ihre Angehörigen am meisten profitieren. Interessanterweise macht der kleine Junge nicht nur durch die Wunder der Technik große Fortschritte, sondern vor allem, wenn ihm ermöglicht wird, Hautkontakt, Tragen und Streicheln bei seinen Eltern zu erleben. Und in einigen Situationen zeigt sich, dass die Einschätzung der Mutter, wie es ihrem Kind geht, besser ist als die der Ärzte - die Eltern müssen manchmal auf bestimmten Untersuchungen bestehen, deren Ergebnisse dann den Eltern, nicht den Fachleuten recht geben. Auch das Nachwort des Neonatologen Dr. Andreas Schulze, das den bestmöglichen Weg der Gesprächsführung mit Eltern von zu früh geborenen Kindern thematisiert, geht auf diese Problematik ein.

So ist dieser Text auch eine lehrreiche und emotionale Lektüre für alle, die in der Frühgeborenen- und Kinder-Medizin arbeiten - und ohnehin für alle Eltern, die sich mit dem Thema "Frühgeburt" auseinandersetzen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen trotz aller Tragik ein Mutmachbuch, 14. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: So klein, und doch so stark - Tagebuch eines viel zu früh geborenen Babys: Eine Frühchen-Mutter erzählt (Broschiert)
Wer nicht selbst schon einmal in der Situation war, kann sich wohl kaum vorstellen, was es für eine Mutter und ihre Familie bedeutet, ein Frühchen zu bekommen. Noch da zu ein so kleines Frühchen wie die Autorin dieses Buches.
Sie nimmt den Leser mit auf die Achterbahn der Gefühle zwischen Verzweiflung und Angst auf der einen und Hoffnung und unbändigem Durchhaltewillen auf der anderen Seite. Authentisch und ohne zu schönen schildert sie den monatelangen Ausnahmezustand einer Familie, bei der das Leben zerteilt ist zwischen einem um das Leben ringenden Baby auf der Neugeborenen-ITS und dem Versuch, den normalen Alltag irgendwie am Laufen zu halten: Die Überforderung angesichts schicksalhalfte Entscheidungen über Leben und Tod ihres Kindes, das Aufatmen bei kleinen Lichtblicken, die Verzweiflung und Hilflosigkeit über immer wiederkehrende Abstürze und Rückschläge, Probleme mit dem Krankenhauspersonal und Sorgen um den 4-jährigen Bruder, wie er die Situation wohl verkraften wird. Dazu unterschiedliche (Besuchs-) Routinen an den verschiedenen Krankenhäuser, ein Umzug über mehrere hundert Kilometer, und eine Hoffnung, die oft zu ersterben droht und doch überlebt: Die Hoffnung auf ein gesundes Kind.

Keine leichte aber nichtsdestotrotz eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die beruflich oder familiär mit Frühgeburten zu tun haben. Und nicht zuletzt und trotz aller Tragik auch eine Mutmachbuch für betroffene Eltern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alles ist ein einziges Wunder, 16. Januar 2010
Von 
Sonja Hofacker "onewingedangel" (Hessische Bergstrasse) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: So klein, und doch so stark - Tagebuch eines viel zu früh geborenen Babys: Eine Frühchen-Mutter erzählt (Broschiert)
Selbst gerade schwanger habe ich schon nach Lesen der ersten Seiten Tränen des Mitgefühls geweint und überlegt, ob es nicht besser für mich ist das Buch vorerst zur Seite zu legen. Ich empfand tiefe Bewunderung für Nina, die werdende Mutter von Elias, die trotz der Prognosen des Fachpersonals immer wieder auf ihre eigenen Gefühle vertraute und nie den Glauben an das werdende Leben in ihr aufgab. Obwohl bisher nicht selbst von Frühgeburten betroffen, hat mich diese Lebensgeschichte des kleinen Elias bestärkt in meiner Überzeugung, dass nichts unmöglich ist, wenn wir nur daran glauben und mit unserer ganzen Liebe und Hingabe dafür leben, selbst wenn offensichtlich doch die Möglichkeit einer positiven Entwicklung allen Statistiken widerspricht oder noch so sehr von der Norm abweicht.
Dieses Buch ist nicht nur empfehlenswert für betroffene Mütter bzw. Familien, sondern für alle, die sich dafür entscheiden so zu leben, als sei alles ein einziges Wunder - ein Mut-mach-Buch für den eigenen Weg und für das Leben!
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