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Wo keine Sonne scheint. Ein utopischer Roman aus dem Jahr 1948
 
 
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Wo keine Sonne scheint. Ein utopischer Roman aus dem Jahr 1948 [Taschenbuch]

Ronald M. Hahn , Pukallus Horst
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 258 Seiten
  • Verlag: Books on Demand GmbH (November 2001)
  • ISBN-10: 383110994X
  • ISBN-13: 978-3831109944
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.625.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Geht eigentlich bei „Book on Demand" der Text ohne Prüfung direkt von der Festplatte des Autors in die Druckerei? Bei der Fülle an grammatikalischen Fehlern drängt sich dieser Verdacht jedenfalls auf. Den einen oder anderen Lapsus kann man ja durchaus verschmerzen, aber hier sind das dann doch etwas viele.
Und auch das rein äußerliche lässt zu wünschen übrig, da sich auf etlichen Seiten schwarze „Schmierflecke" befinden. Bei dem Preis will ich so etwas eigentlich nicht sehen...

Zum Inhalt: Eigentlich habe ich durch den vielversprechenden Klappentext einen interessanten Parallelwelt-Roman erwartet, aber leider Fehlanzeige. Es handelt sich eigentlich nur um einen mäßig spannenden Schieber-/Schwarzmarkt-Krimi im Nachkriegs-Deutschland. Die angekündigten Themen wie etwa „Nazi-Raumfahrt" finden nur in (fiktiven) Zeitungsartikeln statt, die jedem Kapitel vorangestellt sind. Die eigentliche Handlung hat damit aber praktisch überhaupt nichts zu tun. Da habe ich mir von so profilierten SF-Autoren wie Hahn und Pukallus etwas mehr erwartet.

Für den Inhalt kann ich mir daher gerade noch drei Sterne abringen, aber durch die schlechte Aufmachung des Buches ziehe ich noch einen ab. Schade eigentlich, denn das Thema hätte sicherlich mehr hergeben können.

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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Der Untertitel "Ein utopischer Roman aus dem Jahre 1948" ist paradox, da sich die Story keineswegs an einem "Nichtort" oder in einem "Nichtland" (griechisch: ou tópos) abspielt. Neben dem Jahr sind vielmehr mit der deutschen Stadt Hamburg auch Land und Ort
des größten Teils der Handlung konkretisiert.

Beim Lesen gewinnt man zunächst den Eindruck, dass sich der Romantitel "Wo keine Sonne scheint" auf das düstere Szenario Nachkriegsdeutschlands mit seinen Trümmerfeldern, Witwen, Waisen, Flüchtlingen, Heimatvertriebenen und die allgemeine Versorgungsnot, bezieht.
Die Leidenschaften der Kriegsverlierer sind Schnulzenmusik á la "Caprifischer", der Genuss jeglichen Fusels (Hauptsache hochprozentig) und natürlich Sex.
Voller Selbstironie singt man allerorten das "Trizonesien-Lied".
Inflation, Schwarzmarktschiebereien und "Kippenstechen" sind allgegenwärtig. Obendrein bekommt die Handlung noch Krimi-Zutaten: Morde, Prostitution, Kiez und Ewiggestrige.

Den einzelnen Kapiteln sind Meldungen tatsächlicher deutscher Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine vorangestellt, die realgeschichtliche oder alternativhistorische Sachverhalte zum Inhalt haben. Einen breiten Raum nehmen hierbei auch Science-Fiction- Spinnereien im Zusammenhang mit hirnrissigen NS-Mythen (Gralsburg,Götterwind, Sondereinheit Antarktika,
fliegende Untertassen mit Swastika, usw.) ein.

Zwei der Zeitungsartikel weisen zudem Fehler auf, die auch im Hinblick auf einen alternativen Geschichtsverlauf falsch bleiben:
Josef Stalin war kein Ukrainer, sondern Georgier Dschugaschwili).
Die Stadt Jaffa liegt nicht in (Trans)Jordanien, sondern (vom Mittelmeer aus gesehen) diesseits des Flusses Jordan.

Am Ende des Romans wird jedoch offenbart, was mit "Wo keine Sonne scheint" tatsächlich gemeint ist. Der Epilog ist die "Krönung" dieses abstrusen Konglomerats aus Voyeurismus, Sadomasochismus, hanebüchen braunen Mystizismus/Futurismus und anderen Perversionen. Das nur auf Bestellung erhältliche "Book on Demand", im Format eines Groschenkrimis (256 Seiten Paperback), ist mehr als überteuert.
Es kann weder dem (alternativ-) historisch interessierten Leser oder dem Science-Fiction-Fan, noch sonst irgend jemand empfohlen werden.
Fazit: 1 Stern ist noch zu viel (Bewertung mit 0 Sternen lässt Amazon leider nicht zu) !

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Niveaulose Schreibe 29. Oktober 2011
Ich sehe gern Filme, in denen die NS-Zeit verarscht wird (z.B. "Der Wixxer" mit Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst) oder lese gern Romane, in denen der Faschismus durch den Kakao gezogen wird.

Ich muss auch vorausschicken, dass mir die Arbeiten von Ronald M. Hahn (SF-Magazin "Nova") und die trashigen Romane von Horst Pukallus ("Hinter den Mauern der Zeit" oder "Der Moloch von Moordendijk") ganz gut gefallen haben.

Hier zwei Gründe, warum ich nur 2 Punkte vergebe:

1.) Die Nazi-Verarsche in diesem Roman, eines schwulen Hitlers, der Sex mit einem Schwarzen hat, ist zwar gut, auch die Idee, dass Hitler mit einer Rakete auf den Mond geschossen wird, aber der Stil, mit dem das Ganze geschrieben wurde, ist echt das Letzte.
Der Roman ist so schlecht geschrieben, so plump, so plaktativ, so derb und tief, vor allem die unnötigen Sexszenen, dass ich mich überwinden musste, weiterzulesen.
Es gibt guten Pulp-Trash mit Nazi-Verarsche, wie beispielsweise "The Nazi Island Mystery" aus dem Evolver-Verlag. Da hat man nämlich das Gefühl, der Autor hat sich bemüht, trotz des satirischen Trash-Stils, einen guten Roman für die Leser abzuliefern. Bei "Wo keine Sonne scheint" hatte ich nicht das Gefühl, eher das Gefühl, dem Autoren-Duo ist es scheißegal, was die Leser denken. Hauptsache irgendeinen Mist rasch runtergetippt.

2.)
Der Roman wird als SF-Alternativwelt Roman angepriesen, das ist er aber nicht. Es ist zwar eine Alternativwelt, die im Jahr 1948 spielt, aber im Prinzip ist es ein Krimi. Die SF-Elemente kommen bloß in pseudo-realistischen Zeitungsartikeln vor, die mal hier mal da in die Handlung eingestreut werden.
D.h. die Romanhandlung ist nicht mit den SF-Inhalten geschickt verwoben, sondern alles ist nur irgendwie lieblos zusammengeschustert.

Wer gute Alternativwelt-Bücher über Nazi-Deutschland lesen will, sollte zu dem Sachbuch "Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte: Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg" von Ralph Giordano greifen (ein von der Gestapo verfolgter Jude), oder dem Roman "Vaterland" von Robert Harris.

Meines Erachtens ist das Experiment von Hahn und Pukallus komplett gescheitert. Der Roman ist nicht SF, die Alternativwelt ist lieblos zusammengestoppelt, der Stil ist völlig unprofessionell und niveaulos, dass es ärgerlich ist, dass zwei preisgekrönte Autoren so etwas verzapfen.

1 Stern gibt es für den guten Titel "Wo keine Sonne scheint".
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