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Rom kann sehr heiß sein -: Ein Piet-Hieronymus-Roman
 
 
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Rom kann sehr heiß sein -: Ein Piet-Hieronymus-Roman [Taschenbuch]

Henning Boëtius
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442732220
  • ISBN-13: 978-3442732227
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 375.520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henning Boëtius
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Piet Hieronymus, Sonderermittler der Groninger Polizei und exzentrischer Einzelgänger, ist verliebt. Und zwar in seine schottische Kollegin Dale Mackay. Doch die verschwindet plötzlich. Hieronymus reist ihr nach: erst nach Bern, dann nach Rom. Dort verliert sich ihre Spur endgültig -- und der Fall Mackay wird lebensgefährlich für Piet Hieronymus.

Zuerst lähmt das brütend heiße Rom den holländischen Ermittler. Er mietet sich eine Wohnung, beginnt eine Liaison mit einer jungen Italienerin und streunt durch die Straßen. Doch das scheinbare Resignieren ist Strategie bei Piet Hieronymus: Schließlich ist die "hartnäckige, gezielte Passivität" seine bevorzugte Ermittlungsmethode. Und tatsächlich gerät er zufällig an Leute, die sich außergewöhnlich stark für das umstrittene Klonen von Menschen interessieren -- ein Thema, das auch Dale vor ihrem Verschwinden beschäftigte. Ist es nur theoretisches Interesse, das diese Leute verbindet oder sind sie bereits einen Schritt weiter gegangen? Wer ist noch Freund, wer Feind? Ehe sich Hieronymus versieht, hat er sich rettungslos in die Machenschaften skrupelloser Wissenschaftler verstrickt.

Wer zu einem Piet-Hieronymus-Roman von Henning Boëtius greift, bekommt keinen 08/15-Krimi geliefert. Gerade in Rom kann sehr heiß sein scheint es, als seien dem Berliner Autoren Handlungsstrang und Spannungsbogen egal. Immer wieder schickt er seinen Leser auf Bildungsreise, gleitet in ethische Grundsatzdiskussionen, psychoanalytische Exkursionen oder das Genre "Reiseführer" ab. Und gerade dafür liebt ihn seine treue Fangemeinde: Kaum einer kann Wissen so perfekt verpacken wie Boëtius. Geschliffene Sprache, sorgfältige Recherche und ungewöhnliche Gedankengänge heben seine Romane aus der Masse heraus. Wer kriminalistische Hausmannskost bevorzugt, wird mit Boëtius nicht glücklich. Dieser Autor ist etwas für Gourmets. --Beate Strobel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein spannender, mit gescheiten philosophischen Randbemerkungen gespickter Krimi, in den Boëtius auch anregende Reisenotizen packt." (Schweizer Familie )

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rüdi
Format:Taschenbuch
... das ist hier die Frage. Der Einstieg in die Lektüre ist zunächst recht kurzweilig, sogar fesselnd - irgendwann allerdings ist mir das ständige schöngeistige Philosophieren kräftig auf den Keks gegangen. Was will uns der Autor beweisen? Offensichtlich, dass er eben zu den Klügsten im ganzen Land gehört (vgl. S. 231), wobei die eigentliche kriminalistische Handlung immer mehr im Hintergrund verschwindet - schade und deshalb nur 3 Sternchen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mit H.B. habe ich einen anspruchsvollen Autor kennengelernt, der nicht nur einen Feierabend-Krimi schrieb. Eigentlich kann ich dieses Buch nicht als als einen Krimi einstufen, so wie ich es von anderen Schriftstellern grösstenteils gewohnt bin.
Piet Hieronymus (Sonderermittler bei der holländischen Polizei) sucht seine Freundin Dale Mackay (ebenfalls Polizistin in Schottland), deren Spur bei einer ihrer Ermittlungen in Bern verschwindet. P.H. ist ein spezieller Mensch, der sich als Erwachsener unter anderem auch noch von seiner Mutter tyranisieren lässt. Seinen totgeglaubten Veter lernt er erst im Zuge seiner Ermittlungen kennen.
In dieser Geschichte wird sehr viel über spezielle Leute erzählt, die P.H. im Zuge seiner Such- und Ermittlungsaktionen kennenlernt. Erst im letzten Drittel des Buches kommt man drauf, um welches internationale scheussliche Verbrechen es sich handelt (Genforschung bei Menschen). Und dabei hilft ihm auch sein Vater.
Wer einmal einen speziellen und zum Teil grässlichen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Wissenschafts-Thriller 23. Februar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Boetius zum erstenmal liest, stellt schnell zwei Wahrnehmungen fest: 1. der Mann kann schreiben, 2. der Mann hält sich an keine Regel, kein Schema. Genau das macht die Lektüre lohnend und spannend. Boetius läßt seinen Vater-Komplex von seinem Polizeipsychologen Piet Hieronymus austragen, eine Liebesgeschichte wird eher angedeutet als beschrieben, aus einem Mysterie-Stück wird ein Wissenschafts-Thriller mit hochaktuellem Bezug, dann wird's geschwätzig und plötzlich ist man in einem Horror-Szenario. Kurz: Rom kann sehr heiß sein und dann auch noch ein Leseabenteuer, an dem man sich schnell festliest und auch noch seine grauen Zellen anstrengen muss.
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