Mit H.B. habe ich einen anspruchsvollen Autor kennengelernt, der nicht nur einen Feierabend-Krimi schrieb. Eigentlich kann ich dieses Buch nicht als als einen Krimi einstufen, so wie ich es von anderen Schriftstellern grösstenteils gewohnt bin.
Piet Hieronymus (Sonderermittler bei der holländischen Polizei) sucht seine Freundin Dale Mackay (ebenfalls Polizistin in Schottland), deren Spur bei einer ihrer Ermittlungen in Bern verschwindet. P.H. ist ein spezieller Mensch, der sich als Erwachsener unter anderem auch noch von seiner Mutter tyranisieren lässt. Seinen totgeglaubten Veter lernt er erst im Zuge seiner Ermittlungen kennen.
In dieser Geschichte wird sehr viel über spezielle Leute erzählt, die P.H. im Zuge seiner Such- und Ermittlungsaktionen kennenlernt. Erst im letzten Drittel des Buches kommt man drauf, um welches internationale scheussliche Verbrechen es sich handelt (Genforschung bei Menschen). Und dabei hilft ihm auch sein Vater.
Wer einmal einen speziellen und zum Teil grässlichen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.