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Produktinformation
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Hawking hat nicht nur einige besonders komplizierte Aspekte weggelassen (von Formeln ganz zu schweigen), sondern erklärt manches in seinem neuen Buch sogar ausführlicher und vieles einfacher und mit anschaulicheren Beispielen. 38 hervorragende Illustrationen helfen zudem, noch besser zu verstehen, was es beispielsweise mit der Gravitation oder der Stringtheorie auf sich hat. Dass sich dieses Buch so gut liest, liegt aber sicher auch an Hawkings Koautor Leonard Mlodinow. Er ist es gewohnt, Kompliziertes verständlich zu machen, was seine bisherigen Bücher belegen zum Beispiel Feynmans Regenbogen.
Wer wissen will, was einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit zu Urknall und Quantentheorie, schwarzen Löchern und zur Evolution unseres Universums und nicht zuletzt zu einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte zu sagen hat, bekommt mit diesem Buch die Chance, mehr als je zuvor davon zu verstehen. Und damit lohnt sich Die kürzeste Geschichte der Zeit auch für diejenigen, die die Vorgängerversionen bereits besitzen. -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Was als erstes auffällt ist, daß diese Version mit weniger Illustrationen auskommt. Obwohl solche Illustrationen im Allgemeinen zu einem besseren Verständnis beitragen, können Sie -wenn sie zu häufig auftreten- auch das Gegenteil bewirken. Hier verhält es sich anders: sie tauchen nur auf, wenn es wirklich von Nöten ist um den Text zu unterstützen und lassen das Werk nicht -wie beim Vorläufer- zu einem „Bilderbuch" verkommen. Bei der älteren Version hatte ich oft das Gefühl die Sachverhalte nur aufgrund der Illustrationen zu verstehen. Dieses Gefühl kommt beim Lesen dieser Version nicht auf.
Wie es sich für eine Geschichte der Zeit gehört, breitet Hawkins die Welt der Astrophysik chronologisch vor dem Leser aus um über die Theorien von Kopernikus, Galilei, Keppler usw. schließlich bei der Superstringtheorie zu landen. Im Zeitraffer wird einem beim Lesen klar, warum man heute bei solchen komplexen Konstrukten landet, will man das Wesen des Universums verstehen. Besonders gelungen finde ich das Ende des Buches, in dem Hawkins philosophische Aspekte einer allumfassenden Theorie beleuchtet. Seine Vision ist es, wenn eine solche Theorie gefunden wird, Vertreter einer jeden Wissenschaft und auch Laien, diese Nutzen könnte um die gesamte Menschheit auf eine neue Ebene zu bringen.
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