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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mein Gott ist jetzt Allah und ich befolge seine Gesetze gern: Eine Reportage über Konvertiten in Deutschland (Gebundene Ausgabe)
Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass das Buch sehr schnell da war und ich es auch genauso schnell gelesen habe wie es gebraucht hat um bei mir zu hause anzukommen :-) Ein sehr interessantes Buch,welches über die Gründe aufklärt und was "normale" Menschen dazu bringt, den Islam als ihre neue Religion anzunehmen. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Islam, und dachte schon vieles zu Wissen, habe auch selbst vor zu konvertieren, war jedoch überrascht noch so viel positives zu erfahren, was ich noch nicht wusste, und mich meiner Konvertierung näher brachte. Es ist auf alle Fälle kein Buch das den Islam schön reden will oder gar schlecht, es zeigt schlicht die Wahrheit. Beweggründe die wirklich überzeugen, weil sie den echten Islam zeigen, und es nicht nur heißt Islam ist Frauenfeindlich und Frauen haben nichts zu sagen, außerdem sind alle Terroristen. Es wird gezeigt dass Frauen meist (!!) freiwillig ein Kopftuch tragen, oder sogar einen Tschador, ohne dabei unterdrückt zu werden, und das Konvertiten sehr geschätzt werden, und den Islam besser sehen können als "echte" Muslime die in die Traditionen und Kultur hineingeboren werden, da sie den Islam noch als rein kennengelernt haben und sich ihr Wissen selbst angeeignet haben. Die Autorin ist Emma Mitschreiberin und somit nicht überall willkommen. Jedoch stellt sie fest das Muslime sehr gastfreunlich sind und sie trotzdem überall herzlich aufnehmen. ( Mit Ausnahmen ) Sie erklärt auch zu Anfang dass sie Namen und Orte manchmal geändert habe weil die Person(en) dies so wollten, wie zum Beispiel bei zwei Eltern deren Tochter konvertiert ist und sich dafür schämen weil sie strenge Katholiken sind. Alles in allen, ein gelungenes Buch, jedoch nur 4 Sterne weil sich Menschen ohne Vorkenntnisse nicht sehr zurecht finden würden da viele Fremdwörter verwendet werden, und weil ich ein bisschen enttäuscht war dass es so nur wenige Geschichten waren. Ich hätte mich lieber über mehrere jedoch kürzere gefreut :-) Aber trotzdem sehr empfehlenswert!
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10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
längst fälliges Buch, 10. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Mein Gott ist jetzt Allah und ich befolge seine Gesetze gern: Eine Reportage über Konvertiten in Deutschland (Gebundene Ausgabe)
Neben vielen Veröffentlichungen über den Islam im Allgemeinen und Muslimen in Deutschland im Besonderen liegt nun endlich ein Buch zum Thema Konvertiten in Deutschland vor. Die Emma-Reporterin Filter besucht in 9 Kapiteln verschiedene Strömungen des Islams und interviewt Konvertiten aus sehr verschiedenen Hintergründen. "Mein Gott ist jetzt Allah" ist in einem schnell lesbaren journalistischen Stil gehalten. Neben den Interviews wirft Filter auch historische und religiöse Hintergründe ein, um die interviewten Organisationen oder Strömungen in einen Kontext zu setzen. An einigen Stellen bleibt sie leider etwas oberflächlich, was aber bei einem Buch von knapp 250 Seiten kaum anders möglich war. Die Kapitel handeln von liberalen Sunniten, Sufi Orden, Lobbyisten, bis hin zu radikalen Salafiten. Filter versucht, die Vielfalt des Islams in Deutschland abzudecken, was im Großen und Ganzen gelingt. (Schiiten und Aleviten bleiben zwar außen vor, aber ich schätze die sind weder missionarisch tätig noch gibt es da viele Konvertiten.) Auch wenn sie manchmal Vorurteile über einzelne Organisationen oder Akteure hat, gibt sie das offen zu. An einigen Stellen sind die Reportagen wiederum oberflächlich und ich fragte mich beim Lesen, ob nicht jeder interessierte Besucher die gleichen Informationen mit nach Hause genommen hätte. Auf der anderen Seite kann man Filter dankbar sein, dass sie die Reisen (die Bahnfahrten werden ja mitbeschrieben) für uns aufnimmt. Als Feministin ist Filter vor allem die Frage von Gleichstellung von Frauen bzw. Frauenrechten ein Anliegen. So wichtig dieses Thema ist, so stört es doch an manchen Stellen, da der Eindruck erweckt wird, Filter ginge es in der Reportage fast ausschließlich um "ihr Anliegen", welches sie in manchen Interviews auch etwas ungeschickt und wenig diplomatisch einbringt. Insgesamt würde ich "Mein Gott ist jetzt Allah" als interessanten Beitrag über Konvertiten in Deutschland werten, es dürfte aber Lesern ohne Vorkenntnisse nicht immer ganz verständlich sein. Das Buch ist bestimmt nicht das einizige Werk, was es zu diesem immer wichtiger werdenden Thema geben sollte. Bei einem differenzierteren Bewertungssystem würde ich 3,5 statt 4 Sterne geben.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
gut, 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mein Gott ist jetzt Allah und ich befolge seine Gesetze gern: Eine Reportage über Konvertiten in Deutschland (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich der ersten Rezension des Amazon-mitglieds M.Botts in allen Punkten bedenkenlos anschließen. Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Sehr gute Rezension
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