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am 20. Dezember 2004
Ich liebe diesen Film. Es gibt wohl keinen Film in dem Sportszenen jemals so realistisch und hautnah gezeigt wurden. Man bekommt teilweise ein Gefühl als stünde man selbst auf dem Platz.
Al Pacino spielt genial den etwas herunter gekommenen Coach. Auch die anderen Rollen sind super besetzt, zB. mit Cameron Diaz als unzufriedene Clubbesitzerin, Dennis Quaid als alternden Quaterback, Jamie Foxx als seinen unerfahrenen Nachfolger und LL Cool J als verwöhnter Superstar. Die anderen, weniger bekannten, Akteure überzeugen auch auf ganzer Linie.
Ein weiteres Highlight ist der Soundtrack, der während der Spielszenen besonders gut rüberkommt.
Oliver Stone hat ein actionreiches Sportspektakel geschaffen, das wirklich seines Gleichen sucht.
Die Directors Cut DVD bietet viele Extras, und als besonderes Gimmik kann man sich den Film auch nur mit der Soundtrack-Tonspur ansehen, bzw. anhören.
Wer auch nur ein bischen etwas für Sportfilme über hat, der muss hier zugreifen!
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am 1. Mai 2003
Seitdem Oliver Stone keine Kassenschlager mehr macht, wird er immer besser. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Dies ist ein klassischer Hollywood-Blockbuster, mit allen Klisches die dazugehören. Wer ein 'independent-Werk' sucht, ist woanders besser aufgehoben. Alle anderen sollten den Film aber keinesfalls verpassen. Al Pacino (als coach) und Cameron Diaz (Tochter des Clubeigentümers und Managerin) sind in Hochform. Die Rahmenhandlung ist die Wiedererstarkung eines durchschnittlichen Clubs, nachdem sich deren Qarterback-Denkmal (herausragend: Denis Quaid) verletzt hat. Dabei handelt die Story von Aufstieg und Fall, schwarz gegen weiß, alt gegen jung und Mann gegen Frau, eben von allem was dazugehört.
Wie üblich bei Oliver Stone ist der Film rein technisch hervoragend gemacht. Kamerafahrten, Schnitte, der Aufbau des Plots, immer perfekt.
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am 29. November 2000
Dieser Film steht ganz in der Tradition von Oliver Stone Filmen. Auch dieser Film handelt von der Moral, wie auch Wallstreet, Platoon, JFB, NBK oder Geboren am 4. Juli. Der Film ist zwar schauspielerisch nicht ganz so gut (vor allem Diaz finde ich überflüssig), wie die anderen, aber sehr effektvoll gedreht. Die Sportszenen sind einmalig! Der Sound und die Musik sind excellent. Auch wenn der Film manchmal abzudriften droht, bringt Stone einfach wieder ein Football-Spiel und zieht einem wieder voll rein. Ich würde sogar sagen, die Sportszenen sind auf jeden Fall schon ein Kauf wert. Da es sich hier um eine DVD handelt, muss ich auch sagen, das die Extras sehr üppig sind. Wer sich eh für American Football begeistern kann, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.
3 Sterne für die Story 1 Stern für die Sportszenen 1 Stern für die DVD allgemein
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am 20. Januar 2002
Oliver Stone der Mann der in Filmen wie Platoon Regie führte war an diesem Film beteiligt. Im Film geht es um eine Football Mannschaft die einst die besten waren aber seit ihr bester Mann fehlt sind sie nur noch schlecht. Aber die Hoffnung liegt bei einem jungen Mann der das Team wieder nach oben bring. Obwohl Footbal hier nicht so beliebt ist, kann man den Film nur weiter empfehlen. Nicht nur weil Leute wie Al Pacino, Cameron Diaz, Dennis Quaid, Jamie Foxx, LL COOL J und James Woods mitspielen, sondern auch wegen der perfekten Kamerafahrten, man kommt sich vor als ob man selber mitspielt. Der Film dauert knapp 2,5 Stunden aber er wird fast nie langweilig. Fazit: Schaut euch diesen Film unbedingt an auch wenn ihr Football nicht mögt.
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am 15. April 2012
Bei uns in Europa werden gelegentlich Diskussionen darüber geführt, ob der Fussball nicht längst zu sehr kommerzialisiert sei. Wie auch immer man zu dieser Frage steht, so ist die Kommerzialisierung des Sports hierzulande in jedem Fall kein Vergleich zu der in den USA. Genau damit befasst sich dieser Film von Oliver Stone. "An jedem verdammten Sonntag" ist ein furios insziniertes, fast schon epochales Portrait einer Football-Mannschaft, die mit allen Höhen und Tiefen eine Saison des US-Superbowl bestreitet. Ich war zunächst skeptisch, weil ich von dieser Sportart praktisch nichts verstehe. Es scheint in erster Linie darum zu gehen, das Spielgerät über die gegenerische Grundlinie zu befördern und zu diesem Zweck sämtliche Gegenspieler aus dem Weg zu rammen, bevor diese sich ihrerseits auf den Mannschaftskameraden, der das Spielgerät in den Händen hat, stürzen können. Mehr braucht man aber auch nicht zu wissen, um an diesem Film seine Freude zu haben. Beeindruckend sind die Szenen in den riesigen Stadien, in denen sich zahllose Amerikaner wie einst im alten Rom an beispiellosen Massenereignissen berauschen. Stone zeigt hierbei auch deutlich die Rolle des Fernsehens, das diese Veranstaltungen -unterbrochen durch riesige Werbeblöcke-auch in die amerikanischen Wohnzimmer sendet und in Zeitlupe genüsslich die ineinander krachenden Muskelprotze zur Schau stellt, wobei auch mal ein Auge aus dem Schädel gesprengt wird. Hierbei spielt der Regisseur auch selbst eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt steht Al Pacino als Trainer-Urgestein, das mit großer Leidenschaft für den Erfolg seines Teams kämpft und noch auf ganz altmodische ritterliche Tugenden setzt, die er bei pathetischen Ansprachen in der Kabine zu vermitteln versucht, bevor seine Spieler dazu übergehen, ihre vor Muskelmasse strotzenden Körper in irgendwelchen Werbespots auszustellen. Wie immer spielt Pacino die Rolle nicht einfach nur, sondern wird für die Zeit der Dreharbeiten wahrhaft mit Fleisch und Blut zu der dargestellten Figur. Absolut grandios udn besser als jedes Original! Seine Gegenspielerin ist die skrupellose und geldgeile Managerin des Teams, die von Cameron Diaz gespielt wird. Diese treibt ein ausgefuchstes Intrigenspiel und interessiert sich eigentlich wenig für den Sport, sondern nur für Geld und noch mehr Geld. Daneben tritt James Woods als ebenso zwielichtiger Teamarzt auf, der mit nicht ganz sauberen medizinischen Methoden arbeitet. Brilliant dargestellt ist auch der Konkurrenzkampf zwischen zwei Führungsspielern. So geht es um viel mehr als nur um Football. Oliver Stone zeigt auch hier ähnlich scharfsinnig und entlarvend die Abgründe einer sensationsgeilen, reizüberfluteten, hyperkommerzialisierten und längst verschiedenste Stadien der Dekadenz durchschreitenden Ellenbogengesellschaft, wie er es schon in dem legendären Börsenthriller "Wall Street" getan hat (freilich nicht mehr in dem relativ Schwachen Remake). Köstlich sind etwa die Party-Events zwischen den Spielen, bei denen die Spielerfrauen ihre durchtrainierten, geschniegelten Körper in teuersten Abendkleidern zur Schau stellen und manchen Zickenkrieg führen, während sich die Gatten in Hinterzimmern mit Kokain und Prostituierten vergnügen. Das Leben in diesem Milieu ist ein einziger Rausch, voll von hemmungslosem Luxus, Narzissmus und Oberflächlichkeit. Dennoch rückt der Film zum Ende wieder den Sport in den Mittelpunkt und zeigt dabei auch, weshalb Football doch eine so große Faszination ausübt. Hier fiebert man dann direkt mit, dennoch ist alles nicht wirklich echt. Nach einem kurzen Auftritt von Charlton Heston endet diese Tour de Force fast schon erstaunlich harmlos, alle Charaktere sind dann doch wieder bereit für eine neue Saison mit harten Kämpfen an jedem verdammten Sonntag.
Auch dieses Werk gehört zu den Glanzleistungen von Oliver Stone, der leider mittlerweile viel von seinem Pulver verschossen hat.
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am 18. Juli 2004
Denn so geht es mir. Ich mag normal kein "Football", das Konzept einer Feldschlacht find ich interessant aber es gibt viel zu viele Unterbrechungen für meinen Geschmack, auch bin ich von den meisten Sportverfilmungen generell enttäuscht. Nicht jedoch von diesem Film, der ist nämlich klasse und fokussiert gar nicht so sehr auf den Football lediglich als Spiel sondern viel mehr auf die Ereignisse um das Spielfeld herum und was den Sport als solches korumpiert hat. Am ehsten vergleichbar wäre der Film mit Oliver Stone's "Wallstreet" in welchem er damals schon ein Einblick in die Vorgänge, Hintergründe und Insidergeschäfte des Aktienmarktes der 80er Jahre warf und aus einem normal trockenem Thema ein spannendes Wirtschaftsdrama machte. Diesmal gehts um den modernen Sport, mit allem was dazu gehört, Korruption, Heuchelei, Raffgier, Selbstherrlichkeit, PR, verbunden mit starken Dialogen, beeindruckenden Bildern, interessanten Handlungssträngen und klasse Soundtrack welcher zum Teil von einem der Hauptdarsteller (Jamie Foxx) selber stammt.
Hervorzuheben beim Film ist auch Stone's (wie immer) tolle Kameraführung und Regiearbeit und die wahrlich fantastischen schauspielerischen Leistungen speziell von Al Pacino alias "Sharks" Trainer Tony D'Amato. Die Schnitte und Bilder von Stone mit dem Ausdruck und Schauspiel von Pacino, Wahnsinn. Natürlich wissen das die beiden auch und man kann sich so richtig sattsehen an solche Szenen. Das soll aber nicht die Leistungen der anderen schmälern, sei es nun von James Woods als korumpierter Teamarzt, Jamie Foxx als aufbegehrender Footballstar oder Cameron Diaz als eiskalte Teamchefin. Ich kann jedem auch nur den Originalton empfehlen da die Reden besonders von Pacino sehr ergreifend und ausdruckstark sind. Zu der DVD kann ich abschliessend nur sagen Ton und Bild alles klasse, Menüs sind sauber, relativ viele Extras, der Film wie gesagt allemal empfehlenswert.
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am 26. Juni 2011
American Football: Die Saison der Miami Sharks verläuft nicht gerade wunschgemäss. Der Star des Teams (Dennis Quaid) fällt verletzt aus, Trainer Tony D'Amato (Al Pacino) muss auf die Reserve zurückgreifen. Die Medien machen Druck, die Team-Besitzerin (Cameron Diaz) ebenso. Da kommt es ihm durchaus recht, dass einer der Nachwuchsspieler (Jamie Foxx) plötzlich für gute Leistungen sorgt. Doch der Erfolg lässt ihn überheblich werden und Tony muss versuchen, die Geschicke des Teams wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Regisseur Oliver Stone hat schon viele intensive Schauplätze erkundet, bei ANY GIVEN SUNDAY (Warner Bros., 1999) ist es das Sportstadion. Seine Bildsprache ist erneut intensiv, die Geschichte schreckt nicht vor Kontroversen zurück. Er stellt klar: für viele mag Football ein unterhaltsamer Sport sein, vor allem aber ist es ein hartes und gefährliches Geschäft.
In vielen seiner Filme gibt Oliver Stone einen kurzen Gastauftritt. Hier ist dieser für einmal etwas umfangreicher geraten. Irgendwie witzig.
Der Film im Format 2,35:1 (16:9) dauert auf DVD 151 Minuten. Da ist es gut, dass der Film als 2-Disc-Set vorliegt. Bild und Ton sind qualitativ sehr gut. Auf der Film-Disc gibt es Tonspuren auf Deutsch und Englisch, die Musik-Tonspur und einen Audio-Kommentar. Zu letzterem fehlen leider die Untertitel. Ansonsten kann sich die Untertitelauswahl aber sehen lassen. Das vielfältige Bonusmaterial (Hintergrundberichte, Musikvideos usw.) dauert ca. 1 Stunde, dazu gibt es noch ca. 45 Minuten an zusätzlichem und alternativem Filmmaterial (grösstenteils mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen).
Fazit: vieles richtig gemacht. Das gibt vier von fünf sauberen Tacklings und ein Extralob von der Chefin.
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am 22. Januar 2007
Von der ersten Sekunde an sucht der Film die Nähe zum Betrachter. Wie schon viele Rezensenten vor mir bemerkt haben, geschieht dies beinahe ausschließlich auf "hektische" Art und Weise. Viel Durcheinandergeschreie herrscht auf dem Platz, dazwischen mischt sich der Kommentator des Spiels, alles verschwimmt in einer einzigen Soße, da muss man schon sehr konzentriert bleiben um dem folgen zu können.

Aber wer die ersten Minuten des Films übersteht, wer davon nicht abgeschreckt wurde, den erwartet ein Szenario, das näher am Leben nicht sein könnte. Und auch wenn sich das Gezeigte im fernen Amerika abspielt und der Film -ohnehin rein amerikanisch- auf den ersten Blick, allein wegen der Sportart, sehr wenig mit uns hier in Deutschland zu tun zu haben scheint, so kann doch der aufmerksame Zuschauer viel von ihm mitnehmen. Denn der Film zeigt, was es heißt ein Teil des Profisports zu sein, versucht alle wichtigen Bereiche -sei es Trainer, Spieler, Arzt, Betreuer oder Management- aufzugreifen, und diese zu beleuchten.

Nebenbei angemerkt bin ich nicht der Ansicht, dass die Charaktere zu dünnschichtig beleuchtet werden, vielmehr verleiht Stone ihnen in der Länge des Films immer mehr Tiefe, wodurch man sich unweigerlich beginnt mit ihnen zu beschäftigen und zu identifizieren.

Im Profisport geht es nur um's Geld, das ist wohl eine Tatsache, die vielen irgendwo bewusst ist, dieser Film hält es einem aber vor Augen, was das für den Einzelnen bedeutet. Hier gibt es keine epische Heldenverehrung, kein "reines Gutes", jeder der gezeigten Charaktere enthüllt auch seine dunkle Seite nebst der -der Öffentlichkeit zugewandten- makellosen Fassade. Stone blickt hinter die Kulissen, zeigt die Machtspielchen der "großen" des Sports und bleibt dabei vor allem eines nicht -klischeebehaftet, denn mit diesen wird im Film reihenweise gebrochen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2007
Ich interessiere mich für alles, aber nicht für Football. Trotzdem hat mich dieser Film beim ersten sehen gefesselt und ich war hin und weg. Oliver Stone, briliant unterstützt von einer Besetzung die seinesgleichen sucht, bringt einen höchst spannenden Film auf die Leinwand, der das Adrenalin durch die Adern jagt, als gäbe es kein Morgen mehr.
Dass hierbei natürlich auch Stones Kritik am Sport (der eigentlich keiner mehr ist) nicht zu kurz kommt und dennoch nicht aufgesetzt oder deplatziert wirkt ist dem guten Drehbuch zu verdanken. Allein die Szene, wo Footballspieler mit Gladiatoren gleichgesetzt werden, ist etwas übertrieben ...
Ansonsten ein absoluter Hochgenuss. Auch die Filmmusik ist gigantisch! Also: Film rein, Lautstärke hoch und genießen! Das Brachiale, wie auch die einfühlsamen Reden Al Pacinos ... einfach der Hammer! Einer der besten Sportfilme, die ich kenne.
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am 30. November 2000
Der Film ist seit langem das beste was Ich je gesehen habe(selbst MI-2 war nicht so geil). Ich habe den Film in drei Tagen drei mal angesehen, dieser Film ist einfach megageil. Nicht nur weil Ich ein großer American Sports - Fan bin sondern auch die Kameraführung, die Story, Die Darsteller und vor allem die vielen Footballszenen sind so überragend das es eigentlich eine Frechheit ist das diesen Superfilm nur so wenige Menschen im Kino betrachtet haben. Aber das ist nunmal der Nachteil von American-Sports Filmen, wenn es ein stinknormaler low-budget Film über irgendeine Oberliga Fußballmannschaft wäre, würde es bestimmt ein Kassenschlager sein. Ich hoffe derweil schon auf eine Fortsetzung oder zumindest einen Film der genauso spannend und Actionreich ist wie dieser.
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