Wie ist die Umsetzung ab Kapitel 2 in Ihren Augen?


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.07.2012 16:08:34 GMT+02:00
Janunso meint:
Der erste Film ist grandios, legt mit feiner Stimmung vor allem Wert auf die Figurenzeichnung des Holmes und Watson und beide gehen darin als birlliante Schauspieler auf - krönend! Dass der Fall dabei ab und an leicht in den Hintergrund rückt, ist mir nicht gar so wichtig, zumal die Struktur jederzeit nachvollziehbar und spannend gemacht ist. Man kann selbst miträtseln, die Fährten werden so gelegt, dass der Zuschauer sich nicht genötigt sehen muss, auf die Fallerörterungen von Holmes oder Watson zu achten und zu warten. Ein stiller, genial erzählter Teil mit Pfiff! Wobei aus der Figurenlogik des Holmes und Watsons heraus die Entscheidungen getroffen wurden, wie die Geschichte auszusehen hat. Richtige Entscheidung: Denn auch in den Büchern geht es in erster Linie für viele um die Nebelumwobene Figur des Holmes und das Miträtseln - selbstverständlich bei einer feinen Tasse Tee.

Kapitel 2 hingegen besteht größtenteils aus rennenden Menschen, ein weniges Hin und Her und es wurden so viele literarische Banden- und Kriminellenlienien über einen Haufen geworfen, dass Holmes als ständig quatschendes Genie in den Vordergrund rückt. Für den literarischen Holmes undenkbar! Gerade das hatte der erste Teil so grandios gelöst, indem nämlich ein Blick durch seine Wahrnehmung gewährt wurde und man durch die Dinge, die er gesehen hat herzuleiten galt, was u.a. am Tatort geschehen war. Jetzt wird alles in einem Schnelldurchlauf aufgesetzt, man wird regelrecht durch London gescheucht, sehr ungemütlich und dabei nicht besonders intelligent gelöst.

Jetzt interessiert mich Ihre Meinung: Ist Sherlock nur im ersten Teil "authentisch"?

Veröffentlicht am 06.07.2012 09:10:32 GMT+02:00
Janunso meint:
Die dritte Episode greift all die Erwartungen auf, die der erste Teil generiert hat und führt die Perfektion der Schauspielkunst und des Storrytellings grandios fort. Ich hoffe, dass bleibt in der 2. Staffel so - ganz ohne Ausrutscher wie in der 1. Staffel, Episode 2.

Veröffentlicht am 15.07.2012 14:41:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.07.2012 14:41:59 GMT+02:00
"The Blind Banker" ist sicher die schwächste Episode bisher. Allerdings hat Thompson, der Autor, sich mit "The Reichenbachfall" am Ende von Series 2mehr als rehabilitiert. Es ist in meinen Augen schon so, dass Steven Moffat die besten Episoden schreibt (Study in Pink/Scandal in Belgravia), allerdings hat Series 2 auch 3 Blockbuster, so dass es mir schwer fällt, zu sagen was mir besser gefällt: The Woman oder The Fall.

Authentisch ist "Sherlock" eigentlich in den meisten Fällen, denn die Serie strotz nur so von Anspielungen auf klassische Fälle, jedenfalls mehr als die Guy-Ritchie-Filme...
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Erster Beitrag:  04.07.2012
Jüngster Beitrag:  15.07.2012

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