Ich habe das Buch in nur wenigen Stunden gelesen, weil es mich einfach nicht mehr losgelassen hat. Es ist anders als die anderen Bücher, wo Mädchen auch erzählen, was ihnen schlimmes widerfahren ist. Es geht um Linnea, die mit einer Wand spricht, weil Wände eben gut zuhören, und weil ihre Oma meint, man müsse sich erinnern um zu vergessen.
Also erinnert sie sich Stück für Stück an Pia, die sich das Leben nahm. Man bekommt zwarnur wenige Einblicke in Pias Leben, aber umso mehr in das Linneas, da eigentlich sie im Mittelpunkt steht. Durch viel Witz und gutem Schreibstyl wird die Geschichte erzählt, von Anfang an bis zum Tode Pias.
Am Ende kommt sie zwar etwas abgehackt vor und endet etwas aprubt in einem Open End (mein persönliches Lieblingsende, weil man dann selber noch mal über die Geschichte nachdenken muss und sie nicht gleich abhaken und vergessen kann)
Das Buch ist unbedingt zu empfehlen! Bald ist Weihnachten! ;-)