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Kundennutzen in industriellen Geschäftsbeziehungen (Schriftenreihe des Instituts für Marktorientierte Unternehmensführung (IMU), Universität Mannheim)
 
 
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Kundennutzen in industriellen Geschäftsbeziehungen (Schriftenreihe des Instituts für Marktorientierte Unternehmensführung (IMU), Universität Mannheim) [Taschenbuch]

Nikolas Beutin
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 202 Seiten
  • Verlag: Deutscher Universitäts-Verlag; Auflage: 2000 (28. September 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3824472481
  • ISBN-13: 978-3824472482
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.229.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kundennutzen und Customer Value sind zwei der am häufigsten verwendeten Schlagwörter im Bereich Marketing. Bis heute fehlt es jedoch an einer umfassenden Aufarbeitung und einem einheitlichen Verständnis des Begriffs Kundennutzen. Nikolas Beutin geht im Rahmen einer branchenübergreifenden, international durchgeführten Untersuchung der Frage nach, was den Kundennutzen in industriellen Geschäftsbeziehungen ausmacht, wodurch er beeinflusst wird und welchen Einfluss die Komplexität eines Produktes auf diese Fragestellungen hat. Der Autor erarbeitet eine Konzeptualisierung und Operationalisierung des Konstruktes Kundennutzen und generiert Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Der Autor über sein Buch

Hinweise des Autors
Das vorliegende Buch bietet allen, die sich mit Customer Value/Kundennutzen beschäftigen wollen, einen detaillierten Überblick über Konzepte und dahinterliegende Theorien. Des weiteren finden sich im Buch die Ergebnisse einer repräsentativen Marktbefragung von fast 1.000 Unternehmen aus den USA und aus Deutschland mit einer detaillierten Beschreibung der Vorgehensweise bei der Datenerhebung und Datenanalyse.

Der praxisinteressierte Leser findet zudem einen Fragebogen zur Erfassung von Kundennutzen. Die praktische Umsetzung des Konzeptes wurde vom Autor in zahlreichen praxisorientierten Zeitschriften und Artikeln erläutert (z.B. Acquise, Logistik heute, Managementberater). Ein zusammenfassendes Praxispapier kann am Lehrstuhl für Marketing I an der Universität Mannheim bestellt werden.

Der methodisch interessierte Leser findet eine State of the Art-Darstellung der multivariaten Analysemethodik in bezug auf Reliabilität und Validität.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Rolle der Betriebskosten der Kunden und Zusatznutzen werden in der Business-to-Business-Kommunikation meist vernachlässigt

technischervertrieb.de, 6.7.01 Die Feststellung, dass der Kundennutzen das treibende Element von Geschäftsbeziehungen ist, ruft nicht nur bei Marketing-Profis ein Gähnen hervor. Was aber treibt den Kundennutzen? Die gemeinhin einfachste Antwort lautet: „Ein niedriger Preis“. Doch Preisnachlässe sind nicht nur für Lieferanten unangenehm.

Im Rahmen von industriellen Geschäftsbeziehungen sind sie auch auf der Kundenseite selten das ausschlaggebende Moment. Die meisten industriellen Lieferanten vernachlässigen die Betriebskosten der implementierten Leistung und deren Zusatznutzen. Zu diesem Schluss kommt zumindest Nikolas Beutin in seiner empirischen Studie „Kundennutzen in industriellen Geschäftsbeziehungen“, die er als Dissertation an der Universität Mannheim vorgelegt hat und die jüngst im Gabler Verlag erschien.

In seiner Untersuchung ging Beutin zweistufig vor: Zunächst untersucht er die in den Wirtschaftswissenschaften verbreiteten Ansätze zur Konzeptionalisierung des Kundennutzens. Darauf aufbauend führte er eine empirische Studie durch und konnte dabei Fragebögen von 528 deutschen und 453 US-amerikanischen Unternehmen auswerten.

Die zentralen Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden:

Die Beachtung des Zusammenspiels von Nutzen und Kosten: Häufig ist der Beziehungsnutzen das entscheidende Argument bei der Auswahl des Lieferanten. Das sollte den Anbietern zu denken geben: Sie kommunizieren meistens preisorientiert, vermitteln aber selten den Beziehungsnutzen, den sie zu bieten haben. Der kann in einer überlegenen Logistiklösung, einem hohen Servicegrad oder einfach in unkomplizierten Kommunikationswegen liegen. Erhöhung des Nettokundennutzens: Der Zusatznutzen einer Geschäftsbeziehung hat einen hohen Einfluss auf den Nettokundennutzen industrieller Nachfrager. Der Clou: Der Zusatznutzen muss nicht unbedingt mit zusätzlichen Leistungen erzielt werden. Häufig reicht schon eine entsprechende Kommunikation aus. Kunden nehmen nicht alle Zusatzleistungen immer als solche wahr. Berücksichtigung der Beziehungskostenarten: Akquisitions- und Betriebskosten beeinflussen erwartungsgemäß den Beziehungsnutzen negativ. Betriebskosten schlagen hier deutlich stärker zu Buche. Mit „Total Cost of Ownership“-Rechnungen bieten sich für Anbieter hilfreiche Tools für die Argumentation. Das schafft häufig Handlungsspielraum in schwierigen Preisverhandlungen: Preisnachlässe wirken eben nur einmalig, Betriebskostenersparnisse dauerhaft. Der Wert der Arbeit von Beutin ist vor allem in der empirischen Erhebung und in den praktischen Handlungsempfehlungen zu sehen. Zwar sind die zentralen Erkenntnisse nicht unbedingt neu, aber es ist gut zu wissen, dass auch die meisten Kunden nicht nur in Preisdimensionen denken. Die praktischen Implikationen bieten somit einige gut brauchbare Tipps zur einer zielsicheren, entspannten Vorbereitung von Preisverhandlungen.

Die wissenschaftliche Fundierung ist nicht immer auf der Höhe der Zeit: Wenn es auch in der BWL immer mehr in Mode kommt, alle möglichen Kostenarten als Transaktionskosten aufzufassen, gehören die Betriebskosten entgegen der Darstellung von Beutin ganz sicher nicht dazu, denn dann macht die grundlegende Unterscheidung zwischen Transaktions- und Produktionskosten keinen Sinn mehr. Bei der Behandlung des zentralen Themas „Vertrauen“ ignoriert Beuting schlicht die Arbeit von Olaf Plötner, die genau dieses Thema gerade für den Business-to-Business-Bereich gut aufgearbeitet hat.

Literaturangabe: Nikolas Beutin: Kundennutzen in industriellen Geschäftsbeziehungen. Gabler (Wiesbaden) 2000

Michael Ehret ( Redaktion

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eine umfassende Darstellung und Aufarbeitung der Materie "Customer Value". Wissenschaftlich auf höchstem Niveau - aber zugleich auch sehr praxisnah - wird hier ein zentrales Segment des Industriegütermarketings beleuchtet.

Unerläßlich für Praktiker im Bereich Marketing und Vertrieb, die ihr Unternehmen verstärkt am Kundennutzen ausrichten wollen!

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Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Autor beschreibt in verständlicher Weise, was Kundennutzen ist und wovon er abhängt. Nützlich für Wissenschafter ist die umfassende Aufarbeitung bestehender Forschung zum Thema. Praktiker können aus der empirischen Untersuchung neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie sie den Nutzen für ihre Kunden steigern können. Endlich mal ein Werk, das dieses "schwammige" Thema greifbar macht!
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