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am 3. August 2013
Eine Bewertung für den Scooba lässt sich kaum schreiben ohne auf den Staubsauger Roomba Bezug zu nehmen, den wohl die meisten Scooba Kunden zuhause haben. In meinem Fall ist es der Roomba 620 (um nur 265eur, also deutlich weniger als der beschriebene Scooba).

Der Scooba wischt, und das macht er recht gut. Für mich deutlich angenehmer als es per Hand zu machen, und auch wesentlich effizienter, weil das meiste Schmutzwasser direkt wieder eingesaugt wird, und er auch ziemlich wenig Wasser benötigt.

Es ist aber wichtig einige Dinge zu wissen und zu beachten, sonst ist man als begeisterter Roomba Kunde schnell mal enttäuscht vom Scooba (wie man an den Bewertungen ja sieht).

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Der Scooba ist kein Gerät das man einfach wie den Roomba in einen Raum stellt, auf Start drückt und am Ende ist alles perfekt fertig. Er ist auch kein Gerät das täglich vollautomatisch die 5 Zimmer Wohnung wischt.

Obwohl Scooba mit erstaunlich viel Dreck und Staub fertig wird (in einem Kellerraum ohne zu Saugen getestet) sollte man vorher von Roomba saugen lassen. Denn: Roomba saugt auch in den Ecken ziemlich gut (Scooba lässt wenige cm frei), und er lässt sich viel leichter reinigen. Beim Roomba klopft man den "Staubblock" einfach raus, während man beim Scooba den Filter, ein Gummirohr und die Bürste/Gummilippen reinigen muss (wenn viel Staub im Raum ist).
Es ist nicht sinnvoll einen Scooba zu kaufen ohne bereits einen Roomba oder anderen Saug Roboter zu haben!

Noch wichtiger als beim Roomba ist dass man den Raum robotertaulich macht (nichts am Boden rumstehen lassen...) und ihn beim ersten Einsatz beobachtet um Probleme zu sehen. Wenn man beim Roomba zB die Stühle stehen lässt, weil er so wunderbar rundum putzt dann sollte man sie beim Scooba entfernen (weniger gute Navigation, wischt nicht ganz bis zum Rand). Selbes gilt für Vasen am Boden etc. Das Ergebnis wird so besser.

Da der Scooba putzt bis der Tank leer ist ist es sehr sinnvoll wenn man ihm nur die notwendige Menge Wasser für einen Raum mitgibt. Max passt 1liter in den Tank, das reicht angeblich für 40qm. Bei 10-15qm Räumen (nicht sehr schmutzig) hat sich ein halber Liter bewährt (mit dem Messbecher einfüllen). Bei einem schmutzigen Kellerraum in dieser Größe kann man ruhig den vollen Tank verwenden.
Mir ist nicht aufgefallen dass es Probleme gibt wenn zuviel Wasser im Tank ist, es "schwimmt" nachher nicht, aber es dauert eben lange, braucht mehr Akku und ist ineffizient.

Eine Akkuladung reicht für etwa 3 Räume mit 10-15qm, im letzten Raum ist dann nicht wie vorhin der Wassertank leer sondern der Akku. Das merkt man an der Meldung die er macht - unbedingt das Handbuch bereit legen, anfangs ist es etwas verwirrend (gleich nachdem der Akku leer ist blinkt es rot, nach wenigen Sekunden aber grün, wenn man erst später reinkommt ist also nicht ganz klar wo das Problem liegt).
Es ist sinnvoll den Einsatz so zu planen dass der Akku nicht mitten im Raum leer wird (man müsste den halbfertigen Raum nochmals putzen lassen...).

Holz und Laminat: Im Handbuch wird ja eher davon abgeraten unversiegeltes Laminat und Parkett mit Scooba zu wischen, was aus Herstellersicht auch verständlich ist. Ich habe es trotzdem gemacht, aber besonders darauf geachtet dass kein Wasser stehen bleibt und es rasch trocknet. Dabei ist sinnvoll wenn der Raum gut belüftet ist (gilt auch bei anderen Böden). Da der Scooba wenn er fertig ist eine Pfütze hinterlassen kann sollte man bereit stehen und die rasch aufwischen, genauso wie andere Stellen wo noch etwas Wasser steht.
Einen unversiegelten Boden sollte man natürlich nicht zu oft wischen (vielleicht alle paar Wochen mal), aber wenn man es macht klappt es meiner Ansicht nach mit dem Scooba besser und schonender als wenn man es per Hand macht. Denn das Wasser wird rasch wieder aufgesaugt, es bleibt also viel trockener als wenn man mit dem Wischmop selbst Wasser verteilt.

Aufgabenverteilung Roomba und Scooba: Ich denke Roomba kann 80% der Bodenreinigung übernehmen, und wird weiterhin fast täglich irgendwo im Haus unterwegs sein. Scooba übernimmt dann alle 1-2 Wochen die gründliche Reinigung mit Wasser.
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Gründe für 1 Stern Abzug:
Die Sensoren und die "Navigationssoftware" sollten gleichwertig wie beim deutlich günstigeren Roomba sein. Sind sie aber leider nicht.
Scooba sollte erkennen wann er fertig ist, und nicht stur den kompletten Tank leerputzen.
Wenn er fertig ist und stehenbleibt sollte er keine Pfütze hinterlassen, die stört bei Holzböden wenn man ihn alleine putzen lässt (ließe sich durch bessere Software wohl vermeiden).
Die Anzeigen über LEDs/Signaltöne müsste deutlich verbessert werden. Zb eine eigene LED für "Akku leer" nicht "signalton 'uh oh' und 3x piepsen", was man erst mal im Handbuch nachschlagen muss, und wo man danebenstehen muss um die Meldung mitzukriegen.
Es sollte eine Art Ladestation geben. Das Kabel zum Ladegerät ist wesentlich unkomfortabler als die Station beim Roomba.
Der Griff sollte stabiler sein (wie beim Roomba), die Tankaufnahme (Scharnier wo man den Tank reinstellt) sollte stabiler sein, sieht etwas wakelig aus.

Generell ist der Scooba ein sehr gutes Gerät, ich finde es aber etwas schade dass irobot nicht mehr Erfahrungen vom praktisch perfekten Roomba hat einfließen lassen (Software und Sensoren insbesondere).
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am 31. Dezember 2012
Wir haben schon einen Saugroboter der selben Firma. Der Scooba ist die perfekte Ergänzung dazu. Es empfiehlt sich, den Boden vorher abzusaugen, weil der Scooba nicht für die Aufnahme größerer Mengen an Staub und anderer Verunreinigungen gedacht ist. Ansonsten macht er seine Arbeit perfekt. Wir haben in unserem Landhaus große Flächen mit groben Fliesen. Diese Bögen werden nun sauberer und sauberer, einschließlich der Fugen. Die Akku-Kapazität ist mehr als ausreichend, geschätzt geht das bis an die zwei Stunden. In der Zeit fülle ich einmal Wasser nach und entleere das Schmutzwasser. Es empfiehlt sich auch, nach dem Filter und dem Schlauch zu sehen. Das alles ist aber in weniger als einer Minute erledigt. Das Einsetzen der oberen Schale mit den beiden Wasserbehältern war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das Oberteil muß perfekt auf dem Unterteil sitzen, sonst leidet die Funktion. Alles in Allem: Ein sehr gutes Gerät, ein Beispiel bester Ingenieurskunst. - Ergänzung nach einem Dreivierteljahr: Das Gerät funktioniert immer noch gut. Es hat allerdings einige Probleme mit unebenen Fliesen oder Fliesenfugen. Besonders wenn es frisch betankt ist - und damit schwer - bleibt es dort schon einmal hängen. - Nach rund einem Jahr: Zwischendurch war das Ladegerät ausgefallen, es wurde auf Garantie ersetzt. Es gibt nun doch mehr und mehr Probleme. Mit tieferen Fliesenfugen wird es nicht fertig, es bleibt hängen. Von vier gefliesten Zimmern putzt es nur eines wirklich störungsfrei. Das Gerät ist auch sehr empfindlich gegen Verschmutzung. Wenn man es zum x-ten Male mit Flaschenbürste und Zahnbürste gereinigt hat, fragt man sich schon, ob man in der Zeit nicht auch mit dem Schrubber und einem Tuch den Raum hätte putzen können. Also: Von der anfänglichen Technik-Begeisterung ist nicht viel übrig geblieben!
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am 2. Juni 2012
Dieses Gerät ist die verbesserte Version des SCOOBA 385. Der Scooba 385 befand sich bei uns im Besitz. Der Scooba 385 scheiterte schon beim ersten Versuch und war ziemlich ungründlich. Es war vermutlich ein Defekt, aber auch andere Käufer berichten von häufigen Defekten. Jedenfalls war meine Zukünftige darüber nicht begeistert und er ging zurück. Es war bei mir immer noch der Wunsch nach einer Wischunterstützung, da alle Personen bei uns im Haushalt berufstätig sind.
Der Mint/Dirt Devil war nicht wirklich hilfreich. Er ist zwar lautlos aber die Nassreinigung ist nicht überzeugend. Der Scooba 230 schrubbt nicht, weil er keine drehende Bürste besitzt. Außerdem ist sein Eigengewicht, Akkuladedauer und Verwendungszweck nicht wirklich passend für eine 80 m² Wohnung mit Fliesen.

Ein erneuter Versuch mit dem SCOOBA 390 scheint wohl erfolgreicher zu sein.
Im Vergleich zum Scooba 385 wurde folgendes verbessert:
+ vereinfachte Konstruktion, dadurch bessere Warbarkeit
+ 30% höhere Batteriehaltbarkeit

Vermutlich:
+ Bessere Firmware
+ Schwachstellen verbessert!

Er lief bisher 6xmal bei uns und die ersten Ergebnisse sind viel besser, als erwartet. Die Fliesen hatten keine Schlieren und wirkten recht sauber. Das Gerät ließ sich einfach reinigen. Die Ladedauer lag bei ca 3h. Größere Räume (Küche, Flur, Bad) wurden aktzeptabel gereinigt.

Dieses Gerät ist nicht vergleichbar mit dem Roomba, er ist wartungsintensiver. Aber man muß immer selbst überlegen, ob der Einsatz von Geld den Wert der ersparten Zeit widerspiegelt.

Der Preis von 500€ ist überzogen und 400 € wären aktzeptabel. Es war mir möglich das Gerät 100€ günstiger zu erwerben. Wenn die Rechnung aufgeht, erspart uns der Scooba mindestens 1 1/2h Arbeit pro Woche. Sein Kollege Roomba hat sich amortisiert.

Weitere Ergebnisse folgen noch.

- Gerät funktioniert bisher immer noch einwandfrei.

Man sollte vorsichtig sein mit der Befüllung, sonst tropft es aus dem Tank.
Außerdem ist es enorm wichtig den Tank (beide Stutzen Sauber/Schmutzig) auszuspülen und zu reinigen. Eine Reinigung des Filters und Schlauch im Gerät ist ebenfalls notwendig und es sammelt sich dort nach einigen Reinigungsgängen einiges an.

Weitere Anmerkungen:
Geräte funktioniert immer noch. Es haben sich an den Gummilippen kleinere Risse gebildet. Irgendwie gibt es bei mir gewissse Zweifel, das dieses Gerät bzw. die Gummiartigen Saugrohre eine Dauerbelastung überstehen. Man wird sehen.

Update 09.05.2013
Gerät funktioniert immer noch. Ansonsten gibt es nichts neues und auffälliges zu berichten. Meine Aussagen zu oben hat sich nicht verändert.

Update 15.09.2013
Nach unserem Umzug können wir das Gerät nicht mehr gebrauchen. Aus einem einfachen Grund, die neue Wohnung hat einen Übergang von Fliesen zu Parkettboden. Auf Parkettboden funktioniert das Gerät nicht wirklich gut. Es hinterließ sogar Kratzer, weil sich kleine Steine zwischen Gerätunterseite und Parkettboden verklemmt hatten.

Fragen können gestellt werden!
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am 13. Juni 2012
Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Gerät kaufe oder nicht. Aber nach Feierabend habe ich auch nicht mehr viel Lust zur Hausarbeit. Der Preis schockt total, aber wenn ich mir überlege, was ich an Zeit spare und wie sauber meine Böden sind, ist der Preis in Ordnung. Ich habe das Gerät heute in 3 Räumen zwischen 9 und 12m" ausprobiert. Kein Akku-Problem und bis auf die Ecken war alles sauber, besser als wenn ich die Räume mit dem Wischer reinige. Sogar ein seit einer Woche fest getrockneter Rest vom Katzenfutter hat er geschafft, den hatte ich als Testobjekt extra nicht weggewischt. Ich bin also voll zufrieden mit der Leistung, was die Haltbarkeit angeht, werden wir sehen. Einen Punkt Abzug gibt es für die Lautstärke und die "runden Ecken". Aber die Lautstärke kann man umgehen, in dem man ihn laufen läßt, wenn man nicht da ist. Unsere Küchenstufe hat er problemlos erkannt und nach ca.45min schaltet er sich ab. Also keine Gefahr für Überschwemmung oder ähnliches. Sonst habe ich ein- zweimal in der Woche gewischt, jetzt kann ich das alle 2 Tage ohne Streß machen lassen ;-)).
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am 24. Juni 2013
Mit 71 Jahren empfand ich das "wischen" als immer mühseliger. Alsohabe ich den Scooba 390 gekauft und eingesetzt:
Die Küche war schnell sauber, das Bad brauchte mehrere "Durchgänge" und einen Teil des Wohnzimmers habe ich auch schon geschafft. Die Reinigung des Geräts und das laden des Akkus sind problemlos. Beim vierten Gebrauch verlor ein Rad die Bereifung, unschön hier, dass Amazon das Ersatzteil-Set als "ausverkauft" bezeichnet. Nun, das ist nicht ganz richtig, die Firma "irobot" hat es für 29.95 im Angebot.
Der Instandsetzungsbetrieb ist in Hamburg, ich EMPFEHLE ALSO DRINGEND, das gesamte Verpackungsmaterial im Keller aufzuheben.
Die Ecken bleiben ungesäubert, wenn das stört, empfehle ich, die Ecken nachzuputzen.
Insgesamt brauchbares Gerät.
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am 14. August 2012
Wir haben uns schon vor n paar Jahren für den Scooba 385 interessiert, ihn aber wegen der schlechten Rezessionen und der kleinen Leistung (Wischfläche) nicht gekauft.
Nun lag unsere Hoffnung in dem neuen Modell Scooba 390, der deutlich besser rezensiert worden ist und für Flächen bis zu knapp 80 qm ausgelegt ist.

Unsere Rahmenbedingungen:
Eine Fläche von ca. 75 qm Feinsteinzeug-Fliesenboden der sehr grade bzw. eben ist, bestehend aus Wohnzimmer, Küche, Esszimmer und Flur in einer offenen Bauweise (ohne Türen); abzüglich der Möbel müsste es eine Netto-Fläche von 60 - 65 qm ergeben, die zu wischen ist.

Unser Wunsch: Bevor wir morgens aus dem Haus gehen, wird der Scooba eingeschaltet und darf seine Arbeit verrichten, während wir in der Arbeit sind. Wir kommen Abends heim in ein Haus mit sauberem Boden und können uns 2 Mal die Woche die Stunde fürs Wischen sparen. Das wäre uns die knapp 500 Euro wert gewesen!

Aus den Produktmerkmalen von Amazon ging hervor: "Empfohlen für 3-4 Zimmer (ca. 60-80 qm" - dies stimmt also mit unseren Rahmenbedingung überein!
Uns erscheint auch das Konzept mit den zwei Wasserkammern als sehr durchdacht: Es wird nur sauberes Wasser zum Wischen verwendet. Das abgezogene Schmutzwasser landet in einem separaten Wassertank für Schmutzwasser!

Natürlich waren wir aber zum ersten Testen anwesend, um zu schauen, wie der Wisch-Roboter funktioniert.

Die Bedienung ist wirklich sehr einfach und intuitiv: Aufladen (der Akku kommt bereits vorgeladen), Wasser und Reinigungsmittel füllen, im Raum aufstellen und Starten.

Der verursachte Geräuschpegel ist wirklich sehr hoch, sodass man bei eingeschalteten Scooba den Fernseher bei normaler Lautstärke kaum hören kann. Das wäre aber nicht schlimm, da wir den Wisch-Roboter ehe in unserer Abwesenheit laufen lassen wollten.

Nun zum Wischergebnis:

1. Testdurchlauf:
Alle Stühle hoch, alles aus dem Weg. Die gesamte Fläche von 75 qm (abzüglich der Möbel also netto 60 - 65 qm) sollte gewischt werden - in 45 Minuten

Der Wischvorgang beginnt: Der Roboter fährt zunächst etwa 4 Runden eine Spirale, dann fährt er zufällig los, bis er entweder an ein Hindernis kommt, oder einen bestimmten Weg zurückgelegt hat.
Den Weg, den der Scooba zurücklegt, scheint uns einwenig zufällig und unkoordiniert. Mal kommt er an ein Hindernis, und versucht es zu umfahren um so an den Rändern der Raumes zu wischen, mal kommt er an ein Hindernis und fährt in einem anderen Winkel davon weg. Und nach ner Weile dreht er wieder eine Spirale von etwa 4 Runden, dann wieder irgendwohin usw.

Nach 45 Minuten war das Wasser leer, und nichmal ein Drittel einmal der Fläche befahren worden.
Wir waren also entsetzt und haben nochmal nachgelesen: der Wassertank ist auf 40 qm ausgelegt! Das haben wir wohl irgendwie überlesen…
Da der Scooba einige Stellen mehrfach befahren hat, konnte er bei einem Wassertank für 40 qm selbstverständlich nicht die gesamte Fläche befahren. Da stellt sich aber schnell die Frage, wie man bei der Produktbeschreibung auf folgende Aussage kommen kann "Reinigt jeden Bodenbereich etwa 5 mal"

Damit ist aber unsere Vorstellung verpufft, die gesamte Fläche in unserer Abwesenheit wischen zu lassen. Denn das Wasser wechselt sich ja nicht von alleine aus :(

…weiter im Test: Schmutzwasser raus
Und noch ein mal Wasser auffüllen und weiter arbeiten lassen.

Das Ergebnis:
Nach weiteren 45 Minuten merkwürdigen Hin- und Herfahrens hat der Scooba immernoch nicht alle Flächen erwischt und damit auch NICHT GEWISCHT. An einem Fleck ist er sogar 2 mal links und einmal rechts knapp dran vorbeigefahren. - für uns also sehr enttäuschend.
Und nicht nur das: unter einem kleinen quadratischen Tisch, der in einer Ecke steht, brauchte der Scooba fast 5 Minuten um dort wieder hervorzukommen. Ist ja nett - so gründlich wurde unter dem Tisch wahrscheinlich noch nie gewischt, aber wenn man bedenkt, dass er für diesen halben Quadratmeter 5 Minuten der gesamten 45 Minuten investiert...

Auch das Wischergebnis, von den Flächen die der Scooba gewischt hat, war nicht das was wir erwartet hatten: Flecken waren weggewischt, und der Boden war recht sauber (Irgendwas muss er ja können), allerdings konnte man die Fahrspur der Räder nach dem Trocknen im Licht sehr deutlich sehen, was bei dem Hin- und Her-, Querfahren, Spiralendrehen, wild Durcheinanderfahren, einfach furchtbar aussieht. - Ob das an unserem ebenen Feinsteinzeug-Bodenbelag liegt, können wir nicht sagen. Wir haben zum Vergleich keinen anderen ;-)

Vielleicht haben wir den Scooba mit der großen Fläche (teilweise durch Wände getrennt) einfach überfordert.
Neuer Ansatz: kleinere Flächen. Den einen Tag wird eine Teilfläche gewischt, um am nächsten Tag die zweite. Wir teilen unsere Wohnung in 2 Zonen: Zone 1: Küche und Esszimmer, Zone 2: Wohnzimmer und Flur

2. Testdurchlauf:
Fläche verkleinert: Küche und Esszimmer mit Kochinsel in der Mitte des Raumes; ca. 25 qm

Dass er durcheinander quer fährt, brauchen wir wohl nicht mehr zu erwähnen.
Allerdings hat er wieder einige Flächen in den 45 Minuten nicht gewischt - Sehr enttäuschend.

Nächster Ansatz: Eine freie Fläche ohne Möbel als Hinternisse in der Mitte:

3. Testdurchlauf:
Wohnzimmer: Tisch und Hocker aus dem Weg geräumt; nun stehen keine Möbel mehr in der Mitte des Raumes; ca. 25 qm
Der Scooba hat etwa 5 mal unterm Sofa gewischt, sich etwa 5 Minuten unterm HiFi-Reck verfangen bis er dadrunter wieder rauskam.
Die Spirale, die er dreht ist zu klein um in einem größeren Raum die Mittelfläche abzudecken, sodass er wieder manche Flächen in der Mitte des Raumes gar nicht erwischt bzw. gewischt hat.

Damit ist der Scooba selbst für einen (großen) Raum recht unbrauchbar, weil er es einfach nicht schafft, tatsächlich jeden Bodenbereich zu befahren.

Leider ist im Lieferumfang kein Produktdatenblatt aus den man die Wischfläche, bevorzugte Raumgröße und -anordnung und andere Daten entnehmen kann. Auch sind diese Daten in der Anleitung nicht zu finden, da die Anleitung für die gesamte 300er Serie einheitlich verfasst ist.

Für unsere Zwecke hat der Scooba den Test absolut nicht bestanden!

Selbst wenn er den 3. Testlauf bestanden hätte:
Wenn wir ihn vor der Verlassen des Hauses starten würden, könnten wir am einem Tag nur einen Raum wischen lassen - und das in 45 Minuten - das wäre für unsere Vorstellungen albern.
Zuhause sein, während er seine Arbeit verrichtet, um Wasser zu wechseln und ihn von einem Raum zum anderen zu tragen, ist eigentlich unmöglich, weil er zu laut ist.
Bei 4 Räumen a 45 Minuten + Zeit für Wasserwechsel und Filterreinigung = wir wären damit einen halben Tag beschäftigt. Dann nehme ich doch lieber meinen Wischer in die Hand...

Ein weiteres Manko: Wenn der Scooba fertig ist, dann bleibt er einfach an der Stelle stehen. Er hat kein Gedächtnis, um irgendwo in eine Basis oder zum Beispiel zum Ausgangspunkt zurück zu fahren. Dass man also nach Hause kommt, und ihn erstmal suchen muss, ist ein kleines Problem. Wenn er aber seine Arbeit beendet hat, und gerade z.B. mitten unterm Schlafzimmerbett ist, ist es sehr umständlich ihn da wieder rauszukriegen!
(Ein Stern dafür, dass er unter Möbel kommt und Stellen wischt, die man sonst schwer erreicht!)

Wir wundern uns sehr über die recht positiven Rezessionen des Scooba 390!
Wir können ihn auf keinen Fall empfehlen.

Noch ein paar Gedanken (die vielleicht von Entwicklern von iRobot gelesen werden könnten):
Die Saugroboter von iRobot sind, wenn man den doch überwiegend sehr positiven Rezessionen Glauben schenken darf, sehr gut.
Die verschiedenen Roomba Modelle haben Funktionen verbaut, wie z.B. (aus der iRobot- Webseite entnommen [...] )
Roomba 790:
- "mit der integrierten Programmierfunktion reinigt der Roomba® zu den Zeiten, die am besten in Ihren Tagesablauf passen, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. "
- "Dirt Detect™ Series 2-Technologie des Roboters erkennt stark verschmutzte Stellen und reinigt sie besonders intensiv, damit der gesamte Boden gründlich sauber ist."
- "Kehrt nach dem Reinigen automatisch zu seiner selbstständig aufladenden Home Base™ zurück, dockt daran an und wird wieder aufgeladen"
Roomba 625:
"Im normalen Reinigungsmodus kann der Roomba® die Raumgröße berechnen und so anhand der durch die Sensoren erfassten Informationen die Raumabdeckung optimieren"

Wenn iRobot also bereits über die Technik verfügt: Warum verbauen sie diese Funktionen nicht in den Wisch-Roboter Scooba?
- Raumerfassung über Sensoren (damit er nicht mehr so unkoordiniert durch die Gegend fährt)
- Erkennen von stark verschmutzten Stellen
- Zurückkehren zur Basis
- Programmierfunktion zum Einstellen der Arbeitszeit des Wisch-Roboters

Was sehr sinnvoll wäre, wäre eine Lern- bzw. Erinnerungsfunktion, sodass der Roboter in der Lage ist, Räume schneller zu erfassen, die der Roboter bereits schon kennt und einwenig systematischer abzufahren.

Es gibt unserer Meinung nach aber auch derzeit keine besseren Alternativen auf dem Markt.

Unser Fazit: Wahrscheinlich noch ein paar Jahre warten, bis dann eine ausgereifte Lösung kommt, die uns das Wischen abnimmt.
Und bis dahin: weiter selber Wischen!
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am 28. Mai 2013
Ich habe vor meiner Bestellung viele Rezensionen gelesen und habe mich entschlossen, mir den iRobot zu bestellen. Nachdem die Inbetriebnahme ohne große Probleme und ganz einfach funktionierte, beobachtete ich den kleinen iRobot. Leider mußte ich feststellen, dass das Gerät noch nicht voll ausgereift ist und einer weiteren Entwicklung dringend bedarf. Er fährt ohne System in den Räumen umher, versprüht mehr oder weniger Wasser (einige Stellen blieben trocken, einige sehr nass) und saugte sie wieder einigermaßen trocken. Auch hier blieben einige Stellen relativ nass, so dass ich nachwischen musste. Es fehlt eine Navigation. Besser wäre, wenn er den Raum scannt und dann systematisch abfährt. So, wie jetzt die Entwicklungsstufe ist, reinigt er mehrmals ein und denselben Quadratmeter und manche Stellen gar nicht, auch wenn sie frei zugänglich sind. Besonders hatte er folgende Schwierigkeiten: aus einem kleinen quadratischen Raum, ca. 1,50 x 2,50 m, fand er nicht wieder heraus (offener Durchgang ohne Türe), obwohl es keine Schwelle gab. Immer wieder fuhr er hin und her und säuberte diesen Raum viele Male, so dass die Fliesen schon ganz pitschnass waren. Ich habe den iRobot dann in einen anderen Raum gesetzt und den kleinen Raum trocken gewischt. Dieser Raum (es waren ursprünglich mal zwei Räume) ist durch einen ca. 1,8 m breiten Durchgang geteilt. Hier reinigte er mal im einen und mal im anderen Raum kleinere Teile des Bodens (ich hatte alles entfernt, was auf dem Boden stand, so dass in beiden Räumen jeweils nur 1 Tisch stand). Anscheinend war ihm dieser Raum zu kompliziert. Er schaffte es nicht, so dass ich abbrechen mußte. Dann habe ich ihn in zwei weitere kleinere Räume gesetzt, die er zur Zufriedenheit gereinigt hat. Es ist schon ein tolles Ding, der kleine iRobot. Ich hätte ihn trotz seiner noch unausgereiften Technik behalten, wenn er ca. 200 Euro gekostet hätte. Aber für den aktuellen Verkaufspreis muß der iRobot perfekt funktionieren. Wirklich schade. Ich denke immer wieder an ihn, er ist mir schon ans Herz gewachsen. Ich kaufe ihn mir sofort, wenn er, wie z.B. der Saugroboter eines Mitbewerbers, (welcher mit V anfängt und mit k aufhört) funktioniert und der Preis angemessen ist.
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am 7. Oktober 2013
133m² Wohnung, Parkett, 4 Zimmer.

alles aufgejoben, Teppiche eingerollt, Tischen usw. raufgestellt.

Die Vorteile:
+ kleine Schmutzpartikel, die beim zusammenkehren übersehen wurden, saugt der Scooba auf
+ er wischt mit sauberem Wasser
+ bürstet dann den Boden
+ saugt das schmutzige Wasser in einen extra Behälter

er fährt scheinbar unkontrolliert durch den Raum, erwischt aber am Ende alles

das Manko:
- ich finde ihn recht laut
- ich wäre alleine schneller fertig

ABER: es ist wesentlich grünlicher als ich es selbst bin und ich habe aufwaschen schon immer gehasst ;)

Das Geräzt bleibt also auf jeden Fall im Haushalt

Was ich angenehm fände:
einen größeren Wassertank
einen zweiten Akku, damit ich immer einen habe, den ich (außerhalb des Gerätes!!!) laden kann.
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am 3. Juni 2012
Ich habe bereits einen Roomba, von dem ich mehr als begeistert bin, und mir jetzt auch noch das neueste Modell des Scooba zugelegt. Nach ein paar Tagen im Einsatz kann ich sagen, dass das Teil eine feine Sache ist! Er reinigt gründlich, auch wenn er besonders hartnäckige Flecken nicht ganz wegbekommt, und die Reinigung danach ist spielend einfach und nimmt nicht mehr als 1-2 Minuten Zeit in Anspruch. Gut ist, dass es zwei Tanks gibt: einen für das klare Wasser und einen, in dem das Schmutzwasser gesammelt wird. Das Schmutzwasser, das nach der ersten Reinigung meiner Wohnung raus kam, hat mich schon ziemlich schockiert. Ist andererseits aber auch ein Zeichen dafür, dass der Scooba ordentliche Arbeit geleistet hat. Ich habe in meiner Wohnung Fliesen und Parkett, beides ist kein Problem für den Scooba. Das meiste Wasser saugt er gleich wieder ein, übrig bleibt am Schluss nur ein dünner Wasserfilm, der sehr schnell trocknet. Der Akku hält erstaunlich lange, gute 2 Stunden. Allerdings muss man dazwischen mal neues Wasser einfüllen. Das einzige "Manko" des Scooba: Er ist schon relativ laut, zumindest lauter als der Roomba. Nichtsdestotrotz bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit dem Gerät und froh, dass ich ab jetzt weder staubsaugen noch wischen muss, sondern die gewonnene Zeit sinnvoller nutzen kann!
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am 31. Januar 2013
Mutig und aus dem Saug- und Putzfrust raus, habe ich beide Helfer, den Staubsauger Roomba und den Bodenputzer Scooba gleichzeitig bestellt. Schon nach einem Tag wurden sie von Amazon geliefert! Hut ab für diese Schnelligkeit. Ausgepackt, an die Steckdose und am anderen Tag ausprobiert. Unser Haus hat viele Teppiche auf Parkett und Fliesenböden. Nachdem "James" (Roomba) alles gesaugt hatte, durfte "Emma" zeigen, ob sie wirklich putzen kann. In der Praxis hat es sich bewährt, mit der Lichtschranke Bereiche abzuteilen und diese putzen zu lassen. Dann geht es schneller. Wenn ich das Gefühl habe, "Emma" hat alles ordentlich geputzt, drücke ich den Vorwärtsknopf und sie trocknet den Boden. Man kann sie natürlich selbständig ihr Programm abfahren lassen, insbesondere wenn es mal schmutziger ist. Sie putzt dann länger und alles wird wirklich sauber. Die Böden sind sehr schnell wieder trocken und es gibt bei unserem Feinsteinzeug keine Fahrspuren. Teppiche erkennt "Emma" und versucht sie erst garnicht, zu putzen. Und die Treppen fährt sie auch nicht runter. Insbesondere "Emma" trägt zum Hausfrieden bei - ich bin jetzt viel gelassener, wenn mit dreckigen Straßenschuhen grade jetzt im Winter durch das Haus gelaufen wird. "Emma" wird's jetzt richten! Für mich gilt: niemals mehr ohne "Emma"
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