Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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53 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Werde ich jetzt noch fauler?, 15. Februar 2009
Zugegeben, Staub saugen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ;)
Irgendwann stieß ich auf die neue Generation der Roombas und machte mich auch schlau wegen der Haltbarkeit.
Ich entschied mich für die 500er Serie, weil 100 Euro billiger und den großen Mehrnutzen erkannte ich in den Leuchttürmen für mich nicht. Das war auch eine gute Entscheidung, denn ein Bekannter hat das andere Modell und nutzt die kleinen Dinger nun nicht mehr...
Hier nun meine persönlichen Erfahrungen nach fast einem Jahr Nutzung. Was gefällt mir an dem Teil?
- anmachen und los gehen (halt ein autarker Roboter)
- macht wirklich richtig sauber (im Gegensatz zu mir)
- völlig akzeptable Lautstärke
- krabbelt auch meine Türschwellen hoch
- endlich kein rumkrauchen mehr, um unter die Betten zu kommen
- entleeren klappt problemlos
- auch für Kurzeinsätze (Spot) gut geeignet (wenn man mal wieder Dreck gemacht hat)
- Akkulaufzeit völlig ok
Natürlich muss man auch mit ein paar Macken leben können.
Was hat mich also gestört (würde mich aber von einem Neukauf auch nicht abhalten)?
- braucht 10 cm 'Luft' unterm Bett/Schrank
- mag Wäscheständer mir Rohrfüßen nicht (wat für'ne Arie damit)
- Kabel und rumliegendes Zeug ist nicht hilfreich (Papier, Socken usw. ;)
Viel mehr stört mich nicht wirklich.
Na gut, in schmale Ecken kommt er natürlich nicht und man erwischt sich schon mal bei dem Gedanken, die Möbel so zu stellen, damit er auch nett überall herum kommt.
Man muss damit leben, dass der Akku natürlich irgendwann den Geist aufgibt und die Mechanik auch nicht hundert Jahre alt wird.
Trotzdem ist er für mich ein guter Helfer.
Ich habe in der ganzen Wohnung Dielen (ein Zimmer hat einen Teppich in der Mitte, der kein Problem darstellt). Er muss 3 Zimmer + Flur/Küche/Bad saugen. Selbst an dem Fußabtreter macht er sich ordentlich zu schaffen.
Die kleinen Fußabtreter vor den Balkons kämpft er immer nieder ;), so dass ich sie vorher auf den Balkon schmeiße.
Die Dockingstation sollte einen Gegenhalt (hinten) haben, sonst schiebt er die auf glattem Boden schon mal weg. Auch so hinstellen, dass sie seitlich nichts einengt, denn direkt neben der Dockingstation will er nicht saugen.
FaziT: Tolles Teil. Geht er kaputt, wird er garantiert repariert oder ein neues Teil kommt ins Haus. Mein normaler Staubsauger wird jetzt ca. 200 Jahre halten (falls es da noch Strom gibt und nicht alle wieder in Höhlen wohnen).
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57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Technikfreak, 26. Mai 2009
Man muß schon ein Technikfreak sein, um sich so ein Ding zu kaufen. Ich gebe zu,ICH bin einer. (Trotz meiner 83 Jahre)
Sonntag abend bestellt. Montag Bestätigung.Dienstag geliefert. Wie immer bei Amazon!!
Um es vorweg zu sagen: Das Ding hat auch Schattenseiten (darüber aber später)
Zuerst einmal. Keine große Installation. Auspacken.Stecker in die Dose.Diesen Diskus (bei mir heißt sie nun Lisa!:-))))drauf stellen, und das war es.
Geraten wird 16 Stunden aufladen, aber nach ca. 4 Stunden wurde die Kontrolleuchte grün und signalisierte: Voll geladen.
Den Knopf in der Mitte drücken .Ein sehr melodischer Ton begrüßt dich, noch mal drücken und das Ding fährt los. Geräuschentwicklung nicht zu laut.(Ein Staubsauger ist 10x mal lauter)
Lisa erkennt Blumenvasen, Kabel, Fransen an den Teppichen, eigentlich alles. Wenn er zur Fahrtrichtungsänderung anstößt ist es durchaus so zart, das mit Sicherheit keine Beschädigungen auftreten könnnen. Sie warf noch nicht einmal eine leere Blumenvase um!
Mein Dackel bellte Lisa ein paar mal, an weil sie auf ihn zufuhr. Das war es denn auch und das Thema für den Hund erledigt. Interessant war folgendes zu beobachten:
Es scheinen keine Richtungsvorgaben zu existieren, sondern das reine Zufallsprinzip.
Lisa saugt jede Ecke und jeden Fleck.(Manchmal sogar 3-4 mal)
Unter meinem 4 Meter Wohnzimmerschrank ist eine Leiste unter der das Gerät nicht durchkann.Aber: An der Seite fehlt sie ca. 40cm. Diese Stelle fand meine neue Hilfe und war unter dem Schrank. (Und das 3 mal)
Jedesmal habe ich mit mir selbst gewettet ob sie da wieder von allein rauskommt. SIE KOMMT!!!
Sie fährt senkrecht stehende Glasplatten (Tisch) so oft von allen Richtungen an, bis jede Stelle gereinigt ist.
Doch nun zu den Schwachstellen:
Du bekommst nichts anderes mehr getan.
Staubsaugen in meinem Zimmer dauert 5- 10 Minuten. Lisa war ca. 45 Minuten damit beschäftigt,und ich alter Trottel stehe daneben oder sitze auf der Erde und verfolge diese Blechdose mit den Augen als wenn es eine neue junge, hübsche Putzfrau wäre. Ergo: An Zeit verdient hast du nichts. Im Gegenteil!
Dann habe ich gelesen,das es noch eine bessere Ausführung gäbe (560)
Programmierbar und für 3 Räume gleichzeitg einsetzbar)
Habe mich geärgert das ich diese nicht gekauft habe!(zu geizig gewesen)
Und nun lese ich gerade, das es eine Ausführung gibt die sogar mit Waschwasser und Trockner den Boden säubert.
Und dieses Ding kommt mir auch noch in die Bude! Jawohl!
Das wird dann Lisa 2 bei mir.
Und nun das letzte.
Ich habe das Gerät anschließend sauber gemacht.Obwohl es kein Staubsauger ist!!! sondern nur bürstet, war ich erschrocken wieviel Dreck der Staubbehälter gesammelt hatte. (Er war voll!!) Beinahe hätte ich mich geschämt.
Fazit.
Ich bin begeistert.
Aber man muß auch ein bißchen verrückt sein.Genau wie ich.
Gerhard Guelde
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106 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Star Wars Fans, 30. November 2007
Ich habe etliche Testberichte über Bodenreinigungs- und Staubsauger-Roboter gelesen, bevor ich mich schließlich zum Kauf des Roomba 530 entschieden habe, und bin nach den ersten Testläufen hellauf begeistert von diesem knuffigen und nützlichen R2D2-Vetter.
Die Software des Roomba scheint tatsächlich recht intelligent zu sein. Man kann an seinem Bewegungsmuster sehen, daß er den Grundriß des Raumes ermittelt, um keinen Punkt auszulassen. Wenn er beschließt, daß das Zimmer komplett abgefahren wurde, fährt er selbsständig zur Ladestation zurück, manövriert hinein und piepst zufrieden, in bester R2D2-Manier. Während manche Konkurrenten (Testberichten zufolge) einfach nur von Wänden abprallen und sich ab und an auf der Stelle drehen, bis der Akku leer ist - dieselben Bereiche werden immer wieder abgefahren, andere werden ausgelassen.
Auch beim Manövrieren zwischen Hindernissen wie Stuhlbeinen oder im Innern von engen begehbaren Schränken zeigt sich ein großer Unterschied zwischen Roomba und seinen etwas dümmeren Verwandten. Der Roomba bleibt nirgendwo hängen und manövriert sich recht schnell aus jeder Notlage heraus.
Ebenso überzeugt die solide Verarbeitung des Roomba und seine Reinigungsleistung. Seine Bürsten bekommen auch stärker verschmutzte Teppiche sauber und er schluckt problemlos Katzenhaare, Trockenfutterreste und Münzen. Sogar einen heruntergefallenen Kopfhörer-Adapter habe ich schon im Staubbehälter gefunden.
Probleme gab es bisher keine. Mein Telefonkabel und das Antennenkabel meines Fernsehers sind quer über den Wohnzimmerteppich verlegt, doch der Roomba meistert auch solche Hürden. Er zupft erst ein wenig an den Kabeln, dann greift scheinbar die Teppichfransen-Erkennung und er fährt darüber hinweg, ohne die Kabel einzusaugen. Teppichkanten, Randleisten, Falten im Teppich - er nimmt einfach jedes Hindernis.
Die Lautstärke hält sich dabei in Grenzen. Der Roomba ist zwar nicht unbedingt flüsterleise, aber dennoch leiser als ein Staubsauger. Ich persönlich empfinde die Laufgeräusche nicht als störend und auch meine Katze, die normalerweise vor Staubsaugern die Flucht ergreift, schläft ruhig weiter wenn der Roomba geschäftig an ihrem Sessel vorbeiwuselt.
Die Bedienung ist denkbar einfach. Es gibt nur drei Tasten: "Clean" startet den Reinigungsprozess, "Dock" unterbricht den kleinen Roboter und sendet ihn zurück zur Ladestation, und "Spot" dient zur Reinigung eines kleinen Bereiches, nachdem der Roomba z.B. auf etwas Verschüttetem abgesetzt wurde.
Nach erfolgter Reinigung will der Roomba selbst kurz gereinigt werden. Einen Staubbeutel gibt es nicht, es muß nur ein Auffangbehälter entleert und eventuell ein paar Haare und Flusen von den Bürsten abgestreift werden. Feinstaub bleibt in einem auswechselbaren Filter hängen. Etwas umständlicher als einen Staubsaugerbeutel zu wechseln, dafür gibt es jedoch weniger Abfall und man muß nicht selbst staubsaugen (und keine Möbel rücken - der Roomba fährt problemlos unter Sessel, Sofas und Betten).
Einziger kleiner Minuspunkt: Roomba ist recht energisch, das heißt er fährt recht resolut gegen Möbelstücke und andere Hindernisse. Nicht heftig genug um Schäden zu hinterlassen (es wird sogar eine aufklebbare Gummileiste mitgeliefert, um den Bumper, die Sensor-Stoßstange des Roomba, extra möbelschonend zu polstern), aber leichtere Gegenstände wie Katzenspielzeug oder leere DVD-Hüllen werden schonmal quer durch den Raum geschoben. Wer wie ich in einer Art kreativem Chaos lebt, sollte nach erfolgter Zimmerreinigung auf Stolperfallen achten.
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