Man könnte meinen, es liegt ein iPad auf dem Tisch. Aber es ist nur ein Buch, das so aussieht wie ein iPad. Es hat exakt die gleichen Abmessungen (sogar gerundete Kanten!). Diese äußere Ähnlichkeit ist ein netter kleiner Gag, aber wichtiger ist der Inhalt - und der kann sich durchaus sehen lassen.
Der Autor ist kein Unbekannter. Seine Apple-Kompentenz hat er schon mit seinen Büchern über iPod, iPhone und SnowLeopard unter Beweis gestellt. Auf gut 200 Seiten wird der iPad und seine Anwendungsmöglichkeiten ausführlich und leicht verständlich vorgestellt. Nach einer ausführlichen Beschreibung des Geräts und seiner Funktionen werden die standdardmäßigen Apps in zwölf Kapiteln sehr anwenderfreundlich erklärt.
Wie man es von dieser Buchreihe kennt, ist die Aufmachung sehr übersichtlich und klar gegliedert. Die vielen farbigen Abbildungen sind von hoher Qualität und erleichtern das Verständnis. Das Kapitel "Tipps und Tricks" gibt zudem nützliche Hinweise.
Natürlich drängt sich die Frage auf: Warum ein Buch für ein Gerät, das sich eigentlich von selbst erklärt und dessen Anwendungen (bis auf iBooks) schon von anderen Apple-Plattformen hinlänglich bekannt sind und nichts grundsätzlich Neues im Gepäck haben?
Eigentlich braucht man das Buch nicht, aber wer's gern schriftlich hat, was man alles mit dem iPad machen kann, wird den Kauf nicht bereuen.
Außerdem könnte das Buch ein Beitrag zur Entscheidungsfindung für diejenigen sein, die sich mit dem Gedanken quälen, ob sie sich ein iPad kaufen sollen oder lieber nicht. Spätestens nach der Lektüre dieses Buches weiß man, ob man wirklich ein iPad braucht - und wozu und wofür man es braucht - oder warum man es "trotzdem" haben "muss".
Jedenfalls beschreibt dieses Buch gut lesbar und sehr informativ, was man mit diesem faszinierenden "Spielzeug" anfangen kann.