Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
das Buch ist o.k., wenn man nicht alles glaubt, 20. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Schule der Hypnose (Gebundene Ausgabe)
° Bei Kurt Tepperweins Buch ´Die hohe Schule der Hypnose´ gehen die Meinungen und Kritiken weit auseinander. Eine Wertung ist auch schwierig, weil es einerseits scheinbar recht umfassend über Hypnose berichtet, andererseits auch ein ziemlich eingeschränktes – meiner Meinung nach veraltetes – Bild von Hypnose vermittelt. Beispielsweise gibt’s bei Tepperwein nicht den kleinsten Hinweis auf Milton Erickson, der die Hypnose der letzten Jahrzehnte maßgeblich beeinflusst hat. Nicht weiter verwunderlich, denn Tepperweins Erstauflage erschien bereits 1977. Das von Tepperwein gezeichnete Bild enthält zahlreiche interessante Hinweise darauf, was mit Hypnose alles möglich ist und er gibt auch jede Menge Beispiele dafür. Leider sind die meisten davon ohne Quellenangabe, was dieses Buch schon mal fürs Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten disqualifiziert. Ebenso wenig geeignet finde ich den hier propagierten direktiven Ansatz, weil der einfach sehr oft zum Scheitern verurteilt ist. Ohne weitere Vorkenntnisse kann man sich mit diesem Buch also leicht viel Frust und Halbwissen einfangen, was bekanntlicherweise oft nur schwer wieder weggeht. Wer einen ersten Überblick zur Hypnose / Hypnotherapie sucht, findet mit ´Hypnose´ von Janet Fricker und John Butler ein aktuelles und unvoreingenommenes Einstiegsbuch. Ansonsten wesentlich umfassender gerade bezüglich Menschenbild, Grenzen und Möglichkeiten der Hypnose, sind die Bücher von Milton Erickson. Ebenso empfehlenswert ist der ´Kompaktkurs Hypnose´ von Tad James oder ´Die Kunst der Hypnose´ von Eberwein und Schütz. Wer sich jetzt fragt, warum hier so viele Leseempfehlungen stehen? Ganz einfach, weil ´Die hohe Schule der Hypnose´ zu viel, zu absolut und zu wenig, zu eng ist. Es hat viel Wissenswertes zu bieten, führt aber an anderen Stellen in Sackgassen. 3 Sterne ~
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hypnose als Lebenshilfe für jedermann, 5. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Schule der Hypnose (Gebundene Ausgabe)
Kurt Tepperwein ist eigentlich Unternehmensberater und fand quasi durch die Hintertür zur Lebensberatung. Mittlerweile arbeitet er schon seit vielen Jahrzehnten überaus erfolgreich als Coach und Buchautor und appelliert in seinen Büchern an die Selbstheilungs- und Gestaltungskräfte des menschlichen Geistes. Dieses Buch erscheint seit rund dreißig Jahren (zwischenzeitlich auch als Taschenbuch) in zahllosen Auflagen und kann mit Fug und Recht als Dauerbrenner der Lebenshilfeliteratur bezeichnet werden. Tepperwein lehrt die Hypnose nur als Methode, ohne sie wissenschaftlich zu erforschen oder zu untermauern. Deswegen verzichtet das Buch auch weitgehend auf theoretische Ausführungen und konzentriert sich auf die praktische Darstellung der Methoden. Das macht es zu einem zeitlosen Klassiker, das vor allem Anfängern einen verständlichen Einstieg in das noch immer sehr geheimnisumwitterte Wissensgebiet ermöglicht. Tepperwein ist durch und durch Praktiker und verfolgt einen sehr pragmatischen Ansatz; demnach ist die Hypnose das Tor zur Erschließung der ungeahnten Möglichkeiten des Unterbewusstseins und auch zur Aktivierung von Selbstheilungskräften geeignet (während Wissenschaftler ihr bestenfalls eine schmerzlindernde, psychotherapeutische oder stimmungsaufhellende Wirkung zugestehen). In diesem Sinne vertritt Tepperwein ein idealistisches Weltbild - ähnlich wie Robert B. Dilts oder Anthony Robbins - die Hypnosetechniken zur praktischen Lebensgestaltung und zur Einleitung tiefgreifender Wandlungsprozesse benutzen. Man muss dem Weltbild Tepperweins (der sich nach eigenen Bekundungen auch als Lebenslehrer betrachtet) folgen, um das Buch wirklich gewinnbringend zu lesen. Wer sich eine lückenlose wissenschaftliche Abhandlung im Stil eines klinischen Lehrbuches erwartet, wird enttäuscht. Wer jedoch die vielfältigen Methoden der Hypnose zur Steigerung der Lebensqualität und zur Erreichung von Zielen nutzbringend anwenden will, wird das Buch mit großem Gewinn lesen. Die einzelnen Methoden werden verständlich und nachvollziehbar dargestellt, spätestens im Kapitel über die Selbsthypnose wird der Leser in die Lage versetzt, die einzelnen Techniken bei sich selbst auszuprobieren. Die dargestellten Methoden entsprechen dem klassischen Repertoire der Hypnotherapie, bei der Nutzanwendung bietet Tepperwein jedoch ein breites Feld mentaler Hilfen zur Bewältigung von Alltagsproblemen und zur Steigerung der Lebensqualität. Jeder, der die Methoden gründlich eingeübt hat, kann sie an seine eigenen Bedürfnisse anpassen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Einsteigerwerk aber Vorsicht..., 3. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Die hohe Schule der Hypnose (Gebundene Ausgabe)
Das Werk ist super geschrieben für Einsteiger in die Hypnose. Es beinhaltet alle Tipps und Tricks die ein Neuling braucht um hypnotisieren zu lernen. Einziges Manko: Der Autor geht ein bißchen zu wenig auf die möglichen "Nebenwirkungen" und "Gefahren" der Hypnose ein. (Kommen zwar in der Praxis selten vor, aber leider doch ab und zu mal...) Alles in allem trotzdem klare 5 Sterne!
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