oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern [Broschiert]

Erik Möller
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Donnerstag, 23. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Kurzbeschreibung

27. Februar 2006


Medien bedeuten Macht. Kann das Internet Bertelsmann, Springer und Murdoch gefährlich werden?


Großunternehmen versuchen auch die neuen Medien zu kapitalisieren, doch in der chaotischen, dezentralen Welt des Internet gelten andere Spielregeln.
Hochmotivierte Hacker basteln in ihrer Freizeit unauffällig an Enzyklopädien, Communities und gemeinschaftlich betriebenen News-Websites, deren Einfluss mit jedem Tag wächst. Die Medienrevolution spielt sich leise ab - doch ihre Folgen sind bereits jetzt unübersehbar.
Wer einfach wissen möchte, ob das Internet eine soziale Rolle spielt / spielen kann, wird über den aktuellen technischen Stand aufgeklärt.
Wer selbst an der "Revolution" teilnehmen möchte, lernt sowohl, wie er die entsprechenden Websites benutzt, als auch, wie er selbst eine vergleichbare Website völlig kostenlos aufbauen kann.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Broschiert: 231 Seiten
  • Verlag: Heise Medien; Auflage: 2., erw. u. aktualis. A. (27. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936931364
  • ISBN-13: 978-3936931365
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 620.070 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Konsumenten werden zu Produzenten -- mit Die heimliche Medienrevolution knipst Erik Möller ein Licht am Ende des kommerziellen Medientunnels an und zeigt mit Entwicklungen und Beispielen, dass es durchaus eine Gegenbewegung zu den Medienkonzentrationen und -regulationen gibt. Und diese Bewegung kommt aller Unkenrufe zum Trotz aus dem Internet.

Tatsächlich befindet sich das Internet in seiner heutigen Form noch im Larvenstadium und viele mächtige Interessengruppen haben ihre eigenen Vorstellungen, welche Form von Schmetterling schließlich schlüpfen soll. Der Ausgang ist jedoch noch nicht entschieden und Erik Möller will mit seinem Buch aufklären und zum Teilnehmen am Wettlauf einladen.

Möller beginnt mit einem Einblick in die Strukturen klassischer Medien und ihrer Geschichte: "Alle klassischen Medien, gleich ob privat oder öffentlich, sind Machtinstrumente und werden auch als solche eingesetzt." Dem setzt er sodann freie Software, Blogs und Wikis entgegen, beschreibt die Menschen hinter den Entwicklungen und gibt einen Einblick in die bisher erreichten Veränderungen und einen Ausblick auf die Dinge, die da Möglich sind.

"Dieses Buch ist ein bescheidener Beitrag zu einem Unterfangen, das die Geschicke unserer Zivilisation bestimmen wird." Bescheiden ist untertrieben. Die heimliche Medienrevolution sollte zum Lesestoff an Schulen gehören und sein Inhalt Grundwissen aufgeklärter Erwachsener sein, die in diesem unseren globalen Dorf leben. --Wolfgang Treß -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Buch ist sehr informativ, aufschlussreich und an keiner Stelle langweilig." -- contentmanager.de, Juni 2006

"Es gibt zur Zeit im deutschsprachigen Raum keinen umfassenderen und kompetenteren Einblick in die neuen kollaborativen Techniken und Tendenzen im Internet." -- ephorie.de, 04.04.06

"Möllers Buch erfasst den aktuellen Stand der Entwicklung und liefert das notwendige Grundwissen zur Partizipation an der neuen Medienwelt." -- Kommune21, 03/2006

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Weihnachtslektüre - das sagt doch alles :) 4. Januar 2007
Format:Broschiert
Die Blogosphäre und die FLOSS-Community

Ich muss gestehen, dass ich vor dem Lesen des Buchs die Bloggerszene eher als einen Haufen pubertierender Teenies belächelt habe, die ihr Herzschmerz-Tagebuch nun auch noch online stellen. Auch wenn ich mir bewusst war, dass einige Journalisten Weblogs nutzen, um aus Krisenregionen unzensiert ihre persönliche Sicht zu transportieren, habe ich kaum geglaubt, dass es ohne erheblichen Aufwand möglich sein sollte, die interessanten Blog-Nachrichten aus Abermillionen von "Mein Freund, das Schwein, hat mich verlassen"-Einträgen irgendwie sinnvoll herauszufiltern. Um so mehr war ich begeistert, von Erik Möller sehr anschaulich Projekte kollaborativer Blogs wie das besonders faszinierende "kuro5hin.org" vorgestellt zu bekommen: Ein Online-Magazin, bei dem jeder einen Artikel zur Veröffentlichung einreichen kann. Die Qualitätskontrolle inklusive der Zulassung oder Ablehung des Artikels findet ausschließlich - und das finde ich das eigentlich Bemerkenswerte daran - über ein ausgeklügeltes Votingsystem durch die Benutzer-Community statt. Ich finde, dass Möller nur leicht übertreibt, wenn er in diesem Zusammenhang von einer Revolution der konventionellen Medienkultur spricht.

Durch mein Web-2.0-Unwissen habe ich bis dato auch kaum einen Zusammenhang zwischen der Blogospähre und der FLOSS- und Wikipedia- Community sehen können. Erik Möller zeigt auf, dass die beiden Communities zwar nicht äquivalent sind, sich durchaus aber stark überschneiden: viele der attraktiven Projekte der Blogossphäre wie slashdot (shlashdot kannte ich, ich war mir aber nie darüber im Klaren, dass es sich hier um ein erweitertes "kollaboratives Blog" handelt) und kuro5hin sind in den Kreisen der Linux- und Open-Source-Szene entstanden. Das von ihm angeführte Paradebeispiel für eine Verschmelzung von Web-2.0-Technologien und freier Inhalte aber ist Wikipedia selbst, da sie auf der kollaborativen Technik der Wikis aus der Blogosphäre aufbaut und zusätzlich ihre Inhalte frei lizensiert sind (was in einem Wiki nicht zwangsläufig der Fall sein muss). Eine Tatsache, die ich mir zuvor noch nicht bewusst gemacht habe.

Qualität freier Inhalte

Kritiker freier Inhalte führen gegen sie oft an (wohl meist mit der - bis jetzt - vollständig ungeprüften Wikipedia im Hinterkopf), dass ein Qualitätsproblem in ihrer Natur läge, da jeder in ihnen "herumfriemeln" könne und somit keine Qualitätssicherung möglich sei. Gekonnt beweist Möller, dass das Gegenteil der Fall ist: Als Gegenbeispiel führt er einerseits den Linux-Kernel an, der einer eher hierachischen, "konservativen" Qualitätskontrolle unter Führung von Linus Torwalds - ähnlich wie in einer konventionellen Firma - unterliegt. Anderseits zeigt er anhand von Debian (und kuro5hin) auf, dass durch geschickte Verwendung von Web-2.0-Technologien auch eine zuverlässige Qualitätsprüfung allein durch die Community möglich ist. Daraufhin lässt er durchscheinen, dass er -im Gegensatz zu Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger - eine Qualitätssicherung durch die Community gegenüber einer Kontrolle durch Experten zur Erstellung von "stable versions" von Artikeln für eine Wikipedia 1.0 vorzieht. Ob sich ein subtiler Fehler in einem Lexikonartikel ähnlich leicht durch Hinschauen möglichst vieler Menschen (unter denen möglicherweise die meisten keine Experten auf dem Gebiet sind) erkennen lässt, wie ein Bug in einem Softwareprogramm, sei dahingestellt.

Anonymität und Sicherheit

Stutzig gemacht hat mich, dass Erik Möller sich zwar durchaus der Gefahren der vollständigen Überwachung des Menschen durch elektronische Technologien bewusst zu sein scheint. So kritisiert er bespielsweise am Online-Zahlungssystem "PayPal" nicht nur, dass es Benutzer nach eigenem Belieben und oft ohne Angabe von Gründen sperrt, sondern auch, weil es eine vollständige Überwachung der Zahlungsvorgänge seiner Benutzer durch seinen Betreiber eBay möglich macht, und hebt die Überlegenheit eines anonymen Zahlungssystem wie eCash hervor. Auch macht er auf die enormen Potentiale aufmerksam, die Quelloffenheit von Software durch die Möglichkeit des offenen peer reviews für die Sicherheit bietet. Web-2.0-Technologien wie Blogs und besonders Social Networks ala MySpace und StudiVZ und auch dem semantischen Web tritt er aber hinsichtlich der Gefahr der Nutzerüberwachung vollständig kritiklos gegenüber. Doch damit nicht genug schreibt er auf Seite 217: "[...] Im März 2004 stellte die Firma HP ihre Vision einer 'Always-On-Kamera' vor, die direkt in eine Brille eingebaut ist. [...] Es ist gut möglich, dass sich auch unsere Wertvorstellungen zu Überwachung und Privatsphäre ändern, wenn wir uns den digitalen Blicken gar nicht mehr entziehen können: eine Entwicklung, die durchaus auch positive Folgen haben kann. In Korea wurde beispielsweise eine Handy-Kamera eingesetzt, um die Misshandlung einer Schülerin durch ihren Lehrer zu dokumentieren [...]". Die Bekämpfung von Kriminalität als Argument für die vollständige Aufgabe der Privatsphäre anzuführen halte für unzulässig - auch, wenn das im Zuge der sogenannten Terrorismusbekämpfung inzwischen Gang und Gäbe ist.

Die Zukunft freier Inhalte

Oft wird behauptet, dass die Ideen freier Software in ihrem Kern kommunistisch sind wie es auch Bill Gates einst behauptete Es mag etwas Wahres daran sein, da schließlich bis jetzt die meisten der Entwicklungen auf unbezahlter Basis geschehen sind, man freie Inhalte kostenlos verteilen darf und außerdem zumindest einige aus der Community es verurteilen, dass Unternehmen freie Inhalte kommerziell vermarkten. Da ich aber der Meinung bin, dass sich die Erschaffung freier Bits als professionelles Entwicklungsmodell nur durchsetzen kann, wenn sich mit ihrer Erzeugung auch Geld verdienen lässt, fand ich es schön zu lesen, wie pointiert Möller einer Meinung "freie Inhalte = Kommunismus" entgegentritt: "Auch die Entwickler von Linux oder die Autoren von Wikipedia müssen Miete, Nahrung, Kleidung und Versicherungsschutz bezahlen. Sicher, es wird immer Entwickler geben, die etwa durch ihre Eltern oder durch Universitäten gesponsert werden. Aber auf Papas Bankkonto lässt sich keine neue Ökonomie aufbauen. Das Internet hat das Potenzial, über elektronische Bezahlsysteme die freie Kultur zu katalysieren. Wenn Geld als Bedrohung angesehen wird und nicht als Chance, könnte das die Ziele der Bewegung gefährden."

Stil

Im Gegensatz zu einem sehr wissenschaftlich verfassten Buch wie beispielsweise "Volker Grassmuck: Freie Software - Zwischen Privat- und Gemeineigentum" ist die heimliche Medienrevolution eher im flocker-leichten Internetmagazin-Stil gehalten - was das Lesen durchaus sehr angenehm macht. Manchmal aber, finde ich, treibt es Erik Möller etwas zu weit und versteigt sich ins Polemisieren. So spricht er gerne von den "alten Eliten" und lässt sich sogar dazu hinreißen, die Mitarbeiter von Microsoft mit Priestern und Mönchen zu vergleichen: "Das 'Closed Source'-Modell von Windows ähnelt den sozialen Verhältnissen des Mittelalters. Mönche (Microsoft-Entwickler) bereiten die Wahrheit auf, Priester (Marketingstrategen) reduzieren sie nach Kriterien der Ausweitung und Unantastbarkeit des kirchlichen Monopols, und das gemeine Volk hat sie unkritisch aufzunehmen - eine andere Wahrheit neben dem Monopol ist nicht zulässig und wird mit allen Mitteln bekämpft.". Auch die historischen Darstellungen im ersten Kapitel sind mir zum Teil etwas zu einseitig und zu stark vereinfachend, wenn auch bestimmt nicht uninteressant.

Bemerkenswert hingegen finde ich, dass das Buch für ein Sachbuch sehr "flach" strukturiert ist - der Autor verwendet zusätzlich zu den Kapitelüberschriften nur eine weitere Tiefe an Unterpunkten -, der rote Faden durch das Buch aber nie ergraut und immer klar ist, worauf Möller hinaus will; die Unterpunkte gleichen eher den einwurfartigen Zwischenüberschriften eines Zeitschriftenartikels und verdeutlichen nur noch einmal, worum es im Fließtext gerade geht.

Fazit

Ich denke, dass das Buch für jeden, der sich für freie Software oder Open Content erwärmen kann, auf jeden Fall etwas bieten kann, aber auch politisch oder gesellschaftlich Interessierte sollten - meiner Meinung nach - um dieses Buch keinen großen Bogen machen. Zumindest für Medieninteressierte ist es ein unbedingtes Muss!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Übersicht ... wenig nützliches. 8. Januar 2007
Format:Broschiert
Gute Einführung in die schöne, bunte, "alles-wird-besser" Web-Welt, die auch die Schattenseiten und kritische Punkte anspricht. Leider allerdings wenig Inhalt der über schnell "ergooglebares" Trivialwissen hinausgeht...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de