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Ich hab's allen gezeigt Gebundene Ausgabe – 2003

3.1 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Bei Promi-Autobiografien wie dieser ist der Medienrummel so groß, dass man sich zwangsläufig fragt, ob der Inhalt des Buches damit mithalten kann. Sensationelles gibt es jedenfalls nicht zu lesen: keine skandalträchtigen Enthüllungen, die Angriffe auf ehemalige Mitstreiter halten sich in Grenzen. Nur Lothar Matthäus bekommt sein Fett ordentlich weg, aber das stört niemanden. Die Lektüre ist naturgemäß vor allem für Fußballfans interessant. Denn in Ich hab's allen gezeigt dreht sich fast alles um das runde Leder und das Geschäft damit in der Bundeliga.

"Er redet nicht geschwollen, sondern sagt geradeaus, was er denkt." Dieses Urteil Effenbergs über den Boxer Graciano Rocchigiani gilt auch für den ehemaligen Mittelfeld-Star des FC Bayern selbst. Ungekünstelt und offen erzählt Effe von seiner Karriere -- vom Ehrgeiz schon als Junge Fußballprofi zu werden, von seinen Stationen Mönchengladbach, Florenz, München und Wolfsburg. Entstanden ist das Buch auf der Basis langer Interviews mit dem RTL-Journalisten Jan Mendelin. Und so liest es sich auch: Die Lektüre ist kurzweilig, und gerne überlässt man sich für die zwei, drei Stunden, die man das Buch bis zum Ende in der Hand hat, der Innenansicht eines Fußballstars. Nur den einen oder anderen spätpubertären Machospruch hätte er sich sparen können -- da werden beispielsweise Frauen "geplättet" oder "zugeritten".

Von Paparazzi verfolgt wie Freiwild, als er nach langer Ehe eine neue Freundin hat, von der Boulevardpresse jahrelang als Schlagzeilenlieferant benutzt, der Rausschmiss aus der Nationalmannschaft nach dem Stinkefinger-Skandal -- verständlich, dass Effe endlich mal seine Sicht der Dinge schildern will. Und er tut das erstaunlich abgeklärt. Der "Tiger" ist also reifer und zahmer geworden, redet über sein Leben nach der Karriere, beweist aber auch, dass er ein sehr eigenwilliger Typ bleibt. Es wäre nun ein schöner Abschluss der Geschichte, wenn Effe tatsächlich zusammen mit einem anderen Original der Bundesliga -- Mario Basler -- seine Karriere im Wüstenemirat Katar beendet. --Christian Stahl

Der Verlag über das Buch

"Ich hab's allen gezeigt" ist mehr als die faszinierende Autobiographie eines weltberühmten Fußballspielers. Stefan Effenberg erzählt in aller Offenheit von Höhen und Tiefen, von Skandalen und Irrtümern - und warum es für jeden Menschen wichtig ist, an sein Ziel zu glauben.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Um es kurz zu machen: Effenbergs Buch ist wohl das langweiligste, das ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe. Nicht nur für Nicht-Fußballfans. Seine - natürlich mit Ghostwriter verfasste - "Autobiographie" interessiert vielleicht Altfans, aber sonst? Bei allem Mediengeschrei darum: Es liefert nichts Neues (Effenberg beschreibt sich selbst als miese Mischung aus Wehleidigkeit und Arroganz), nichts worüber man sich aufregen könnte (selbst die angeblich so pronographische Sprache ist zum Gähnen), viel Unglaubwürdiges, zum Beispiel die ungebrochene Treue des berühmten Spielers zu seiner ersten Frau und dann, nachdem er Claudia Strunz traf, zu dieser Zweitliebe.
Wie gesagt: Den einen oder anderen Altfan mag das Buch in seinem Urteil über Effenberg bestätigen. Für andere ist der Vorabdruck in der Bildzeitung wirklich genug.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nun hat auch Stefan Effenberg sich genötigt gefühlt über sein bisheriges Leben in einem Buch zu sinieren. Nein er hat sich bis jetzt nicht durch die Schauspielerei (nicht durch die, die ich meine)oder durch politische Aktivitäten hervorgetan.
Er war oder ist Fußballprofi und fühlte sich wohl genötigt auf den Dieter Bohlen Zug aufzuspringen. Er hatte mit seinem Buch ja einen ziemlichen Erfolg und ich finde es war noch einigermaßen witzig geschrieben.
Effenberg berichtet in seinem Buch über Schlägereien, die er provoziert hat und ähnliche Vorfälle, wie ein Penner der vor seinem Haus lag.
So zieht sich das Buch über 350 Seiten hin. Das gesamte Buch ist nun wirklich in einer extrem einfachen Sprache verfasst, wo durch man das Buch im nu durchlesen kann.
Insgesamt gesehen hat sich Effenberg hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mir will nicht einleuchten, warum er sich genötigt fühlte so ein Buch zu veröffentlich. An seiner Verbundenheit zur Literatur kann es ja wohl nicht gerade gelegen haben. Er gab ja selbst auf einer Pressekonferenz zu, in letzter Zeit natürlich das Buch von Bohlen gelesen zu haben. Ebenfalls erzählte er, dass er seinen Kindern auch Kinderbücher vorlese.
Das Buch ist über die gesamte Strecke nicht über Boulevardzeitungs niveau verfasst und absolut nicht interessant oder spannend geschrieben. Es ist wirklich eines der Erkenntnisarmsten Bücher die ich gelesen habe. Ich kann nur sagen, dass es wirklich bessere Investitionsmöglichkeiten für 19,90 Euro gibt!!!!!!!
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Von Ein Kunde am 7. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Schon der Vorabdruck in der Zeitung mit den ganz großen Buchstaben brachte ja nun nicht das zutage, was dem potentiellen Leser vollmundig versprochen wurde (Ho, Ho: einige Personen werden zittern). Hmm, na ja.
Wen interessiert es denn wirklich wer wann, wo, wonach einen "Kleinen Feigling" trinkt? Sehr spannende Episoden aus Effes Leben, mein lieber Mann....
Dass Martina Effenberg nicht gerade sehr begeistert war von der Affäre ihres Mannes scheint logisch zu sein. Aber auch diese sensationell spannende Tatsache wird nochmal dramatisch aufgewärmt. Es ist ja nicht zu glauben, wie spannend Effes Leben doch ist und welch sensationell, nie dagewesenen Erkentnisse der Leser gewinnt...
Dieses Buch bedient lediglich jene Anforderungen, welche der Boulevard setzte. Banalitäten auf jeder Seite. Aber was will man den auch schon von jemanden erwarten, der neunzehnjährig mit dem Luftgewehr Lampen ausschießt und dessen Freundin Probleme hat, das Wort "emotional" (Strunz: "emotionel") richtig auszusprechen...
Ich kann jedem nur den Tipp geben: Lest das Buch im Laden quer. Das habe ich áuch gemacht und das reicht. Die halbe Stunde ist eigentlich schon vertrödelte Zeit, aber man sollte das Buch nun wirklich nicht kaufen: Es ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt werde. Meine Toleranzgrenze ist ja hoch, aber sowas ist echt schlimm. Ich bin ja mal gespannt welcher B - bzw. C - Klasse Promi als nächstes mit seiner packenden Lebensgeschichte aufwartet.
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Format: Gebundene Ausgabe
So schlecht wie Effe als Spieler war, ist das Buch nicht. Es ist noch viel, viel schlechter. Lassen wir einmal den ganzen Singsang um tolle Marketingkonzepte und alte Männer, die mal so richtig respektiert werden wollen, beiseite, so bleibt doch nur die Frage übrig: Ist es schlimmer die Menschheit mit dieser Gülle ungefragt vollzuschütten oder darüber auch noch eine Kritik zu schreiben?
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Von Ein Kunde am 16. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
ja, das hat er definitiv, und zwar seine dummheit. dieses buch ist zum einschlafen und beschreibt nur, wie sich ein dummer prolet mit minderer intelligenz selber hochspielt und auch anscheinend noch stolz darauf ist, was er darstellt. das er keine ahnung hat, kann man an seiner ach so genialen antwort auf die frage, welches buch ihn am meisten bewegt hat beschreiben. seine antwort war 'die hitler tagebücher'. ja, und jetzt hat diese intelligenzbestie ein buch geschrieben in dem er all dies lobpreist unter anderem auch, wie toll es mit seiner neuen frau ist. es ist ihm natürlich völlig egal, dass er sie einem früheren freund ausgespannt hat. aber dies beschreibt effenberg halt allzugut, ein mann, der nur für sich selbst lebt, dabei anderen das leben so schwer wie möglich macht und noch stolz darauf ist.
das einzige wofür sich demnach dieses buch eignet ist klopapier.
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