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Wir haben schon immer im Schloß gelebt Taschenbuch – 1991


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 221 Seiten
  • Verlag: Diogenes (1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257219253
  • ISBN-13: 978-3257219258
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,3 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 329.771 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Shirley Jackson ist in Deutschland bislang eine zu Unrecht immer noch unbekannte Verfasserin von Kriminalromanen. Sie wurde 1919 in San Francisco geboren und unterrichtete an der Syracuse University in New York. In ihrem Todesjahr, 1965, erhielt sie den begehrten Edgar-Allan-Poe-Preis.

Ihr Roman Wir haben schon immer im Schloß gelebt erzählt die Geschichte von Mary-Katherine und ihrer Schwester Constance, die zusammen mit ihrem Onkel Julian, der an den Rollstuhl gefesselt ist, draußen am Dorfrand leben. Die Geschichte wird von Mary-Katherine rückblickend geschildert. So ganz geheuer sind die Personen dem Leser nicht. Doch wem soll er trauen?

Mary-Katherine macht einen naiven, kindlichen Eindruck, wenn sie zweimal pro Woche ins Dorf einkaufen geht. Sie lebt vollkommen in ihrer eigenen Fantasiewelt und ist nach außen hin absolut kontaktscheu. Am liebsten richtet sie ihr Haus auf dem Mond ein. Onkel Julian beschäftigt sich ausschließlich mit der Aufzeichnung der tragischen Ereignisse und bringt laufend die Personen und Handlungen durcheinander. Da schwirrt oft nicht nur ihm selbst der Kopf. Am Vernünftigsten erscheint Constance -- und ausgerechnet sie soll die Giftmorde begangen haben? Immer wieder fragt sich der Leser, wem er in der Erzählung glauben kann. Ab und zu geht das so weit, dass er an sich selbst zu zweifeln beginnt.

Shirley Jackson schildert in diesem Roman die Tiefen der vordergründigen Realität und die Macht der Fantasie, die hier so stark erlebt wird, dass es ihnen nicht mehr gelingt, nach Maßgabe dessen, was sie sehen, zu handeln, sondern sie sind gezwungen, ihre Handlungen entsprechend ihrer Traumwelt auszuführen. Für den Leser ist es aufregend und unheimlich zugleich zusammen mit der Erzählerin die Übergänge zwischen der gegenständlichen Ebene und der zweiten -- unwirklichen -- Realität zu überschreiten.

Erfreulicherweise hat der Diogenes-Verlag weitere Werke von Shirley Jackson in Vorbereitung -- man darf darauf gespannt sein. --Manuela Haselberger

Pressestimmen

"Shirley Jacksons bestes Buch. Sie fügt dem klassischen Zubehör der Gespenster-Geschichten noch einen Hauch Freud bei und macht damit die ganze Welt betroffen." (The New York Times Book Review)
"Das Bemerkenswerte an dieser schaurigen Familienchronik, die zuletzt in eine seltsame Überlebens-Idylle einmündet, ist die unangestrengte aber zwingende Logik, mit der sie sich entwickelt und die nichts mit der verzwickten Konsequenz eines klug angelegten Krimis zu tun hat. Von vornherein ist klar, daß die anmutige rosig-blonde Constance die Mörderin ist. Sie verliert dabei seltsamerweise - auch für die Leser - nichts von ihrer lichten Anmut. Es ist, als habe sie eigentlich nichts mit der Sache zu tun, als lebe sie - wie die jüngere Schwester - in einer kaum von realen Vorgängen berührbaren Sonderwelt nahe dem Wahn, die von der Angst vor den Fremden und dem Haß auf sie bestimmt wird. Ein Paar schrecklicher Kinder Cocteauscher Machart." (Süddeutsche Zeitung)
"Hier hat der Altmeister des Grauens und des Bösen, Edgar Allan Poe selbst, Pate gestanden. Wen wunderts, wenn am Ende des Romans die Geborgenheit jedoch wieder hergestellt ist. Der Leser bleibt verunsichert, denn sich einfach auf die Seite des merkwürdigen Kindes zu schlagen hieße schließlich, die gesellschaftliche Ordnung zu mißachten. Sie bleibt verborgen und unverständlich, die Welt von Mary Katherine Blackwood, aber spannend." (Norddeutscher Rundfunk)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silvan Prefetzky am 13. August 2003
Format: Taschenbuch
"Wir haben..." ist mit Sicherheit eines der beklemmensten Stücke Literatur, die heutzutage zu lesen sind, ein Kurzroman von geradezu fantastischer Intensität, so man denn bereit ist, sich in die Geschichte hineinfallen zu lassen.
Shirley Jackson, die Autorin von "Spuk in Hill House" (*****) erschafft mit diesem Roman ein finsteres Panorama, das Elemente aus Psychodrama, Krimi und Märchen kunstvoll miteinander verflechtet.
Zentrum der Erzählung ist das Mädchen Merricat, die mit ihrer größeren Schwester Constance und einem an den Rollstuhl gefesselten Onkel allein auf einem langsam aber sicher verfallenden Anwesen lebt nahe einer Kleinstadt lebt. Einst war die Familie sehr einflußreich, doch eines Abends wurden die meisten Familienmitglieder durch eine Überdosis Arsen im Essen vergiftet. Von da an begegneten die Stadtbewohner den Überlebenden mit Mißtrauen, Angst und leiser Abscheu, eine explosive Mischung. Constance kümmert sich um Merricat mit einer Art liebevoll mütterlicher Resignation, während die jüngere Schwester selbst in einer Art kindlich-trotzigem Schwebezustand verharrt, einerseits der Stimmung gegen ihre Familie gewahr, andererseits trotz ihres fortgeschrittenen Teenageralters in einer Traumwelt lebend, die der Realität sehr nahe ist. Ängstlich darauf bedacht, den Status quo des Trios nicht zu verändern, glaubt Merricat immer noch an Magie und Flüche und sichert sich, ihre Handlungen, ihre Verwandten und das Anwesen auf diese Art und Weise mit selbstgemachten Talismanen ab.
Das Streichholz zum Scheiterhaufen liefert schließlich ein engagierter Cousin, der zum Ausbruch aus der Enklave auffordert und das fragile Gebilde erschüttert.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dark swan am 22. Januar 2008
Format: Taschenbuch
Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Wucht hat wie dieses. Das so beklemmend, ausweglos und verführerisch ist wie dieses.

Shirley Jackson ist eine ausgezeichnete Autorin. In den USA gehört sie zum Kanon, in Deutschland ist sie weitgehend unbekannt. Sicher - im Bereich des Unheimlichen, des psychologischen Horrors ist sie durchaus ein Name, doch ihre Texte sind mehr als bloße Schauergeschichten, Gruselsezenarien und Gothic Novels. Shirley Jacksons Texte sind literarisch.

"Wir haben schon immer im Schloß gelebt" ist nur hundert Seiten lang, ein unauffälliges kleines Bändchen. Der Klappentext verspricht die Geschichte zweier Mädchen, Geschwister, die nach einem verheerenden Unglück als einzige Überlebende der Familie in einem Schloß weiterleben. Vom Dorf werden sie geächtet, und keine der beiden bemüht sich, diesen Umstand zu ändern.

Dies also ist die Geschichte, die auf der Oberfläche erzählt wird. Mit großer Spannung und einer blutvollen Sprache. Doch es ist eben nur die Geschichte auf der Oberfläche. Bereits nach einer Seite merken wir, daß hier noch eine zweite, eine ganz andere Geschichte erzählt wird: Wir befinden wir uns mitten in einem psychotischen Hirn. Langsam spüren wir: Nichts ist so, wie wir es lesen.

Dies ist ein Schauerroman und es ist keiner. Die Geschichte ist zugleich real lesbar und als Bild. Natürlich gibt es dieses Schloß, aber nur auf der Oberfläche der Geschichte. Tauchen wir ein wenig tiefer in unser eigenartiges Gefühl beim Lesen, tauchen UNTER die Oberfläche, wird dieses Schloß zum Hirn eines Menschen, der dieses Buch erdenkt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Die Erzählerin des Buches, Merricat, berichtet von ihrem Leben auf einem Schloß, das außerhalb der Realität zu liegen scheint. Hier gelten andere Gesetze, seitdem fast die gesamte Familie durch eine Vergiftung ums Leben gekommen ist. Übrig geblieben sind nur Merricat, ihre Schwester Constance und ein Onkel, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Zweimal die Woche macht Merricat sich auf den schwierigen Weg ins Dorf. Diese Ausflüge plant sie bis ins kleinste Detail, um möglichst wenig Dorfbewohnern über den Weg zu laufen. Denn diese beäugen sie argwöhnisch, wurde doch nie aufgeklärt, was es mit der Vergiftung auf sich hatte. Doch Merricat und ihre Schwester scheinen mit ihrer eigenen Welt zufrieden zu sein. Bis eines Tages ein Cousin zu Besuch kommt und alles durcheinander bringt. Merricats Zauber, die das Schloß so gut vor den Dorfbewohnern geschützt haben, wirken gegen ihn nicht und sie muß zu anderen Mitteln greifen.
Die Autorin versteht es hier sehr gut, den Leser in die Gefühlswelt eines Mädchens eintauchen zu lassen, das durch äußere Einflüsse zu einem sehr ungewöhnlichen Leben gezwungen wird. Wie sie damit umgeht, und was sie daraus macht, ist wirklich lesenswert. Das einzige Problem, das ich mit dem Buch hatte, war das Alter der beiden Schwestern. Mir kamen beide wesentlich jünger vor, als sie tatsächlich waren, aber vielleicht ist ja auch das ein stilistisches Mittel.
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