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Du hättest leben können
 
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Du hättest leben können [Taschenbuch]

Stefanie Bachstein , Thomas H. Loew
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 3., Aufl. (18. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404614801
  • ISBN-13: 978-3404614806
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 183.549 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Dr. med. Bernhard Mäulen, Institut für Ärztegesundheit, Villingen, 01.08.2002

"Ein sehr lesenswertes Buch für alle Beteiligten an einem Kunstfehler!

- Für die Opfer, damit sie sich darauf einstellen, wie mühsam und lang der Weg zur Gerechtigkeit und Wahrheit ist;

- Für die Ärzte, damit sie erfahren, wie immens wichtig es für die Betroffenen ist, dass die Wahrheit gesagt, zugegeben und akzeptiert wird und dass Ärzte sich auch entschuldigen.

Mit großer menschlicher Reife vermag die Mutter/Autorin die Position der Ärztin zu verstehen, ihre Gewissenskonflikte, ihr Leid und auch das ihrer Familie zu würdigen. Insofern bricht sie - und das ist immer noch sehr selten - aus dem einseitig schwarz-weißen Anklage-Denken heraus, das ansonsten die Kunstfehlerprozesse oft so unsäglich macht"

Kurzbeschreibung

Für Stefanie Bachstein wird an jenem Frühlingsmorgen vor vier Jahren der Alptraum jeder Mutter wahr: Ihre kleine Tochter Jule erleidet auf dem Weg zur Schule einen Unfall, als sie zwischen parkenden Autos auf die Straße läuft. Rettungshubschrauber und Notärztin sind wenige Minuten später zur Stelle. Doch auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt die Siebenjährige.Kurz darauf erfährt die Familie, dass Jule nicht an den Folgen des Unfalls starb, sondern weil die Notärztin sie falsch behandelt hatte. Statt in die Luftröhre führte sie den Intubationsschlauch in die Speiseröhre ein, wodurch das Mädchen minutenlang ohne Sauerstoff blieb. Die junge Mutter geht einen ganz eigenen Weg, um diesen tragischen Vorfall zu verarbeiten: Sie sucht das Gespräch mit der jungen Notärztin, entdeckt hinter der Maske der Medizinerin den verzweifelten Menschen und reicht ihr die Hand. Und trotz des Schmerzes um ihr geliebtes Kind beginnt sie mit viel Einfühlungsvermögen, Durchhaltekraft und Kreativität einen Kampf für sich, ihre Familie und die Ärztin gegen Versicherungen, Institutionen und Politiker ═ gegen ein System von Unwahrhaftigkeit und gegen den Mythos von der Unfehlbarkeit der Ärzte ... Du hättest leben können ist der Bericht einer Mutter, die ihre Tochter verlor. Aber vor allem ist es auch das Portrait einer bewundernswerten Frau, die mit ihrem konsequenten Streben nach Gerechtigkeit und Ehrlichkeit Mut macht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Yvonne
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist nicht nur einfach ein buch. Es ist mehr. Es ist eine wahre Geschichte, die einen zu Tränen rührt. Sie ist sehr gut geschrieben. Menschlich und mit sehr viel gefühl. Das lesen ist nciht einfach nur ein lesen. Es ist ein leben und bei jeder Seite, auf der ich mehr erfahre, kann ich die Situation besser vor Augen sehen. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sich eine Mutter in einer solchen Sizuation fühlt und es ist einfach bewundernswert, wie diese Mutter gekämpft hat, nur um aus einer solch schweren Situation etwas gutes wachsen zu lassen. Das Samenkorn wächstin der Erde und erblickt nach einiger Zeit das Licht der Welt. SO ist es auch mit dem Kampf um Gerechtigkeit und dem innigen Wunsch aus dem Tod der so geliebten Tochter etwas gutes wachsén lassen zu können. Es hat seine Zeit gedauert aber es hat dennoch geklappt. Mit viel Mühe, Schweiß und Tränen...aber es hat geklappt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In Stefanie Bachsteins aufrüttelndem Buch wurde umgesetzt, was Herr Professor Rothmund im April 2005 auf dem Chirurgenkongress in München forderte: "Seine Zunft solle die Politik des Schweigens beenden und Konsequenzen ziehen, denn an Behandlungsfehlern stürben in Deutschland mehr Menschen als im Straßenverkehr".
Als betroffne Mutter beschreibt die Autorin mit großer Fairnis dieses komplexe Thema um Schweigen, Schönreden und Leugnen eines Medizinfehlers, aus dem niemand hätte lernen können, wenn auch die Autorin geschwiegen hätte.

Ein empfehlenswertes Buch, das bei Medizinern und Verantwortungsträgern der verfassten Ärzteschaft noch viel mehr bewirken wird, als die Autorin jetzt schon erreicht hat.

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch von Stefanie Bachstein ist jedem Leser wärmstens zu empfehlen. Für Ärzte und Pflegepersonal in der Ausbildung sollte es zur Pflichtlektüre werden.
Frau Bachstein beschreibt in ihrem Erfahrungsbericht wie ihre Tochter Jule durch einen ärztlichen Behandlungsfehler sterben musste und was dies für sie, ihre Familie, aber auch die behandelnde Notärztin für Folgen hatte.
Da ich selber im medizinischen Bereich tätig bin, weiß ich, dass hier ein Tabuthema angesprochen wird, von dem jährlich eine Vielzahl von Patienten und Angehörigen betroffen sind, nämlich ärztliche Behandlungsfehler. Es ist dringend an der Zeit, dass hier ein Umdenken stattfindet. Frau Bachstein fordert in ihrem Buch einen anderes Verhalten seitens der Ärzte, deren Versicherungen und der Rechtssprechung, wenn so ein Fehler passiert ist und Behandlungsfehler werden immer wieder passieren, denn Ärzte sind eben auch nur Menschen und als solche leider nicht unfehlbar. Bemerkenswert ist, dass Frau Bachstein nicht nur die Sicht der Betroffenen aufzeigt, sondern ebenso nach der Sicht der Ärztin fragt. Dies ist in Anbetracht ihres persönlichen Verlustes mehr als bewundernswert. So wird auch auf einen Mangel in der Ausbildung zum Notarzt aufmerksam gemacht.
Frau Bachstein schreibt, sie hoffe, aus Jules Tod würde etwas Gutes wachsen. Ich bin sicher, dass sie mit diesem Buch einen Stein ins Rollen gebracht hat, der diese Hoffnung zur Realität werden lässt!
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gelungene Darstellung von Trauer/Wut/Verzeihen
In diesem Buch werden die Phasen, die man nach dem Verlust eines Kindes durchlebt, sehr anschaulich beschrieben. Der Autorin ist es gelungen, dass man jeden einzelnen Schritt bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Leseratte72 veröffentlicht
wunderschön und lehrreich
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Vor 18 Monaten von S. Nusser veröffentlicht
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Veröffentlicht am 28. August 2009 von Physician
Ein wundervolles Buch
Hab noch nie ein besseres Buch gelesen.Mehr als 5 Mal nacheinander hab ich es gelesen.
Veröffentlicht am 21. Februar 2009 von Heidi Weber
Ein Muss für Verantwortungsträger in der verfassten...
Wie Stefanie Bachstein es in ihrem Buch fordert, haben Mediziner eine neue Kultur der Selbstkritik etabliert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2008 von K.L.
Du hättest leben können - einfach unbeschreiblich
Seit zwei Jahren habe ich nun dieses Buch und ich muss agen, dass es einfach unbeschreiblich ist. Normal bin ich kein Lesewurm aber dieses Buch ist einfach naders. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2005 von Yvonne
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In diesem psychologisch interessanten Buch erfährt man viel über eine Autorin, die nicht über den tragischen Verlust ihrer Tochter hinweggekommen ist. Lesen Sie weiter...
Am 21. August 2005 veröffentlicht
Wichtige Titel zum Verständnis der Arzt-Patienten Beziehung
von Dr. med. W. Oertel - Redaktion Deutsches Medizin Forum

Es gibt - neben der einschlägigen Studien- und Fachliteratur - einige Bücher, die jeder gelesen habe sollte,... Lesen Sie weiter...

Am 9. Januar 2003 veröffentlicht
beeindruckt - betroffen
Das Buch von Stefanie Bachstein mit der Thematik"Tod durch ärztlichen Kunstfehler" hat mich tief beeindruckt und gleichzeitig auch sehr betroffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2002 von Christiane
Hineingehen ...
Es ist wirklich beeindruckend, wie Stefanie Bachstein es schafft, den Tod ihrer Tochter zu verarbeiten. Lesen Sie weiter...
Am 9. Juli 2002 veröffentlicht
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