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Essentielle Enzyklopädie zum Geistigen Heilen, 25. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Buch vom geistigen Heilen - Möglichkeiten, Grenzen, Gefahren. (Book on Demand) (Unbekannter Einband)
Harald Wiesendangers Buch ist für all jene, die sich einen Überblick über das Phänomen geistiges Heilen verschaffen wollen, eine der lohnendsten Investitionen. Im deutschsprachigen Raum ist sein Werk meines Wissens die Pionierarbeit schlechthin zu diesem Thema, und noch immer ist es vom Gehalt her unerreicht, und in Sachen Seriösität und Qualität gehört es zu den wenigen wirklich überzeugenden Büchern über Geistheilung, die mir bekannt sind. Wiesendanger geht gleichzeitig mit Offenheit und gesunder Distanz, Faszination und Sachlichkeit an ein Thema heran, das ja gerade zur Zeit auch in den Medien ein gewisses Echo findet (wobei sein Buch dazu einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet haben dürfte). In diesem führt er Heilungsberichte, Aussagen bekannter Heiler über ihre Arbeit, Schulmedizinische Untersuchungen und Experimente (z.B. mentale Beeinflussung von pflanzen-u. Bakterienwachstum, nachgewiesene Wirkung von "Gesundbeten")an, und nähert sich vielen Aspekten wie z.B. Fernheilung, Gruppenheilungen, Heilung an besonderen Orten, und letztendlich der Frage nah der Kraft des "Geistes" an sich. Auch ist sein Buch für den Heilungssuchenden auch ein wertvoller Ratgeber auf der Suche nach einem geeigneten Heiler, und die, wie gesagt, immer noch umfassendste Darstellung der Erkennung und Behandlung von Krankheiten auf geistigem Wege, mit einer wertvollen Botschaft der Hoffnung: auch wenn die Schulmedizin dir nicht helfen kann, oder dich sogar aufgegeben hat, brauchst du noch längst nicht aufgeben. An geistigem Heilen ist unleugbar etwas dran, wie durch unzählige Heilungen und deutliche Besserungen gezeigt wurde.
Meiner Meinung nach weitere seriöse Autoren zum Thema geistiges Heilen: Clemens Kuby, Horst Krohne.
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Bemerkenswert, 27. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Buch vom geistigen Heilen - Möglichkeiten, Grenzen, Gefahren. (Book on Demand) (Unbekannter Einband)
Ich stufe mich in die Kategorie "kritischer Leser" ein und bin außerdem nicht sonderlich eso-gläubig. Dennoch hat mich dieses Buch beeindruckt, da sehr viele wissenschaftliche Studien geschildert werden, die tatsächlich Effekte des geistigen Heilens nachweisen können. Dabei handelt es sich teilweise sogar um kontrollierte Double-blind-Experimente oder auch um Experimente an so unbestechlichen Kreaturen wie Baktieren oder Kressesamen. Hier gibt es Hinweise auf Kräfte, die sich nicht ohne weiteres wiederlegen lassen.
Andererseits: Papier ist schon geduldig und es tummeln sich auch unter den Forschern viele Scharlatane, die mit aufsehenserregenden Foschungsresultaten zu Geld und Berühmtheit zu kommen hoffen - auch wenn sie dafür geschönte Berichte und Daten u. gewagte Interpretationen vorlegen müssen. Das ist schon in der "seriösen" Wissenschaft viel zu häufig so und dürfte im Bereich Parapsychologie kaum anders sein.
Dieses Buch regt aber zum Nachdenken an, denn die Gesamtdarstellung könnte ebenso gut richtig sein und der Autor selber wirkt vertrauensürdig und gibt denjengen Patienten, die es mit geistiger Heilung versuchen möchten, einen guten Leitfaden in die Hand.
Außerdem hat er vollkommen recht, daß die Freiheiten der "geistigen" Behandler, seien es Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) oder eben geistige Heiler, ungerechtfertigt und unsinnig unterdrückt werden. Schließlich geht von ihnen weniger Gefahr durch Schaden aus als insgesamt durch ärztliche Kunstfehler und Stümperei angerichtet wird (dies trifft natürlich nicht auf alle ärtzliche Behandlungen zu!).
Sicher würde es reichen, wenn Psychotherapeuten oder geistige Heiler einfach nur verpflichtet würden, vor jeder Behandlung einen ärztlichen Attest des Patienten einzufordern, damit keine körperlichen Erkrankungen übersehen werden. Alle anderen Auflagen (Prüfungen, Altersbeschränkungen, bestimmte Schulabschlüsse usw.) machen keinen Sinn, denn sie sagen nichts über die Qualität der Behandlung aus.
Außerdem sollte man den Patienten auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung zutraun. Und schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß Krankenkassen oder Gesundheitsbehörden sachliche Informationsbroschüren herausgeben, die über seröse Behandlungen (nicht zu teuer, persönlich und ohne Heilsversprechen) informieren.
Denn wenn alles reglementiert wird, ensteht auch nicht neues und unter einseitiger Methodik leiden nur die Patienten, denen nicht geholfen werden kann, weil die Schulmeidzin nicht immer den richtigen Ansatz findet. Fortschritt kann eben nur in Freiheit enstehen und wir sind noch lange nicht so weit, daß wir keine Verbesserungen oder neue Methoden mehr bräuchten.
Es ist daher nach meiner Ansicht gleichgülig, ob man an geistges Heilen glaubt oder nicht, denn solange es nützen KÖNNTE darf es niemandem vorenthalten werden! Und niemand - schon gar keine Statistik - kann abschließend beurteilen, ob es im Einzelfall nützlich ist oder nicht.
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