40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr nützliches Buch - Bestzeit verbessert !, 25. Januar 2008
Das Grundproblem für einen mittelprächtigen Hobby-Marathoni wie mich besteht in der Auswahl eines geeigneten Trainingsplans für mein Leistungs-Niveau. Ich habe vor über 10 Jahren mit dem ersten Steffny Buch angefangen - damals gab es so gut wie keine anderen Publikationen zum Thema. Das war besser als nichts. Das heutige Steffny/Prahmann Buch besitze ich auch - das ist natürlich schon deutlich besser, vor allem übersichtlicher und schöner vom Layout. Das Buch von Hubert Beck hat sich für mich in der Praxis jedoch als die beste Wahl erwiesen: ich habe mein ehrgeiziges Ziel, die 3:30 zu knacken mit einer 3:25 locker geschafft, indem ich mich einfach an den entsprechenden Trainingsplan gehalten habe. Dafür brauchte ich keinen Lauf-Treff und auch keine Fern-Betreuung übers Internet. Die Hinweise zum Training sind ausführlich, aber nicht weitschweifig. Zum Hintergrund-Wissen kann man sich einiges an interessanten Informationen holen, so dass man das Buch wieder und wieder gerne zur Hand nimmt. Kompliment an den Autoren, der sich übrigens auch nicht zu schade ist, mal eine Nachfrage per E-Mail zu beantworten !
Nachtrag: Beim Berlin Marathon 2008 konnte ich meine Leistung erneut steigern und bin mit 3:18 durchs Ziel gelaufen. Ich habe mich an den 3:15er Plan von Hubert Beck gehalten, weiter nichts. Die Radfahr- und Schwimm-Einheiten habe ich sogar komplett weggelassen - stattdessen lieber zweimal die Woche Kraft-Training bei Kieser. Der Zeitaufwand war daher noch sehr vertretbar und es ist natürlich höchst motivierend, wenn man sich in meinem Alter (Jahrgang 1959) in relativ kurzer Zeit noch ziemlich deutlich verbessern kann !
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewertung des Buches - NACH dem Marathon ;-), 8. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Das grosse Buch vom Marathon: Lauftraining mit System. Marathon- und Halbmarathon Training, für Einsteiger, Fortgeschrittene und Leistungssportler - ... Krafttraining, Ernährung, Gymnastik (Broschiert)
Hallo,
Zur Theorie, d.H. alles VOR dem Marathon:
Ich habe im vergangenen Herbst angefangen halbwegs regelmässig zu laufen. Ohne Plan, so wie's eben in die Zeit passte, im Schnitt ca. 20km/Woche. Kurz vor dem 40ten Geburtstag kam dann die Idee: Wenn nicht jetzt den ersten Marathon laufen, wann dann?
Im Juni (ca. 15 Wochen vor dem Marathon) habe ich dann angefangen mit den Informationen aus dem "Grossen Buch des Marathons" und genau nach Plan zu trainieren. Mein Ziel waren die 4Stunden für den ersten Marathon, und zur Sicherheit habe ich den 3:45er Plan gewählt.
Den Plan habe ich praktisch zu 100% eingehalten, nicht geschludert, nur mal die eine oder andere Trainingseinheit einen Tag vor oder zurück verschoben. Dazu das angegebene Krafttraining und regelmässiges Stretching. Auch bei der Ernährung vor dem Wettkampf habe ich mich die Angaben gehalten.
Das Carboloading habe ich in den letzten 4 Tagen hauptsächlich mit Vitargo gemacht, und früh vor dem Start noch einen Becher davon (mit Electrolyten) reingeschüttet. Ansonsten normal gegessen.
Ich konnte den Plan immer durchhalten, auch wenn schon ab und an die Grenzen für einen Laufeinsteiger spürbar wurden.
Das Vorgenannte als Basis, es macht ja keinen Sinn über einen Plan bzw. in dem Fall ein komplettes Buch zu schreiben den man nur teilweise eingehalten bzw. angewendet hat.
Zur Praxis, d.h. den Ergebnissen:
Vor Beginn des Trainings nach Plan habe ich den entsprechenden 10km Test gemacht und kam bei 53 Minuten heraus.
Nach 2 Wochen Training wurden daraus 48:53min und nach 4 Wochen 45:26 wobei die Läufe gefühlt immer angenehmer wurden.
Am letzten Sonntag war's dann so weit, der 12 Wochen Plan für die "Spezielle Vorbereitung" war abgeschlossen, ich stand am Start zum Marathon.
Ich hatte mir vorgenommen mit gewisser Sicherheit auf die 4h zu laufen und erst in der zweiten Hälfte noch anzuziehen - wenn möglich. Die Rechnung ging auf, auch wenn die Endzeit bei einem schnelleren Einstieg besser ausgefallen wäre. Für das Debut war die Zeit aber nur Prio 2.
An der HM Wende habe ich meinen ersten und bei ca. km 32 den zweiten Gelpack reingeschlürft. Wurgs. Nach km 30 habe ich die Geschwindigkeit moderat angezogen, der Mann mit dem Hammer sollte ja erst noch kommen!? Die ab km 35 erreichte Geschwindigkeit von ca. 5min/km konnte ich dann bis in's Ziel halten und noch mit einem Sprint einlaufen - nach 3h 51min.
Mit dem Ergebnis bin ich super zufrieden zumal ich keine 100% gegeben hatte und danach ausser Druck auf den Knien und müden Beinen fit war. Die ganzen Ängste beim Start "Wann kommt der Einbruch", "Wie hart schlägt der Hammermann zu" etc. waren grundlos, es lief wie geschmiert.
Fazit: Ich kann den Beck absolut empfehlen. Das Training hat 100%ig das geplante Ergebnis ermöglicht. Ich werde auf jeden Fall bei den Plänen bleiben für das (Fern-)Ziel über die 3:45 - 3:30 - 3:15 - auf eine Marathonzeit mit einer "2" vorne zu kommen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass ich mit einem anderen Plan in dieser Zeit schneller an mein geplantes Ziel gekommen wäre.
Wenn's ginge würde ich hier 10 Sterne geben!
Nachtrag aus gegebenem Anlass: Nachdem der erste Marathon so gut lief habe ich es dann doch übertrieben (ich schrieb ja oben selbst: Genau an den Plan halten!). Ich wollte schon 7 Wochen nach dem ersten Marathon den zweiten laufen, und natürlich gleich mit einer Steigerung der Zeit. Also voll weiter trainiert, es lief auch wirklich super, und - 2 Wochen vor dem Marathon kam dann die Strafe in Form eines massiven Einbruchs. Der Puls ging in schwindelerregende Höhen, die Leistung dagegen gegen Null. Beim Marathon war eigentlich schon bei km 5 klar - das wird nix. Trotzdem weiter draufgehalten und dann bei km 24 ganz abgebrochen.
Im Ergebnis musste ich ein Jahr aussetzen und bin jetzt erst wieder im Training das ich nach dieser Zeit natürlich erneut beim bekannten 3:45 Plan aufsetzen musste.
Das Letztgeschriebene als Warnung von Einem der es selbst jetzt besser weiß ;-)
Beim "Beck" bleiben, nach dem Marathon schöööön regenerieren und dann wieder mit einem sauberen und zeitlich passenden Plan in die nächste Runde gehen.
Lieber erst in der folgenden Saison starten als etwas über das Knie zu brechen.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Marathon-Meisterwerk, 12. Juni 2006
Ich habe vor mehreren Jahren mit dem Langstreckenlaufen begonnen und hinkte meinem großen Ziel (3:30 h) immer um einige Minuten hinterher. Doch seit ich mich an Hubert Becks Meisterwerk orientiere, geht es mit meiner Marathon-Karriere steil bergauf. Die Trainingspläne halten, was sie versprechen, manchmal sogar mehr als das: In nur 9 Monaten konnte ich meine Bestzeit von 3:35 auf 3:03 verbessern. Das motiviert!!!
Das Buch gibt Antwort auf nahezu jede Frage rund um das Thema Marathon und ist sowohl für erfahrene Marathonläufer als auch für alle, die sich der großen Herausforderung noch stellen wollen, unbedingt zu empfehlen. Es ist vom ersten bis zum letzten Kapitel spannend zu lesen und hervorragend illustriert.
Die persönlichen Erfahrungen des Autors selbst und vieler anderer Marathonis geben dem Buch eine ganz besondere Note.
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