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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grafisch wie inhaltlich genial!,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der große Tote 01: Die Tränen der Bienen (Gebundene Ausgabe)
Pauline ist bedient. Wie konnte sie nur auf die Idee kommen, mitten in der Bretagne für ihr Examen in Wirtschaftswissenschaften in zwei Wochen zu üben. Erst springt die dämliche Ente ihrer Freundin nicht an, dann lässt sich der Waldschrat, der ihr die Karre angeschoben hat, auch noch mitnehmen. Und nun bleibt sie vor dem Haus dieses bretonischen Hinterwäldlers liegen und hat kein Benzin mehr im Tank. Und die Nacht ist auch noch bitterkalt. Obwohl Pauline keine Lust hat, den Kerl um einen Gefallen zu bitten, betritt sie dessen Haus, um die Nacht im Warmen zu verbringen.Und was macht dieser Typ? Er legt sich in sein bequemes Bett und lässt ihr den alten, staubigen Sessel. Doch damit nicht genug, erzählt ihr der junge Bretone Erwan auch noch etwas von einem "Meister", den er am Morgen besuchen will und vom "Kleinen Volk". Der hat ja nicht mehr alle Meisen unter dem Pony. Und nun will dieser Erwan sie auch noch allein in diesem einsamen Haus zurücklassen. Nicht mit ihr. Pauline begleitet Erwan zu seinem Meister, der sich als uralter, nicht sehr entgegenkommender, langbärtiger Greis entpuppt. Zu allem Überfluss will er auch noch Erwan auf eine Reise zum "Kleinen Volk" schicken. Pauline, ungläubig und lästernd, wird vom Meister kurzerhand durch ein Elixier, das er ihr in die Augen tropft, in ein fremdes Land versetzt. Zu Paulines maßlosem Erstaunen scheint es das "Kleine Volk" tatsächlich zu geben und der Tropfen Flüssigkeit des Meisters öffnet tatsächlich eine Tür zwischen den Welten. Dummerweise lässt Pauline Sekunden bevor die Wirkung des Mittels nachlässt ihre Brille fallen. Dann verschwindet Erwan wie angekündigt und der Meister wendet sich zum gehen. Aber nicht mit Pauline. Sie schnappt sich die Pipette und träufelt sich zum Entsetzen des Meisters ein wenig davon in ihr Auge und findet sich inmitten einer Stadt wieder, die von den seltsamsten Wesen bevölkert wird. Sofort macht sie sich auf die Suche nach Erwan. Pauline ahnt nicht, dass der eine Tropfen "Tränen der Bienen" sie diesmal zehn Tage in dieser Welt verleben lässt und das zu Hause in ihrer eigenen Welt zwei Jahre vergehen werden, ehe sie wieder durch die Tür zurück kann. Wer das Coverbild des Albums "Die Tränen der Bienen", dem ersten Teil aus der Serie "Der große Tod" länger betrachtet, ahnt bereits, dass der Inhalt ein wenig anders sein wird, als bei allen anderen Alben in der letzten Zeit. Zu sehen ist eine hübsche junge Dame, die ein sehr seltsames Wesen auf den Schultern durch ein undefinierbares, orangefarbenes Feld trägt. Sie hinterlassen in den seltsamen Pflanzen eine klare Spur, ansonsten ragen nur kahle Baumstümpfe in den Himmel. Immer wieder irrt der Blick zwischen dem Orange der Vegetation und dem hellblauen Wesen hin und her, streift den zum Betrachter ragenden Ast und verweilt kurz auf den Zügen der Frau. Garant für eine abgedrehte, humorvolle und unkonventionelle Story ist Autor Loisel, zuletzt mit einer Neuinterpretation von "Peter Pan" aufgefallen, und Zeichner Mallié. Auch der Serientitel "Der große Tod" und der Albumtitel "Die Tränen der Bienen" wirken sonderbar und vielversprechend. Um so überraschender beginnt dieses Album völlig unauffällig. Eine junge Dame, mit Leib und Seele Städterin und unabhängige Studentin, will für zwei Wochen Landluft schnuppern, um ihre Unterlagen für ein Examen in Wirtschaftswissenschaften zu korrigieren und zu studieren. Doch es kommt anders, ganz anders, als die Frau sich das denkt und als der Betrachter des Albums erwartet. Schnell wird klar, dass sich Schicksalhaftes zusammenbraut über Erwan und Pauline, die bald entgegen ihrer anfänglichen Abneigung aufeinander angewiesen sind. Doch neben dem Witz der Dialoge, dem wundervollen Tableau der Bilder und den herrlich komischen Szenarien, die sich entwickeln, ist es die innere Spannung der Handlung, die zunächst diffus und indirekt, später aber immer klarer, zutage tritt. Es braut sich im wahrsten Sinne des Wortes etwas zusammen über den Protagonisten. Der wirkliche Knalleffekt aber erwartet Pauline und Erwan erst auf der allerletzten Seite dieses Abenteuers, dass man innerlich aufgewühlt, erheitert und sehr zufrieden zur Seite legt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzung dieses Abenteuers nicht zu lange auf sich warten lässt, denn Antworten hat man im ersten Teil nicht erhalten. Stefan Erlemann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Neues Serie von Régis Loisel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der große Tote 01: Die Tränen der Bienen (Gebundene Ausgabe)
Pauline wollte sich eigentlich eine Auszeit nehmen, um für ihr Examen zu lernen, aber das Schicksal hat anders entschieden. In der Bretagne angekommen, streikt ihr Auto französischer Bauart (bis dahin also nicht ungewöhnliches).Erwan, ein Einheimischer, hilft ihr bei Starten ihres Fahrzeugs, woraufhin sieh ihn dankbar nach hause fährt, wo ihr Automobil erneut nicht weiter will. Doch entgegen allen Befürchtungen und Klischees ist Erwan kein Serienmörder, sondern nur hilfsbereit, und läßt sie (ohne sexuelle Hintergedanken) bei sich übernachten. Am nächsten Tag zeigt er ihr Cristo, einen Freund, der aussieht wie ein Einsiedler. Auch dieser ist kein schlechter Kerl, und Erwan und Cristo beschließen, Pauline für einen kurzen Moment in eine völlig andere Welt zu bringen. Doch das Experiment verläuft anders als Erwartet. Régis Loisel, bekannt durch seine Interpretation von 'Pater Pan' und Vincent Mallié haben hier den Auftakt zu einer interessanten Fantasyserie geschaffen, die durchaus Potential hat. Eine Welt neben der unseren, das ist nicht erst seit Narnia immer wieder ein gern gelesenes Motiv. Ob die Serie die großen Erwartungen nach 'Peter Pan' erfüllen kann, werden die nächsten Bände zeigen. Der Auftakt ist jedenfalls sehr unterhaltsam. Für 12 Euro bekommt man hier 56 Seiten Comicunterhaltung im Hardcover, was ein guter Preis ist. Schön wäre ein Anhang mit Skizzen etc. gewesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Surreal und wunderschön,
Rezension bezieht sich auf: Der große Tote 01: Die Tränen der Bienen (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderschöne und doch teilweise verwirrende Story! Sie beginnt sehr ruhig, fast 'normal'. Erst mit dem zusammentreffen Erwans und dessen seltsamen Erzählungen wird es zunehmend verwirrend, was sich steigert mit dem zusammentreffen dessen alten Freundes.Die 'Tränen der Bienen' welche dann die Geschichte richtig in das Land der Fantasie tragen und uns bekannt machen mit einem wunderschönen Volk, klein und seltsam, welches uns aber nicht wirklich vorgestellt wird. Wir erfahren nur verwirrende Fragmente, welche sich bis zum Finalen Ende zu einem erstaunlich umwerfenden Schluss steigern und uns wartend und hoffend zurück lassen... Dieses Comic übertrifft was es verspricht. Die Erzählweise ist natürlich erst einmal anders, aber nicht zu langsam. Die Bilder sind einfach nur schön, wie ein Traum. Alles in allem freut und hofft man auf den zweiten Band, der - und das ist eben das hoffen - die Erwartungen erfüllen muss und einiges erklären sollte! Nicht mit einem anderen Band mit 'Minimenschen' zu vergleichen und daher Bitte auch nicht gleichwertiges erwarten, wenn man es kauft. Es ist völlig anders, aber wunderschön und nur empfehlenswert! Vielleicht nicht gerade für Kinder aber es soll ja eine Menge jungebliebener Erwachsener mit Comicfreuden geben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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