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Das große Lexikon der DDR-Werbung
 
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Das große Lexikon der DDR-Werbung [Broschiert]

Simone Tippach-Schneider , Simone Tippach- Schneider
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Broschiert, August 2003 --  

Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896023721
  • ISBN-13: 978-3896023728
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.327.591 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 03.06.2002
Jens Bisky schwelgt zwar in der "Fülle des Materials", das die Autorin aus ihrer Privatsammlung an DDR-Werbung in diesem Band aufgeboten hat, doch er bedauert, dass keinerlei Analyse des Abgedruckten stattfindet. Genauso findet er die Beschreibungen etwas dürftig, so zum Beispiel, wenn ein Werbegedicht über Rotkohl ohne die zugehörige Abbildung erscheint. Zudem findet es Bisky sehr schade, dass die Betrachtungen der Autorin zu den einzelnen Werbekampagnen zumeist in den 70er Jahren enden und nicht referiert wird, was aus dem Artikeln und den sie herstellenden Betrieben geworden ist. Trotzdem hat der Rezensent "gern" in dem Band geblättert und mit großem Vergnügen die "verschollene Warenwelt" der DDR wiederentdeckt, wie er gesteht.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Werbung sollte in der DDR zum Kauf der Waren animieren, den Kunden informieren und Leitbilder des Konsums propagieren. Dabei ging es um den Absatz von Ladenhütern, aber auch um den Kaufanreiz für neu entwickelte Waren. Mit der Herstellung neuer Technik für die Haushalte, neuer Geräte für den Urlaub und zum Camping, neuer Kosmetik, künstlicher Nahrungsmittel und synthetischer Stoffe wurde die Werbung in der DDR geradezu zwingend, sie mußte auch Überzeugungsarbeit leisten. Dabei nutzte sie fast alle Spielarten des Metiers, von der Anzeige bis zum Werbefilm. Man gestaltete Schaufenster, führte Plakatwettbewerbe durch, gründete das Werbefernsehen, brachte Werbefunk und schaltete Kuponanzeigen. Neue Herstellungstechniken und die Möglichkeiten des Fernsehens prägten den Stil der Kampagnen ebenso wie der Einfluß westlicher Werbung. Doch Mitte der 1970er Jahre war alles vorbei.
Und heute ist jede Quellenrecherche zur Werbung in der DDR ein mühsames Unterfangen. Werbung war ein Stiefkind der Planwirtschaft und der Archive. Wenig wurde aufgehoben und aktenkundig aufbewahrt. Wer sich mit der Geschichte der Werbung in der DDR im weiten Sinne, d.h. ihren Medien, Machern und Kampagnen, beschäftigen will, benötigt vor allem ein Repertoire an zusätzlichen Suchwörtern und -begriffen, um in den Archiven, Bibliotheken und Antiquariaten fündig zu werden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen Umfassend informativ und preisgünstig, 1. Mai 2011
Ein umfassend informatives Buch über die Werbung in der DDR, ohne ins Ideologische abzurutschen. Der Preis ist - bezogen auf den Informationsinhalt - sehr günstig.Das große Lexikon der DDR-Werbung
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2.0 von 5 Sternen Wie viele Rezepte für Goldbroiler und Ei kenne Sie?, 11. November 2010
Von 
www.dirkengel.org (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Den Lesern in den alten Bundesländern steht eine exotische Entdeckungsreise bevor. Das unbekannte Land, um das es geht, wird von einem Gnom mit braunen Schwellkopf, blauen Hut und grünen Koffer regiert - dem sogenannten Messemännchen, einer von Leipzigs bekanntesten Söhnen. Es begegnen einem Begriffe wie Backstolz" von Rot-Plombe" - im Westen hatte man dafür Backpulver von Dr. Oetker. Wer's schaumig mag, gab Ba Du San" ins Badewasser - die Brüder und Schwestern im Westen griffen stattdessen zu Bade Das".

Sie haben es sicherlich schon erkannt - es geht um Werbung in der DDR. Alle Ostalgiker und die, die es werden wollen, haben nun Gelegenheit sich mit dieser für Wessis fremden Welt vertraut zu machen. Das große Lexikon der DDR-Werbung" hält, was der Titel verspricht. Nicht nur die schon geflügelten Worte von der Plaste und Elaste" finden sich in diesem voluminösen Werk, auch die vergessenen Marken, Sprüche und Kampagnen erleben streng alphabetisch geordnet ihre Auferstehung.

Hinzu kommen viele Stichworte, die Rahmenbedingungen, Bedeutung und Geschichte der DDR-Werbung erhellen. Einige der Abbildungen sind farbig und liefern einen umwerfenden Einblick in die Konsumwelt der Ostbürger. Dabei glauben noch heute viele der Westdeuschen, das es in der DDR zwar reichlich politische Propaganda, aber keine Wirtschaftswerbung gab.

Das Lexikon, in dem die Sammelleidenschaft über die systematischen Aufbereitung triumphiert, ermöglicht einen amüsanten Einblick in die Geschichte des ostdeutschen Alltags. Das Schmökern lohnt sich, man findet viele überraschende Perlen - zum Beispiel ein Kochbuch, in dem 60 Rezepte für Brathähnchen und Eier versammelt sind. Guten Appetit.
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