Kurzbeschreibung
Der Erste Weltkrieg steht am Anfang einer Epoche gewaltiger Umwälzungen, die erst in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts einer neuen, freilich immer noch instabilen Weltordnung Platz gemacht haben. Die Geschichtswissenschaft hat sich von Anfang an der Geschichte dieser Urkatastrophe des letzten Jahrhunderts zugewandt.
Der bekannte Historiker Wolfgang J. Mommsen, unter anderem langjähriger Präsident der Internationalen Kommission für Geschichte der Geschichtsschreibung, gibt in seinem Essay einen kenntnisreichen Überblick über die verschiedenen Aspekte der Geschichtsschreibung zum Ersten Weltkrieg. Dabei macht er auf Motive und Traditionslinien aufmerksam und ordnet aktuelle Fragestellungen in den Horizont der Geschichtsschreibung über den Ersten Weltkrieg ein.
Über den Autor
Wolfgang J. Mommsen, geboren 1930 in Marburg. 1968 - 1996 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf. Er leitete von 1977 bis 1985 das Deutsche Historische Institut in London und war von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands. Er war Mitherausgeber der Max-Weber-Gesamtausgabe und lebte als Emeritus in Düsseldorf. 2004 kam Wolfgang Mommsen bei einem Badeunfall ums Leben.