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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sensationsgeil, schlampig, unsachlich,
Rezension bezieht sich auf: Die große Enzyklopädie der Serienmörder (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr enttäuschendes Buch, dass ich keinesfalls empfehlen kann. Wer ein umfassendes Kompendium über Serienmörder sucht, wird hier nicht fündig. Zwar ist die Anzahl an Artikeln beeindruckend, das macht aber noch lange kein gutes Buch aus.
Diese "Enzyklopädie" gibt sich selbst den Deckmantel des Wissenschaftlichen, indem sie neben den normalen Serienmörder-Kurzbios auch Artikel über Fachbegriffe und Phänomene bietet, die im Zusammenhang mit Serienmördern oft auftreten, wie beispielsweise Paraphilien. Allerdings hält sie diesem Anspruch keine Minute stand, die Artikel sind sehr allgemein, sehr oberflächlich, sehr sensationsgeil und teilweise fehlen essenzielle Bestandteile. Die Biographien der Mörder schwanken in ihrer Qualität sehr stark, sind aber überwiegend schlecht. Meist bestehen sie nur aus der drögen Aufzählung der verschiedenen Morde eines Täters, wobei mal mehr, meist weniger ins Detail gegangen wird. Das eigentlich Interessante an Serienmördern, nämlich ein Einblick in ihre Psyche und ihren sozialen und lebensgeschichtlichen Hintergrund, wird meist mit 2-3 knappen Sätzen alibi-mäßig abgespeist. Dadurch erfährt man kaum Interssantes über die Täter (auch nur wenig über die Taten), und das eigentlich relevante Thema wird verfehlt. In der Aufzählung der Verbrechen wird versucht, soviel Sensationslust wie möglich reinzudrücken. So werden beispielsweise Opfer, die einem Mörder nicht eindeutig zugewiesen werden konnten, dennoch als seine aufgeführt. Gerüchte (die es um Serienmörder immer gibt) werden oft unhinterfragt übernommen. Uninteressante Nebenfakten bekommen viel Aufmerksamkeit, während sehr bezeichnende Einzelheiten oft weg gelassen werden. Vieles ist sachlich auch falsch: der Artikel über die Manson-Family beispielsweise lässt wesentliche Fakten, die zu den Morden führten einfach komplett weg, hängt den Killern Opfer an, die sie nicht getötet haben und stellt "Fakten" auf, die einfach nicht stimmen und aus der Regenbogenpresse stammen (Manson war z.B. niemals praktizierender Satanist). Selbst die meisten Wikipedia-Artikel geben wesentlich mehr Hintergrundwissen, bei Edmund Kemper beispielsweise wurde der Großteil seines Modus Operandi einfach weg gelassen! Eine "Enzyklopädie" sollte außerdem möglichst sachlich und halbwegs neutral sein. Dieses Buch nimmt ständig Wertungen vor, spricht von "Monstern", "Ungeheuern", "Wahnsinnigen Schlächtern" usw. Sowas kann man in einem Horrorfilm bringen, aber nicht in einem Sachbuch. Als wäre das nicht schlimm genug, hat man oft das Gefühl, ein 13-jähriger hätte die Artikel geschrieben. Manche Sätze sind so schlecht und verwirrend formuliert oder so mit Kommafehlern durchsetzt, dass man sie zweimal lesen muss um sie richtig zu verstehen. Manchmal wird mitten im Satz der Tempus gewechselt, unpräzise Formulierungen machen es manchmal unmöglich zu verstehen, ob jetzt grade vom Mörder oder vom Opfer gesprochen wird. Das erschwert das Lesen, und trotz der Sensationsgeilheit ist das Buch sehr langatmig geschrieben, so dass das Lesen schnell uninteressant wird. Fach- und Fremdwörter werden teilweise falsch benutzt, manchmal ändern sich sogar innerhalb eines Artikels die Namen der Opfer. Dafür gibt's nur ein Wort: schlampig! Das Buch setzt definitiv auf Masse statt klasse. Dann lieber weniger Artikel und die vernünftig recherchiert und sachlich beschrieben. Zahlreiche Tipp-, Grammatik- und Übersetzungsfehler runden das schlechte Gesamtbild ab. Wer ein wenig dröge Schauerliteratur für Toilettensitzungen braucht, kann sich das Buch ruhig anschaffen. Wer sich ernsthaft für Serienmörder und deren HIntergründe interessiert, verschwendet hier Zeit und Geld! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Nachschlagewerk für Interessierte,
Rezension bezieht sich auf: Die große Enzyklopädie der Serienmörder (Gebundene Ausgabe)
Wenn sich jemand für das Thema Serienmörder interessiert, ist dieses Buch genau das richtige. Hier werden entliche Serienmörder zusammengefaßt und teilweise sehr ausführlich beschrieben. Hintergrund, die Taten, die Familien, die Ermittlungen. Es gibt auch einige Abbildungen und die Namen, die man davor nur gelesen hatte, bekommen endlich auch ein Gesicht. Man kann dieses Buch als Nachschlagewerk nutzen oder einfach runterlesen.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Böse auf einem Blick,
Rezension bezieht sich auf: Die große Enzyklopädie der Serienmörder (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch hat der am wahren Verbrechen interessierte Leser endlich einen guten Überblick über die lange und blutige Tradition der Serienmörder dieser Zeit in seinen Händen. Das im lexikonartiger Zusammenstellung geschriebene Buch ist nicht nur ein Nachschlagewerk erster Güte, sonder kann auch durchweg runtergelesen werden.Einziger Kritikpunkt; Einige der vorgestellten Fälle, vor allen die, die nicht gelöst werden konnten, sind ein wenig verworren und unübersichtlich dargestellt worden.
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