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Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen
 
 
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Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen [Taschenbuch]

John Kenneth Galbraith
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 205 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag; Auflage: 1 (30. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898790541
  • ISBN-13: 978-3898790543
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 422.831 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Kenneth Galbraith
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Gelungenes Werk über einen der größten Crashs der Börsengeschicthe. Die Lektüre erzählt auf spannende Weise alle wichtigen Ereignisse der goldenen Zwanziger." boerse.de

"Vor 75 Jahren kollabierte die größte Volkswirtschaft der Welt, ein weltumspannendes Wirtschaftssystem geriet ins Wanken. Noch immer aber wissen viele Anleger nicht, was an jenem "Schwarzen Freitag" genau geschah. John Kenneth Galbraith, Jahrgang 1908 und Zeitzeuge der Finanzkatastophe, schilder minutiös und stets mit einem Augenzwinkern die Geschehnisse des bisher größten Börsencrashs - und gibt doch keine Entwarnung für die Zukunft." Handelsblatt

"Eine gelungene Alternative zu den Standardwerken der Finanzbücher ist der Klassiker von John Kenneth Galbraith (...). Das erstmals 1988 erschienene Werk eignet sich nicht nur für geschichtsinteressierte Zeitgenossen. Auch für pathologische Optimisten ist das Buch geschenkpapierwürdig. Denn es macht deutlich, dass sich ein solcher Einbruch trotz Vorkehrungen der Notenbanken wieder ereignen kann, wenn nicht sogar muss. Der Klassiker hilft diese Marktzusammenhänge besser zu verstehen - und das auch noch mit einem erfrischenden Augenzwinkern." Die Welt

Kurzbeschreibung

24. Oktober 1929: Jeder kennt dieses Datum, jeder kennt die Mär vom "Schwarzen Freitag". Doch was damals genau geschehen ist und wie es zu diesem bisher einzigartigen Börsencrash kam, ist den wenigsten bekannt. In diesem Klassiker der Börsenliteratur erfährt man in allen Einzelheiten Vorgeschichte und Nachwirkungen und lernt, Parallelen zu ziehen. Denn das, was damals geschah, kann sich jederzeit wiederholen. In diesem außergewöhnlichen Werk vergleicht der Autor die zwei große Börsencrashs von 1929 und 1987, zeigt Parallelen und Konsequenzen sowie deren Nachwirkungen auf die Gegenwart auf und sensibilisiert den Leser, damit dieser gegebenenfalls rechzeitig aussteigt und sein Depot vor den gewaltigen Verlusten schützt. Darüber hinaus analysiert der Autor die Schwächen des jetzigen Systems der Finanzwelt und deren Gefahren auch künftig nicht für einem neuen, großen Börsencrash gerüstet zu sein.

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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Inhalt 5 Punkte, 22. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen (Taschenbuch)
Dieses im englischen Original schon 1988 erschienen Buch ist - auch für Finanzweltlaien - äußerst lesenswert. Finanztechnische Sachverhalte werden anhand lebensnaher Beispiele erläutert.
Die Zeitnähe der Erstauflage des Originals zum Börsencrash 1987 gibt den Einstieg in die Thematik vor. Galbraith zieht Vergleiche und versucht sich den ganzen Text hindurch an einer Analyse des großen Crash ohne jedoch voreilig mit Patentrezepten zur Hand zu sein. Während des Lesens trifft man immer wieder auf kleine Spitzen gegen etwa Milton Friedman und die so genannten "Chicago Boys". Der fein ironische Stil Galbraiths und die Tatsache, dass hier keine rein technische Analyse vorgenommen wird, sondern die äußeren Begleiterscheinungen der Massenhysterie vorm Crash mit in die Betrachtungen eingezogen werden, machen dieses Buch zu einem kurzweiligen und sehr informativen Vergüngen.

Abzug - und nicht wenig - gibt es allerdings in der B-Note. Die redaktionelle Arbeit hat anscheinden ihren Segen nicht an diese Ausgabe verschwendet. Teilweise holperige Übersetzungen und sich häufende Wortstellungs-, Interpunktions - und sonstige vermeidbare Fehler sind ein echtes Ärgernis - zumal die hier angesprochene Qualität in so krassem Gegensatz zur inhaltlichen steht.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der hemmlungslose Hang zum Zocken, 24. Juni 2009
Von 
John Kenneth Galbraith wurde 1908 in Ontario, Kanada geboren und lebte später in den USA. Er lehrte ab 1948 Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Während der Regierungszeit Kennedys war er Amerikas Botschafter in Indien. Der Grosse Crash 1929" entstand vor mehr als fünfzig Jahren und gilt als ein Klassiker, der über die grösste Finanzkrise je geschrieben worden ist. Galbraith hat sich für soziale Gerechtigkeit und ein funktionierendes Wirtschaftssystem eingesetzt", schreibt Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms in der Einleitung der 4., völlig überarbeiteten Neuauflage (2008) dieses historischen Essays. Die Ursachen des Crashs lagen alle in der spekulativen Orgie, die vorausging, bemerkt Galbraith. Etliche Parallelen zu den Jahren nach 2005 sind verblüffend. Damals hiessen die Protagonisten Investment-Trusts". Heute werden sie Private Equity" und Hedge Fonds" genannt. Der gemeinsame Nenner war der hemmungslose Hang zu spekulativen Zwecken. Galbraith definiert spekulative Anlagen" als solche, die auf die Wertstegierung hinaus sind, und nicht auf die laufenden Erträge (z.B. Miete, Dividende und Zinsen). Die Wirtschaft war laut Galbraith vor 1929 fundamental nicht gesund. Fünf Problembereiche zählt er auf: 1) Die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, 2) Die schlechte Struktur der Kapitalgesellschaften, 3) Die schlechte Struktur des Bankensystems, 4) Die prekäre Situation der Aussenhandelsbilanz und 5) Die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik. Dem Börsenkrach von 1929 folgte damals die Grosse Depression. Heute erleben wir die 2. Weltwirtschaftskrise. Aufträgsrückgänge von vierzig Prozent deuten darauf hin, dass der tiefe Einbruch der Konjunktur epochal ist. Es wird schlimmer, bevor es besser wird. Es bedarf daher eines unorthodoxen und radikalen Einsatzes aller verfügbaren wirtschaftspolitischen Instrumente: Geld- udn Fiskalpolitik. Dieser Klassiker dürfte in der gegenwärtigen Krise als Weckruf dienen. Im Übrigen gehörte James K. Galbraith (Wirtschaftsprofessor an der Uni von Texas at Austin), der Sohn des Autors zum engen Beratungsteam des US-Präsidenten Barack Obama im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA. Das Werk ist insofern eine Pflichtlektüre, als der Vorfall von 1929 keineswegs exogen war und sich wiederholen kann.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Standardwerk zur Finanzkrise, 10 Punkte!, 5. Januar 2009
Zunächst einmal: Eine Kritik, die sich nicht dem Inhalt widmet, ist schlichtweg überflüssig! Das ist blabla auf Grundschulniveau.

Der vorliegende Band von Galbraith gehört zum Besten, was zum Crash 1929 geschrieben wurde!

Der Autor schreibt in einem federleichten, beschwingten Stil und vermittelt dem Leser mühelos komplexe Zusammenhänge, welche zu diesem Jahrhundertcrash führten. Es fehlen auf dem deutschen Markt Bücher (einzige Ausnahme vielleicht: das Crashbuch von Otte), welche sich dem Thema Börsencrash mit hohem Anspruch und dennoch leicht verständlich nähern. Es ist schon erstaunlich, und dies ist eine zentrale Erkenntnis, die man nach der Lektüre gewinnt, wie die Verhaltensmuster während der Entstehung und des Verlaufs eines Crashs zeitlos konstant geblieben sind. Die große Kraft dieses Buches ist die Möglichkeit, mit seinen zentralen Thesen die Debatte um den aktuellen Crash zu befruchten.

Insbesondere versteht man, welch großen Einfluss die Psychologie (Angst, Gier) auf die Preise an den Märkten haben kann.

Der Imperativ ,den dieses Buch für den rational handelnden Anleger bereit hält, lässt sich auf eine einfache Formel bringen: vergesse nie, was passiert ist und ziehe Deine eigenen (emotionslosen) Schlussfolgerungen für Deine Anlageentscheidungen.
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