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DVD ~ Roberto Benigni
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Italiens Grimassen schneidendem Witzbold Roberto Benigni gelingt mit seiner Weltkriegskomödie Das Leben ist schön das eigentlich Unmögliche: Er formt aus der Tragödie des Holocaust eine uns amüsierende und zugleich nicht mehr loslassende Komödie. Sein Film war nicht nur eine Sensation an den Kinokassen auf der ganzen Welt (in Amerika hat er mehr eingespielt als jemals ein anderer nicht englischsprachiger Film zuvor und bei uns hatte er fast zwei Millionen Zuschauer), er hat seinem Regisseur, Co-Drehbuchautoren und Star Benigni auch verdientermaßen Oscars für den Besten Nicht Englischsprachigen Film und die Beste Männliche Hauptrolle eingebracht.

Benigni spielt Guido, einen jüdischen Jungen vom Land und übermütigen Romantiker in Mussolinis Italien, der das Herz seiner Angebeteten (Benignis Partnerin im wirklichen Leben: Nicoletta Braschi) gewinnt und im Schatten des Faschismus einen niedlichen Sohn (der bewundernswerte Giorgio Cantarini) großzieht. Als die Nazis in den letzten Monaten des zu Ende gehenden Krieges beginnen, die Männer in ein Konzentrationslager zu verschicken, will Guido seinen Sohn unbedingt vor dem Bösen um ihn herum beschützen und überzeugt ihn davon, dass sie sich in einem komplizierten Wettstreit befinden, bei dem sie (ausgerechnet!) einen Panzer gewinnen können. Ohne je müde zu werden, hält Guido diese List mit seiner komischen Erfindungsgabe aufrecht, selbst dann noch als der Schrecken eskaliert und die Bevölkerung des Lagers immer mehr abnimmt. Gerade das wird für ihn zum Anlass, seinen Sohn noch mehr zu beschützen, so dass er sicher, unversehrt und -- am wichtigsten -- versteckt bleibt. Ein bisschen Hilfe findet Guido bei einem deutschen Arzt, den er schon aus seiner Heimat kannte und der von Horst Buchholz gespielt wird, dem großen deutschen Star des internationalen Kinos der 50er und 60er Jahre, um den es in der letzten Zeit sehr ruhig geworden ist.

Benigni bewegt sich auf einer sehr schmalen Linie, die die Komödie von der Tragödie trennt und all seine Bemühungen sind reine Fantasie -- er vollbringt einige Kunststücke, die kein Mensch so in der Wirklichkeit vollführen könnte. Dafür haben ihm auch einige Kritiker heftigste Vorwürfe gemacht. Aber trotz all seines überdrehten Humors und der einfallsreichen Gags ist Das Leben ist schön in erster Linie doch eine bewegende und anrührende Geschichte über das Opfer eines Vaters, mit dem er nicht nur seinem kleinen Sohn das Leben, sondern auch seine Unschuld im Angesicht der grausamsten Taten bewahren will, die jemals von Menschen begangen wurden. --Sean Axmaker



Amazon.de DVD-Bewertung

Die DVD beinhaltet -- zusätzlich zum Hauptfilm mit einer Spieldauer von circa zwei Stunden -- noch über eine Stunde an Zugaben. So erlaubt man uns zum Beispiel einen Blick hinter die Kulissen und zeigt uns in einem Bericht mit italienischem Originalton die Schauspieler und Mitarbeiter hinter der Kamera bei der Arbeit. In Interviews mit Roberto Benigni, Nicoletta Braschi und Horst Buchholz erfährt man des Weiteren mehr über die Entstehung dieses Meisterwerks. Gefilmte Reaktionen deutscher Kinogänger geben außerdem einen Eindruck von der emotionalen Wirkung, die das tragikomische Opus bei vielen Menschen auslöst. La Vita È Bella -- so lange es solche Filme gibt auf jeden Fall! --Harald Kepler


Video Jakob Kurzinhalt

Toskana 1939: Der verträumte Guido verliebt sich in Lehrerin Dora, die er dank Clownereien und Charme seinem Rivalen vor dem Altar wegschnappt. Jahre später zerstören die Nazis ihr gemeinsames, von Judenfeindlichkeit getrübtes Glück mit Sohnemann Giosue und schicken Guido und Junior ins KZ. Dora schließt sich ihnen freiwillig an.(aus Blickpunkt:Film)


Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Layerwechsel inmitten eines Musik-Cues - muß das sein ? Die Bildwerte ordentlich, der Ton wenig spektakulär. Dafür ist die Disc recht üppig mit Bonusmaterial ausgestattet: Making Of, Interviews, Trailer etc.. Benignis Film hat einen Ton gewählt, der dem einer Burleske sehr nahe kommt. Der Gegensatz zwischen diesem Ton und der Thematik ist ungewohnt und ergreifend, macht den simplen Film jedoch noch lange nicht zu einem Meisterwerk. Die erste Stunde ist wenig unterhaltsam und dann wird viel Potential verschenkt, indem einfach weiterhin Slapstick vor der grauenhaften Kulisse eines Konzentrationslagers abgefeiert wird. Die Stärke des Filmes ist die ab der zweiten Hälfte einsetzende Zentrierung der Thematik auf das Vater-Sohn-Verhältnis.

Bild: Artefakte machen dem Bild etwas zu schaffen und lassen jeden Kameraschwenk oder jede grossflächige Bildveränderung unter starkem Schärfeverlust geschehen (00.06.01, 01.07.00, Nazi bewegt sich). In der Frage der Farben hat man es mit der Sättigung etwas zu gut gemeint und so sehen die Bäume bei 01.56.00 sehr bonbonhaft aus. Die Schärfe ist in hellen Szenen gut, wenn auch in der Halbtotale Gesichter bereits Detailschärfe einbüßen (00.25.24).

Ton: Der Ton bleibt etwas vordergründig. Das liegt zum einen an der nur sehr zurückhaltenden Nutzung der Rearkanäle, zum anderen an einer nicht sonderlich guten Kanaltrennung. Etwas Surroundstimmung kommt in der Fabrikszene bei 01.16.00 auf, wo auch von hinten einige Geräusche zu hören sind. Auch die Abfahrt des Zuges bei 01.06.30 birgt ein wenig Rechts/Links-Geschehen. Richtig stimmig ist der Ton nur an einer Stelle, nämlich der Offenbach-Oper (00.28.40). Auch die Musikmischung ist nur wenig durchsichtig. --movieman.de



VideoMarkt

Toskana, 1939. Faschismus und Antisemitismus machen auch in Italien nicht halt. Tausende von Juden werden in Konzentrationslager deportiert. In dieser bedrohlichen Zeit verliebt sich der verträumte Guido in seine Lehrerin Dora, die er dank Charme und Clownereien seinem Rivalen kurz vor dem Altar wegschnappt. Jahre später zerstören die Nazis das gemeinsame Glück um ihren Sohn Giosue. Guido und Junior werden ins KZ verschleppt. Doch Dora, obwohl keine Jüdin, besteht darauf, mit ihrer Familie den fatalen Güterzug zu besteigen.


VideoWoche

Mit seiner sechsten Regiearbeit hat Italiens Parade-Komiker und Allround-Genie Roberto Benigni ein wahres Meisterstück abgeliefert. Seine auf den ersten Blick absonderlich wirkende Mixtur aus Liebesgeschichte, KZ-Film und Märchen entpuppt sich alsbald als ebenso komisches wie berührendes filmisches Poem über den Holocaust und die Menschlichkeit. Die pechschwarze Komödie wurde nicht nur zum internationalen Kinokassenerfolg, sie erhielt auch unzählige Preise, so auch drei Oscars - unter anderem für Benigni selbst als bester Hauptdarsteller.


Blickpunkt: Film

Schwarze Komödie, die Liebesgeschichte, KZ-Film und Märchen zu einem filmischen Poem verbindet. Oscars für den besten ausländischen Film und den besten männlichen Hauptdarsteller.


Blickpunkt: Film Kurzinfo

Schwarze Komödie, die Liebesgeschichte, KZ-Film und Märchen zu einem filmischen Poem verbindet.


Kurzbeschreibung

Toskana 1939: Der verträumte Guido verliebt sich in Lehrerin Dora, die er dank Clownereien und Charme seinem Rivalen vor dem Altar wegschnappt. Jahre später zerstören die Nazis ihr gemeinsames, von Judenfeindlichkeit getrübtes Glück mit Sohnemann Giosue und schicken Guido und Junior ins KZ. Dora schließt sich ihnen freiwillig an.(aus Blickpunkt:Film)
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