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Man könnte schnell der Versuchung erliegen, Stalingrad als eine Version von Im Westen nichts Neues des Zweiten Weltkriegs einzuordnen: In beiden Filmen wird der Krieg aus der Perspektive einfacher deutscher Soldaten an der Front gezeigt. Stalingrad, in dem so bekannte Schauspieler wie Martin Benrath, Dominique Horwitz und Dana Vavrova mitspielen, beschreibt das Elend der Schlacht um Stalingrad, die das Leben von fast 1,5 Millionen Menschen kostete, das Leben von Russen ebenso wie das der deutschen Eindringlinge. Ähnlich wie Steven Spielberg in Der Soldat James Ryan verlässt Vilsmaier selten den Rahmen der Handlung, um die Ziele des Zweiten Weltkriegs zu kommentieren, in der Annahme, dass das Publikum um die Bösartigkeit des Naziregimes weiß. Stattdessen folgt der Zuschauer einer Gruppe Soldaten durch eine Anzahl von erschütternden Episoden und Ereignissen, die den Klang von Schrecken und Wahrhaftigkeit haben. Obwohl der Film streckenweise unter seiner schwach konstruierten Handlung leidet, hat Vilsmaier ein Gespür für Symbolismus und surrealistische Darstellung, die den Wahnsinn eines Krieges hervorheben, den Stalingrad so gut heraufbeschwört. Vor Stalingrad führte Vilsmaier bei so unterschiedlichen Filmen wie Didi auf vollen Touren, Didi - Der Experte und Herbstmilch Regie. Der Film, der ihn endgültig bekannt machte, war Comedian Harmonists. --Robert Horton
Video Jakob Kurzinhalt
Für die Landser Fritz, Hans, Rollo und GeGe hat der Kampf um das nackte Überleben in der Hölle von Stalingrad begonnen. Alles, an was sie geglaubt haben, zerbricht vor ihren Augen.
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Im Winter '42 liegt Hitlers 6. Armee vor Stalingrad. Die Sturmpioniere Fritz, "Rollo", "GeGe" und Leutnant Hans kämpfen als Teil einer Elite-Einheit an vorderster Front. Während einer Feuerpause in einer hart umkämpften Fabrik hören sie über Lautsprecher, wie Hitler im Münchner Bürgerbräukeller die Einnahme Stalingrads verkündet. Doch die Realität sieht anders aus, die Deutschen erleiden schwere Verluste, die Versorgungslage ist katastrophal. Als Fritz einen überlasteten Santitäter mit Waffengewalt zwingt, einem Kameraden zu helfen, wird die Gruppe zum Minenräumen im Schnee strafversetzt. Fritz, Hans und "GeGe" versuchen zu desertieren, doch aus der eisigen Hölle von Stalingrad gibt es auch nach der Kapitulation kein Entrinnen.
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"Heimatfilmer" Joseph Vilsmaier ("Herbstmilch", "Rama Dama") stellte sich mit diesem Mammutprojekt (Kosten: 20 Mio. Mark) einem ständigen deutschen Reizthema, dem Wendepunkt des II. Weltkriegs. Obwohl er eines der schrecklichsten Kriegskapitel aller Zeiten mit gigantischem Aufwand aufschlägt, steht im Mittelpunkt immer der Blickwinkel der einfachen Landser und Kriegsopfer. Um strikte Authentizität bemüht, verzichtete Vilsmaier auf bekannte Schauspielergesichter; nur Ehefrau Dana Vavrova war wieder mit von der Partie. Das Anti-Kriegs-Epos, das über eine Million Kinozuschauer bewegte, verleiht den blutigen Ereignissen, die ein halbes Jahrhundert zurückliegen, erschreckende Aktualität.
Blickpunkt: Film
Hitlers weit in die Sowjetunion eingedrungene Wehrmacht rüstet sich zum Sturm auf Stalingrad. Während Hitler bereits vom Fall der Stadt berichtet, wird die 6. Armee von den Russen eingekesselt. Der Untergang der 6. Armee wird zum Wendepunkt des Krieges, alle Beteiligten bezahlen für den Wahn von Militär und Politikern.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Hitlers weit in die Sowjetunion eingedrungene Wehrmacht rüstet sich zum Sturm auf Stalingrad. Während Hitler bereits vom Fall der Stadt berichtet, wird die 6. Armee von der Roten Armee eingekesselt. Der Untergang der 6. Armee wird zum Wendepunkt des Krieges, alle Beteiligten bezahlen für den Wahn von Militär und Politikern.
In der Tradition von "Die Brücke" gelang Joseph Vilsmaier ("Herbstmilch") mit für deutsche Verhältnisse unglaublichem Aufwand ein Film, der die Bestie Krieg kompromißlos entlarvt, anklagt und durch Individualschicksale auch greifbar macht. Gerade in unserer Zeit eine dringend notwendige Absage an Militarismus und Faschismus.© Blickpunkt Film
Kurzbeschreibung
Ostfront, Winter 1942. Die 6. Armee ist mit knapp 600.000 Mann in der zerbombten Stadt Stalingrad eingekesselt worden. Die Temperaturen sinken zeitweise bis auf minus 50 Grad. Für die Landser Fritz, Hans, Rollo und GeGe hat der Kampf ums nackte Überleben begonnen. Kugelhagel und Stalinorgeln sind nur ein Teil des puren Wahnsinns, die meisten verlieren den Kampf gegen Hunger und Kälte...
Die Durchhalteparolen des Führers haben plötzlich keine Bedeutung mehr, denn vor ihren Augen zerbricht alles, woran sie geglaubt haben, bis nur noch ein Wunsch existiert: zu sterben...!
Die Durchhalteparolen des Führers haben plötzlich keine Bedeutung mehr, denn vor ihren Augen zerbricht alles, woran sie geglaubt haben, bis nur noch ein Wunsch existiert: zu sterben...!