Kurzbeschreibung
„Betrachtungen zur Typografie“ – ein Typobüchlein zur Vermeidung der schlimmsten Typosünden
Der Verlag über das Buch
Was sind die Todsünden der Typografie? Falsch verwendete Schriftzeichen anstelle typografischer Sonderzeichen zum Beispiel. Die FAZ macht’s falsch und auch prominente Firmen verwenden es falsch auf ihrer Website und sogar in der Fernsehwerbung. Diese „Betrachtungen zur Typografie“ entstammen einer Artikelreihe für die Macintosh-Fachzeitschrift „Macwelt“. Das Buch zeigt die gröbsten Verstöße und hilft im Alltag in den wichtigsten Situationen mit Hilfestellungen und Regelhinweisen.
Klappentext
Dieses Buch fasst meine dreiteilige Artikelserie über Typografie aus der Zeitschrift "Macwelt" zusammen und bietet Ihnen eine Hilfe zur Vermeidung der schlimmsten Typografie-Sünden.
Über den Autor
Thomas Biedermann, geb. 1961 in Mannheim, ist selbständiger Grafik-Designer in Hamburg. Er ist auch als Journalist, Autor, Fotograf, Dozent, Mentor, Coach und Verleger tätig.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Vorwort
"Was sind die Todsünden der Typografie? Falsch verwendete Schriftzeichen anstelle typografischer Sonderzeichen zum Beispiel. Die FAZ macht s falsch, prominente Firmen verwenden es auf ihrer Website und sogar in der Fernsehwerbung falsch, und wenn ich die Printmedienlandschaft durchforste, sträuben sich mir manchmal die Nackenhaare.
Sträflich auch die falsche Anwendung durch manchen Grafiker-Kollegen. Einige ziehen nur die Schultern hoch und sagen:"Ach, das ist nicht sooo wichtig! Das geht schon!"Leider lädt auch das Internet nicht zur korrekten Verwendung typografischer Regeln ein, denn viele Typozeichen sind bei der Gestaltung einer Site nur mühsam manuell durch einen Code in den Text einzugeben. Oder manche Browser interpretieren die Kodierung der Website für das typografisch Korrekte nicht richtig.
Unverständlich und fast schon strafbar aber, dass noch kein Designer unsere High-Tech-Computertastaturen überarbeitet und die korrekten An- und Abführungszeichen, Gedanken striche und Auslassungszeichen an gut erreichbarer Stelle eingefügt hat und zumindest die Zollzeichen in den Papierkorb verbannt. Das ist einer Hinführung des Normal-Anwenders zu einer korrekten Verwendung typografischer Zeichen nicht zuträglich. Eigentlich gehören die alten Tastaturen verboten!
Ich bin in Printmedien schondes Öfteren über typografische Fehler - z. B. Bindestriche anstelle von Gedankenstrichen - gestolpert, bei denen ich den gleichen Satz eine Minute lang mehrmals lesen musste, bis ich verstand, was der Autor eigentlich sagen will. Wer auf solche Schriftvergewaltigungen stößt, ist froh, abends in einer Zeitschrift zu blättern, die typografisch korrekt gesetzt wurde. Das erleichert das Lesen, das Verständnis und - tut der Seele gut.
Dies ist kein Büchlein, in dem mit erhobenemZeigefinger gearbeitet wird. Aber es weist deutlich auf zwei Dinge hin: die"Do's"und die"Dont's". Sie erkennen sofort die Fallstricke, über die Sie stolpern können, und wie Sie sie elegant und typografisch richtig umgehen. Wenn Sie sich an den Beispielen orientieren, kann Ihnen kein Fehler mehr unterlaufen. Je mehr Sie da-rauf achten, desto wichtiger und damit einfacher wird für Sie die korrekte Typografie.
Wenn Sie als Setzer - sei es als Amateur oder Profi - Print- oder auch Webmedien setzen und diese Ratschläge beherzigen, dankt es Ihnen der wichtigste Part der Medienkette: Ihr Leser. Er wird sich darüber freuen, wenn das Lesen augen- und lesefreundlich vonstatten geht und angenehm ist...."
"Was sind die Todsünden der Typografie? Falsch verwendete Schriftzeichen anstelle typografischer Sonderzeichen zum Beispiel. Die FAZ macht s falsch, prominente Firmen verwenden es auf ihrer Website und sogar in der Fernsehwerbung falsch, und wenn ich die Printmedienlandschaft durchforste, sträuben sich mir manchmal die Nackenhaare.
Sträflich auch die falsche Anwendung durch manchen Grafiker-Kollegen. Einige ziehen nur die Schultern hoch und sagen:"Ach, das ist nicht sooo wichtig! Das geht schon!"Leider lädt auch das Internet nicht zur korrekten Verwendung typografischer Regeln ein, denn viele Typozeichen sind bei der Gestaltung einer Site nur mühsam manuell durch einen Code in den Text einzugeben. Oder manche Browser interpretieren die Kodierung der Website für das typografisch Korrekte nicht richtig.
Unverständlich und fast schon strafbar aber, dass noch kein Designer unsere High-Tech-Computertastaturen überarbeitet und die korrekten An- und Abführungszeichen, Gedanken striche und Auslassungszeichen an gut erreichbarer Stelle eingefügt hat und zumindest die Zollzeichen in den Papierkorb verbannt. Das ist einer Hinführung des Normal-Anwenders zu einer korrekten Verwendung typografischer Zeichen nicht zuträglich. Eigentlich gehören die alten Tastaturen verboten!
Ich bin in Printmedien schondes Öfteren über typografische Fehler - z. B. Bindestriche anstelle von Gedankenstrichen - gestolpert, bei denen ich den gleichen Satz eine Minute lang mehrmals lesen musste, bis ich verstand, was der Autor eigentlich sagen will. Wer auf solche Schriftvergewaltigungen stößt, ist froh, abends in einer Zeitschrift zu blättern, die typografisch korrekt gesetzt wurde. Das erleichert das Lesen, das Verständnis und - tut der Seele gut.
Dies ist kein Büchlein, in dem mit erhobenemZeigefinger gearbeitet wird. Aber es weist deutlich auf zwei Dinge hin: die"Do's"und die"Dont's". Sie erkennen sofort die Fallstricke, über die Sie stolpern können, und wie Sie sie elegant und typografisch richtig umgehen. Wenn Sie sich an den Beispielen orientieren, kann Ihnen kein Fehler mehr unterlaufen. Je mehr Sie da-rauf achten, desto wichtiger und damit einfacher wird für Sie die korrekte Typografie.
Wenn Sie als Setzer - sei es als Amateur oder Profi - Print- oder auch Webmedien setzen und diese Ratschläge beherzigen, dankt es Ihnen der wichtigste Part der Medienkette: Ihr Leser. Er wird sich darüber freuen, wenn das Lesen augen- und lesefreundlich vonstatten geht und angenehm ist...."
Auszug aus Betrachtungen zur Typografie von Thomas Biedermann. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
... Ich bin in Printmedien schon des Öfteren über typografische Fehler - z. B. Bindestriche anstelle von Gedankenstrichen - gestolpert, bei denen ich den
gleichen Satz eine Minute lang mehrmals lesen musste, bis ich verstand, was der Autor eigentlich sagen will. Wer auf solche Schriftvergewaltigungen
stößt, ist froh, abends in einer Zeitschrift zu blättern, die typografisch korrekt gesetzt wurde. Das erleichert das Lesen, das Verständnis und -
tut der Seele gut.
gleichen Satz eine Minute lang mehrmals lesen musste, bis ich verstand, was der Autor eigentlich sagen will. Wer auf solche Schriftvergewaltigungen
stößt, ist froh, abends in einer Zeitschrift zu blättern, die typografisch korrekt gesetzt wurde. Das erleichert das Lesen, das Verständnis und -
tut der Seele gut.
Dies ist kein Büchlein, in dem mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet
wird. Aber es weist deutlich auf zwei Dinge hin: die "Do's" und die "Dont's". Sie erkennen sofort die Fallstricke, über die Sie stolpern können, und wie Sie sie elegant und typografisch richtig umgehen. Wenn Sie sich an den Beispielen orientieren, kann Ihnen kein Fehler mehr unterlaufen. Je mehr Sie darauf achten, desto wichtiger und damit einfacher wird für Sie die korrekte Typografie ...