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Berlin in den zwanziger Jahren: Nach vierjähriger Haftstrafe kommt der ehemalige Transportarbeiter Franz Biberkopf aus dem Gefängnis. Während eines Streits hatte er volltrunken seine Freundin, eine Prostituierte, erschlagen. Jetzt will er sein Leben ändern. Er lernt Lina kennen, die ihm zunächst Halt gibt. Doch die Beziehung hält nicht. Franz rutscht wieder ab, kommt in kriminelle Kreise und verliert bei einer Bandenaktion einen Arm. Wird die grundanständige Mieze sein Leben ändern?
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Wie mit fast allen seinen Werken spaltete Rainer Werner Fassbinder auch mit der 13teiligen Verfilmung des Romans von Alfred Döblin die Nation. Die einen waren abgestoßen von der extrem düsteren und dunklen Atmosphäre der Serie und hielten sie für nicht fernsehtauglich, andere lobten die intensive Umsetzung des Stoffes. Darstellerisch ist die Serie auf jeden Fall ein absolutes Highlight: Günther Lamprecht brilliert als Franz Biberkopf, auch der Rest des Casts klingt wie das Who is Who der deutschen Schauspielelite: Elisabeth Trissenaar, Karin Baal, Hanna Schygulla, Brigitte Mira, Ivan Desny, Goffried John und Barbara Sukova, um nur einige zu nennen, überzeugen auf ganzer Linie.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Fassbinders TV-Umsetzung der Romanvorlage von Alfred Döblin um den Ex-Häftling Franz Biberkopf im Nach- und schon wieder Vorkriegs-Berlin.
Kurzbeschreibung
Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist der erste deutsche Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der Zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht.
Mit Berlin Alexanderplatz vollzog Döblin die radikale Abkehr vom bürgerlich psychologischen Roman. Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr hier eine gültige dichterische Gestaltung. Der Roman zählt zu den großen Epen unserer Zeit.
Mit Berlin Alexanderplatz vollzog Döblin die radikale Abkehr vom bürgerlich psychologischen Roman. Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr hier eine gültige dichterische Gestaltung. Der Roman zählt zu den großen Epen unserer Zeit.
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